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USA 1994
Originaltitel:Shawshank Redemption, The
Alternativtitel:Rita Hayworth and the Shawshank Redemption
Länge:136:44 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 12 Jahre
Regie:Frank Darabont
Buch:Stephen King, Frank Darabont
Kamera:Roger Deakins
Musik:Thomas Newman
SFX:Bob Williams
Darsteller:Tim Robbins, Morgan Freeman, Bob Gunton, William Sadler, Clancy Brown, Gil Bellows, Mark Rolston, James Whitmore, Jeffrey DeMunn, Larry Brandenburg, Neil Giuntoli, Brian Libby, David Proval, Joseph Ragno, Jude Ciccolella, Paul McCrane, Renee Blaine, Scott Mann, John Horton, Gordon Greene, Alfonso Freeman, V.J. Foster, John E. Summers, Frank Medrano, Mack Miles, Alan R. Kessler, Morgan Lund, Cornell Wallace, Gary Lee Davis, Neil Summers, Ned Bellamy
Vertrieb:EuroVideo
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:15.11.2007 (Kauf)



Inhalt
Zweimal lebenslänglich - Diese Strafe muss Bankier Andy Dufresne (Tim Robbins) für den Mord an seiner Frau und deren Liebhaber in dem berüchtigten Gefängnis von Shawshank verbüßen, obwohl er stets seine Unschuld beteuerte. Der Knastalltag ist extrem hart. Die sadistischen Gefängniswärter und der selbstherrliche Direktor Norton (Bob Gunton) schikanieren die Gefangenen bis aufs Äußerste. Andy ergibt sich scheinbar seinem Schicksal, einzig die enge Freundschaft mit Red (Morgan Freeman) ist ein Lichtblick. Als der Häftling Tommy (Gil Bellows) nach Shawshank verlegt wird, schöpft er jedoch neue Hoffnung. Dieser kannte in seinem vorherigen Gefängnis nämlich einen Mann, der sich damit rühmte, den Andy zur Last gelegten Doppelmord begangen zu haben. Bevor Andy deswegen beim Direktor vorsprechen kann, wird Tommy ermordet. Andy fällt in eine tiefe Verzweiflung und beschließt, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen ...

