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D 2006
Originaltitel:Mutation: Annihilation
Länge:71:30 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:juristisch geprüft, strafrechtlich unbedenklich
Regie:Timo Rose
Buch:Timo Rose
Kamera:Timo Rose, Andreas Pape
Musik:Timo Rose
SFX:Timo Rose, Olaf Ittenbach, Andreas Pape, Boris Hansmann, Bernd Lagerfeld
Darsteller:Andreas Pape, Thomas Kercmar, Ted Geoghegan, Olaf Ittenbach, André Reissig, Timo Rose, Anja Gebel, Jens Massmann, Yvonne Blazejczak, Yazid Benfeghoul
Vertrieb:CMV-Laservision
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:09.02.2007 (Verleih) / 09.03.2007 (Kauf)



Inhalt
"K7B" - 1944 wurde es kreiert, um die Weltherrschaft zu erzwingen ... 2006 legt es alles in Schutt und Asche.
Dies ist die Geschichte eines der wenigen Überlebenden, Benny König (Andreas Pape). Als Einzelkämpfer schlägt er sich durch, vom Kleinganoven bis hin zum mächtigen Anführer. Doch auch sein Gegenspieler, Mr. Goldmann (Thomas Kercmar), lässt die Muskeln spielen. Der Countdown zur Apokalypse hat begonnen, und auch die Untoten lassen nicht auf sich warten ...

