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USA 2007
Originaltitel:Hot Rod
Länge:84:21 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 12 Jahre
Regie:Akiva Schaffer
Buch:Pam Brady
Kamera:Andrew Dunn
Musik:Trevor Rabin
SFX:Alex Burdett
Darsteller:Andy Samberg, Isla Fisher, Jorma Taccone, Bill Hader, Danny R. McBride, Sissy Spacek, Ian McShane, Will Arnett, Chris Parnell, Chester Tam, Mark Acheson, Brittany Tiplady
Vertrieb:Paramount
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:10.01.2008 (Verleih) / 24.01.2008 (Kauf)



Inhalt
Der selbst ernannte Stuntman Rod Kimble steckt in den letzten Vorbereitungen für den Sprung seines Lebens: Über 15 Busse will er mit seinem frisierten Motorrad springen. Aus der Show erhofft er sich einen Erlös von 50.000 Dollar, um seinem gehassten Stiefvater Frank die lebensrettende Herzoperation zu ermöglichen und sich damit Respekt zu verschaffen ...

Bild
Format2,35:1 (anamorph)
NormPAL
 Paramount gehört zu einen den wenigen Majors, welche ihre DVDs noch sehr sorgfältig produzieren und nicht aufgrund des HD-Booms ihre Titel absichtlich in schlechter Qualität auf den Markt bringen. "Hot Rod" überzeugt mit satten und kräftigen Farben, sowie einem guten Kontrast, welcher aber derweilen etwas steil wirkt und desöfteren überstrahlt, was sicherlich ein gewolltes Stilmittel darstellt. Fehler in Form von Defekten oder gar Schmutz sind allein schon altersbedingt nicht vorhanden und die Kompression arbeiten nahezu unauffällig und zeigt selbst auf 1080p hoch skaliert keinerlei Fehler. Lediglich die Schärfe hätte für einen aktuellen Film eine Spur besser ausfallen können und es scheint mit Rauschfiltern gearbeitet worden zu sein. Der Transfer wirkt etwas detailarm und weich, während die Grundschärfe aber gute Werte abliefert und selbst die Konturen recht sauber, aber niemals übermäßig scharf daher kommen, weshalb es dem Bild etwas an Plastizität fehlt.
 ++++/-

Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch, Englisch, Türkisch
 Bei einer Komödie dürfen wir nicht viel erwarten und es ist am wichtigsten, dass die Dialogwiedergabe überzeugt. Dies tut sie in beiden Sprachfassungen, welche hier in Dolby Digital 5.1 vorliegen. Die Dialoge sind stets gut und sehr natürlich zu verstehen. Leider werden die Effektlautsprecher nur sehr selten genutzt und so muss sich der Score und die Umgebungsgeräusche überwiegend im Frontbereich herumtummeln, was aber durchweg überzeugt und mit einer guten Dynamik aufwarten kann. Sobald die Rears angesprochen werden, erhöht sich schlagartig die Räumlichkeit, es sollte aber niemals ein Mittendringefühl erwartet werden. Optional lassen sich unter anderem deutsche und englische Untertitel hinzuschalten.
 +++/--