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 Schaut man auf die bereits erhältlichen Fassungen dieses Meisterwerks, wurde es langsam Zeit, dass der Film in einer adäquaten Veröffentlichung erscheint. Der deutsche Rechteinhaber EuroVideo konnte auf das HD-Master von Warner Home aus den USA zurückgreifen und das Endergebnis kann sich mehr als sehen lassen. Das anamorphe Bild besticht durch eine sehr gute Schärfe, die keinerlei Details beeinträchtigt. Minimale Schärfeverluste sind zwar vorhanden, meist in Bewegungen, doch sind diese so minimal, dass sie zu keinem Störungsfaktor ausarten. Auch der Kontrast bewegt sich kontinuierlich auf einem hohen Level, der in dunklen Szenen gelegentlich etwas zu steil wirkt aufgrund des sehr satten Schwarzwerts. Die Farbgebung punktet mit kräftigen und natürlichen Farben, die auch durch den eingesetzten Farbfilter keine negativen Eigenschaften besitzen. Ein weiterer Pluspunkt stellt die Kompression dar, welche stets unauffällig im Hintergrund arbeitet. Das Master ist so gut wie frei von Verschmutzungen, die, wenn sie doch einmal auftauchen, wieder schnell in Vergessenheit geraten.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0 (Stereo)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch, Englisch, Deutsch für Hörgeschädigte
 "Die Verurteilten" ist ein sehr ruhiger Film, der eher selten auf akustischer Ebene für ein Erlebnis sorgt. Zwar liegt die deutsche Fassung in Dolby Digital 5.1 vor, kann aber Genre bedingt nur selten für eine räumliche Kulisse sorgen. Die Abmischung nimmt so gut wie nur der Center in Anspruch. Aus diesem erklingen dann sehr deutlich und ohne Makel die Dialoge. Die Rears werden zur Unterstützung der musikalischen Begleitung eingesetzt, aber hin und wieder kommt es auch zu kleineren direktionalen Effekten. Ein wenig trübt die fehlende Dynamik das Erscheinungsbild, womit wir bei der Originalfassung wären, die, obwohl nur in Stereo, über eine sehr dynamische Abmischung verfügt. Hier ist es wirklich schade, dass der Originalton nicht in einer Dolby Digital 5.1-Abmischung vorliegt. Optional gibt es Untertitel in Deutsch, Englisch und noch Deutsch für Hörgeschädigte.
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Extras
Extras
Film-DVD
  • Audiokommentar von Regisseur Frank Darabont
Bonus-DVD
  • Making of (21:36 Min.)
  • The Charlie Rose Show (37:15 Min.)
  • Storyboards (6:29 Min.)
  • Bildergalerie (6:07 Min.)
  • Trailer "Wer früher stirbt ist länger tot" (2:17 Min.)
  • Trailer "Hände weg von Mississippi" (1:52 Min.)
  • Booklet
VerpackungSteelbook
 Die Extras wurden auf die beiden DVDs aufgeteilt, wobei die erste mit dem Hauptfilm nur über den Audiokommentar von Regisseur Frank Darabont verfügt. Erfreulicherweise können deutsche Untertitel hinzugeschaltet werden, was den ohnehin schon sehr informativen Kommentar rund um die Entstehung von "Die Verurteilten" auch wirklich für jeden zugänglich macht. Das restliche Bonusmaterial befindet sich auf der zweiten DVD, welche laut Cover mit einem neu produzierten und exklusiven Making of aufwarten kann. Bei genauerer Betrachtung ist dies aber wohl nicht der Fall, da es ein typisches Werbefilmchen mit Interviewsequenzen ist, das wohl zur Zeit der Kinoauswertung entstanden ist. Gerade durch die Unmengen an Lobeshymnen entseht ein fader Beigeschmack, der den Beitrag schnell in Vergessenheit geraten lässt. Wesentlich informativer und vor allem interessanter stellt sich die The Charlie Rose Show heraus. In dieser amerikanischen TV-Show empfängt Charlie Rose den Regisseur Frank Darabont sowie die beiden Hauptdarsteller Tim Robbins und Morgan Freeman anlässlich des 10jährigen Jubiläum des Films. In einer geselligen Runde wird alles nochmals genau unter die Lupe genommen und einige Anekdoten zum Besten gegeben. Zwei Storyboards und eine Bildergalerie runden den Extrabereich ab. Bleibt noch zu erwähnen, dass für das gesamte Bonusmaterial Voice Over oder deutsche Untertitel exiztieren. Als kleine Eigenwerbung gibt es noch zwei Trailer zu weiteren Titeln des Anbieters. Im Steelbook selber befindet sich noch ein Booklet. Wer die DVD mehr als einmal in den Player legt, darf sich nicht wundern, wenn er ein anderes Menü erhält. Als nettes Gimmick werden nämlich zwei verschiedene Menüs angeboten, die allerdings in keiner bestimmten Reihenfolge wechseln.
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Fazit
Mit "Die Verurteilten" schuf Regisseur Frank Darabond (Interner Link"Der Nebel") eine der besten Verfilmungen nach einer Geschichte von Stephen King. Das Gefängnissdrama fesselt von der ersten bis zur letzten Minute und wurde nicht zu unrecht mit sieben Oscars nominiert. Leider blieb es letztendlich bei den Nominierungen, was eigentlich unverständlich ist. Gerade die beiden Hauptdarsteller Tim Robbins und Morgan Freeman sind brilliant dargestellte, völlig unterschiedliche Charaktere, die innerhalb der Gefängsnismauern zu einer Einheit zusammenwachsen. Durchgehend bewegt sich die erzeugte Spannung innerhalb der Geschichte auf sehr hohem Niveou, so dass es nahezu unmöglich ist, den Film zu unterbrechen. Sicherlich ist ein Großteil der herrvorragenden Arbeit von Kameramann Roger Deakis zu verdanken, der eine grandiose Stimmung mit seinen Bildern erzeugt, quasi so als wäre man selber einer der Gefangenen. Wer mehr über den Film erfahren möchte, sollte sich unser Langreview durchlesen, welches zur damaligen Fassung von Laser Paradise entstanden ist.
Aus qualitativer Sicht kann die alte DVD-Version nicht mit dieser von EuroVideo mithalten, so dass man, sollte man dieses grandiose Stück noch nicht in seiner Sammlung haben, direkt zugreifen sollte. Aber auch Besitzer der Erstauflagen sollten überlegen, ob sie nicht ein Upgrade auf das Steelbook in Erwägung ziehen. So gut hat "Die Verurteilten" schließlich noch nie auf DVD ausgesehen. Ein absoluter Leckerbissen für jede Sammlung ...
... wäre da nicht der DVD-Standard konforme Kopierschutz, der das Abspielen der DVD zu einem Problem machen kann. Also Vorsicht und vorher am besten testen.



Bilder der DVD




Druckbare Version
Verurteilten, Die
Verurteilten, Die
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Daniel Pereé am 16.01.2005
Bewertung:

Unschuldig hinter Kingsche Gittern
"Die Verurteilten" gehört wirklich zu einen der besten Gefängnis-Dramen der Welt. Dieser Film hat so viele Stimmungsschwankungen, dass er an keiner Stelle langweilig wird. Das Schicksal von Menschen, die ins Gefängnis kommen, wird dank hervorragender Schauspieler sehr eindrucksvoll dargestellt.
Für mich ist dieser Film, der für 7 Oscars nominiert wurde, einer der besten Stephen King-Verfilmungen überhaupt, neben "ES", "The Stand" und "The Green Mile".



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