Bild
Format2,20:1 (Letterbox)
NormPAL
 Da man zur Hälfte auf altes Material zurückgreift, ist dort auch die Qualität eher auf VHS-Standard. Die Farben sind verfälscht, die Beleuchtung lässt dem Kontrast oftmals keine Chance und lediglich die Schärfe ist noch ganz gut gelungen, aber auch nicht besser als ich die DVDs von den Teilen 2 und 3 in Erinnerung habe. Dass das Bild nicht anamorph ist, kann man verschmerzen, man sollte aber davon Abstand nehmen, das Letterbox-Format auf die volle 16:9-Auflösung zu zoomen, weil dann mehr als deutlich Auflösungsmängel zum Vorschein kommen. Das neuere Material macht einen besseren Eindruck, der für sich allein 4 Punkte wert wäre. Dort hat man sichtlich mit besserem Equipment gearbeitet, was die Qualität auf besseren Digital Video-Niveau anhebt. Auch sind hier die Farben konstant verfremdet wurden. Der grünliche Look und die nun sehr zufriedenstellende Detailfreude sprechen für das Potenzial, das im Film gesteckt hätte, wenn man ihn komplett neu angefertigt hätte.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0
SpracheDeutsch
Untertitel-
 Die Ausstattung bei den Tonspuren ist mager, da es neben dem deutschen Originalton nichts Weiteres (auch keine Untertitel) gibt, die Qualität ist aber sicherlich nicht schlecht geworden. Die Musik ist nun bemüht, vieles der mäßigen Ausgangsqualität des älteren Materials zu kaschieren, was auf vernünftige Weise gelingt. Trotzdem ist der Klang eher noch typisch für eine kleine Independentproduktion als für eine echte Filmproduktion. Das merkt man vor allem daran, dass der Einsatz der Geräusche und der Musikschleifen viel zu monoton geschieht oder dass es manchmal eben noch nach Videoaufnahme klingt (vgl. die Schussgeräusche im Industriegelände beim Zombiekampf). Vergrellt wird hierbei aber sicherlich niemand, denn normalerweise wird im Amateur-Bereich nur bedingt auf die Aufnahmequalität geachtet, was hier glücklicherweise nicht der Fall ist.
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Extras
Extras
  • Teaser (2:09 Min.)
  • Trailer 1 (1:38 Min.)
  • Trailer 2 (2:59 Min.)
  • Deleted Scene (1:15 Min.)
  • Interview mit Andreas Pape (3:58 Min.)
  • Bildergalerie (5:53 Min.)
  • King Hannibal: Pures Dynamit (3:18 Min.)
  • Legend Of Moonlight Mountain (2:15 Min.)
  • Ouzo, Stoff & Taschentücher (1:22 Min.)
VerpackungKleine Buchbox
 Die DVD enthält Trailer und Teaser zum Film, eine herausgenommene Szene, die erklärt wird, und ein Interview aus dem Jahr 2003 mit Hauptdarsteller Andreas Pape. Das Gespräch ist etwas kurz, Pape muss aber auch nicht viel erzählen. Obendrauf gibt's eine Bildergalerie, die sowohl Artworks als auch ein paar Fotos von den Sauereien am Set bietet. Besonders die Design vom Ende des Films sind sehenswert. "King Hannibal" ist eine Aneinanderkettung von musikalischem Material vom Musiklabel Rosecalypse, bei der der Chef auch kräftig mitmischt. Stilistisch geht es um deutschen Rap. Es folgen noch zwei Trailer, wobei einer ein selten dämlicher Ausschnitt ist, der cool wirken soll?
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Fazit
Die Kuh wird gemolken, bis sie spindeldürr umfällt. Wir hatten bereits die Trilogie, derer folgte ein Director's Cut des Erstlings namens Interner Link"K7B" und jetzt ist "Mutation - Annihilation" bei CMV erschienen, der laut Coverangabe zur Hälfte aus neuem bzw. überarbeitetem und zur Hälfte aus Ausschnitten aus Teil 2 und Teil 3 besteht. Ist es also Zeit, die Hände wegen dieses Ausverkaufs über dem Kopf zusammenzuschlagen?
Vielleicht, je nach dem, in welchem "Fan"-Lager man sich befindet. Wer sich mit Teil 2 und Teil 3, die mir als überlange, aber trotzdem leidliche Amateurfilme in Erinnerung sind, unterhalten fühlt, dem wird die zugewonnene Professionalität in "Annihilation" zusagen. Das vormals überlange Material wurde zusammengekürzt, musikalisch und effekttechnisch aufgepeppt und mit einem komplett neuen Schluss versehen, der das Beste darstellt, was die "Mutation"-Reihe bisher gesehen hat. Hier treten Andreas Pape und Thomas Kercmar schauspielerisch gereift in Erscheinung und das apokalyptische Szenario, in der sich beide befinden, kommt erstmals über die sonst sehr trashige Atmosphäre der Reihe hinaus. Mit anderen Worten: "Annihilation" ist ernster und glaubhafter als seine Vorgänger.
Wie bereits erwähnt tut die Kompaktheit dem alten Material gut, aber hier wurden noch zu deutliche Fehler gemacht, die durchgängige Professionalität noch in weite Ferne rücken. Bei den Musikstücken sind es die ewigen Wiederholungen, die die eigentlich passenden und spannenden Komposition degradieren, bei den Effekten wären weniger CGIs hilfreich gewesen, denn sie fabrizieren Lacher an Stellen, die nicht sein sollten und nicht zuletzt sind es die Collagen, die Feingefühl vermissen lassen. Um der Sache nämlich etwas Würze zu verleihen, werden die geradlinigen Handlungsverläufe durch Einschnitte verändert, die aber Rhythmus vermissen lassen.

Man wird sich mit "Mutation - Annihilation" sicherlich besser anfreunden können, wenn man die Serie noch nicht kennt. Das Nacherzählen der Vorgeschichte anhand der bekannten Aufnahmen ist mir doch zu langweilig. Ein Faible für deutsche Amateurfilme sollte man natürlich auch besitzen, denn es dürfte klar sein, dass die Darsteller damals noch sehr stark übertrieben haben. Mir wäre es daher am liebsten gewesen, man hätte im Stile des wirklich gelungenen zweiten Drittels mehr neues Material angefertigt und ganz auf das Aufwärmen von bereits Vorhandenem verzichtet.



Bilder der DVD




Druckbare Version
Mutation (White Label)
K7B - Mutation Director's Cut
NewsDer März steht bei CMV im Zeichen von Timo Rose
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