Extras
Extras
  • Trailer nach dem Start:
    • Disturbia (2:20 Min.)
    • Nach 7 Tagen - Ausgeflittert (2:19 Min.)
    • Drillbid Taylor (US-Trailer) (1:43 Min.)
  • Audiokommentar von Akiva Schaffer, Andy Samberg und Jorma Taccone
  • Vorfahren beschützt mich: Hinter den Szenen von "Hot Rod" (8:01 Min.)
  • Entfernte und erweiterte Szenen: (mit opt. Audiokommentar und dt. Untertiteln)
    • Vorspann Biker (0:37 Min.)
    • Rod schließt die Tür vor Kevin (1:19 Min.)
    • Rod trifft Denise (0:44 Min.)
    • Rod und die Lampen (0:40 Min.)
    • Rico High-Fives (0:24 Min.)
    • Rico und Dave (0:55 Min.)
    • Kevin und Rico Shotgunbier (1:25 Min.)
    • Familiendinner (1:04 Min.)
    • Spielzeug (2:12 Min.)
    • Doubledate (0:53 Min.)
    • Rod und Kevin beim Screening (0:35 Min.)
    • Rod beeindruckt Grufties (1:00 Min.)
    • Rico und die Lady (0:52 Min.)
    • Barry Pasternack (1:01 Min.)
    • Kevin singt Karaoke (0:59 Min.)
  • Outtakes Reel (3:30 Min.)
  • Kevins Videos:
    • Stuntman für immer (1:04 Min.)
    • Training Video 1: Shimmy Exercise (0:26 Min.)
    • Training Video 2: Wall Exercise (0:22 Min.)
    • Jetski: EIn gutes Geschäft (0:15 Min.)
    • Erinnerungen an Rod (0:25 Min.)
    • Training Video 3: Dexterity Exercise (0:34 Min.)
    • Training Video 4: Cone Slalom (0:44 Min.)
    • Donat König (0:26 Min.)
  • Punch-Tanz (1:59 Min.)
  • Homevideo: Footage der Orchesteraufnahmen (1:26 Min.)
  • Original-Kinotrailer (0:42 Min.)
VerpackungKeepCase
 Nach dem Einlegen der DVD zeigt man uns direkt drei Trailer weiterer Paramount-Titel, den Original Kinotrailer finden wir im Bonusbereich. Doch gibt es noch reichlich zu endecken. Zum Beispiel einen kleinen, knapp 2minütigen Einblick in die Orchesterarbeiten zum Film. Unter Punch-Tanz werden in zwei Minuten von Rods Wuttanz, auch "Punch-Tanz" genannt, mit dem aus "Footloose" aus dem Jahre 1984 verglichen, welcher nahezu identisch ist und nur eine andere Location und Kevin Bacon als Hauptdarsteller zeigt. Dieser Film stand für die Szenen in "Hot Rod Pate. "Kevin Videos" zeigen acht auf Digital-Video gedrehte Clips mit Rod, welche ebenfalls im Film zu sehen sind. Hier liegen die "Sekunden Clips" in voller Länge und unverändert vor. Zur Belustigung der Zuschauer gibt es dreieinhalb Minuten an Outtakes, gefolgt von 14 Minuten an entfernten und erweiterten Szenen, welche mit einem optionalen Audiokommentar ausgestattet sind, der wie auch die restlichen Extras deutsch untertitelt wurde. Unter "Vorfahren beschützt mich" können wir einen 8minütigen Einblick hinter die Kulissen bekommen, wobei Interviewblöcke nicht fehlen dürfen. Hier wird dann auch gelobt und geschleimt was das Zeug hält. Interessanter ist hier auf jedenfall der deutsch untertitelte Audiokommentar ausgefallen, bei dem Regisseur Akiva Schaffer, sowie Darsteller Andy Samberg und Jorma Taccone zu Wort kommen. Sicherlich nicht der beste Kommentar, den ich bisher gehört habe, aber zumindest ist er ganz lustig ausgefallen - man verrät uns etwas über die Entstehung des Films, kommentiert einzelne Szenen und macht seine Späßchen. Dabei gibt es nahzeu keinen Leerlauf und man zeigt sich sehr redefreudig, auch wenn nicht immer alles von Interesse sein dürfte.
 +++/--

Fazit
Wenn man sich "Hot Rod" anschaut, kann man verstehen, warum er in den USA gefloppt ist und bei uns nur als DVD-Premiere auf den Markt kommt. Die Geschichte um einen Möchtegern-Stuntman, der in wenigen Wochen 50.000 Dollar für seinen herzkranken Stiefvater auftreiben muss, klingt auf Anhieb rührseelig, ist aber bei weitem nicht so kitischig. "Saturday Night Live"-Nachwuchsstar Andy Samberg, der hier sein Filmdebüt abgibt, spielt den liebenswerten aber trotteligen Rod, der seiner Meinung nach der beste Stuntman seit Evel Knievel ist, ohne dabei zu registrieren, dass seine Stunts nicht mal Interner Link"Jackass"-Niveau erreichen. Für seinen Schwiegervater ist er ein Verlierer und somit steht er im ständigen Zweikampf mit diesem, ohne den alten Mann aber auf die Bretter schicken zu können. Als er erfährt, dass sein alter Herr ein neues Herz braucht, sieht er darin in erster Linie die Chance, ihm zu beweisen, dass er doch zu etwas taugt. Außerdem will er ihn danach ordentlich die Fresse polieren, damit er Rod endlich respektiert. So versucht Rod mit kleineren Stunts bei Geburstagen 5000 Dollar zu sammeln, damit er seinen Megastunt finanzieren kann - den Sprung über 16 Schulbusse mit seinem Mofa ...

Leider bleibt "Hot Rod" nur bedingt witzig und obgleich ich schrägen Klamauk nicht abgeneigt bin und wirklich über vieles lachen kann, entlockte mir dieser Film nicht einmal ein Müdes Lächeln. Er bleibt stets unterhaltsam, wird nie langweilig, doch es wirkt alles zu altbacken und gedrungen auf Nonsens getrimmt. Die Sketche waren alle schon einmal irgendwie da und dann auch tausendmal besser. Die Vater/Sohn-Schlägereien gab es in den "Police Academy"-Filmen deutlich lustiger zu sehen, Rods Stuntversuche hätten authentischer wirken müssen, um witzig zu sein und auch wenn die Darsteller Spaß an ihrer Arbeit hatten, so will der Funken einfach nicht auf das Publikum überspringen. "Hot Rod" ist von daher leider nur durchschnittliches Videothekenfutter und darf als Appetithäppchen gesehen werden. Denn wer wieder mal so richtig lachen will, der freut sich auf Interner Link"Nach 7 Tagen - Ausgeflittert" mit Ben Stiller, der im März ebenfalls von Paramount erscheint und schon im Trailer deutlich mehr Witz und gelungenen Klamauk zeigt, als "Hot Rod". Schade eigentlich, denn die DVD überzeugt mit einem angenehmen Bild, ausreichend Extras und einer soliden Tonabmischung.



Bilder der DVD




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