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USA 2006
Originaltitel:Dorm Daze 2
Alternativtitel:National Lampoon's Dorm Daze 2: College @ Sea
aka. College Animals 2 - Wilde Studenten auf hoher See
Länge:96:18 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:David Hillenbrand, Scott Hillenbrand
Buch:Patrick Casey, Worm Miller
Kamera:Philip D. Schwartz
Musik:Peter Rafelson
SFX:Jor Van Kline, Eran Barnea u.a.
Darsteller:Tony Denman, Vida Guerra, James DeBello, Gable Carr, Patrick Casey, Paul H. Kim, Jennifer Lyons, Chris Owen, Oren Skoog, Justin Whalin, Kinna McInroe, Nicolas Shake, Richard Riehle, Charles Shaughnessy, Danielle Fishel, Jeremy Howard
Vertrieb:Sunfilm
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:11.05.2007 (Verleih) / 29.06.2007 (Kauf)



Inhalt
Die Party geht weiter! Die berühmt-berüchtigten Studenten der Billingsley University nehmen in diesem Semester am "College@Sea"-Programm teil: Für Marla, Lynn, Gerri und Newmar bedeutet das ein verrücktes Semester lang Sonne, Sex und Fun auf einem Kreuzfahrtschiff. Seeluft, gutes Wetter und knappe Bikinis tragen dazu bei, dass die Frühlingsgefühle bei allen Beteiligten überhand nehmen. Aber da sind auch Verwicklungen und Probleme vorprogrammiert. Während Newmar die These "probieren geht über studieren" mit seiner neuen, üppig gebauten Freundin Violet in die Tat umsetzen will, übernimmt diese ausgerechnet den Vorsitz einer "Studentengruppe zur Unterstützung der Enthaltsamkeit". Als auch noch ein Professor verschwindet und dafür einen Riesendiamant auftaucht, ist das Chaos perfekt.

Bild
Format1.78:1 (anamorph)
NormPAL
 So gut wie die DVD vom Erstling sieht "College Animal 2" nicht mehr aus, es reicht aber noch gerade so für diese Wertung. Schuld daran ist der matte Transfer. Das trifft auf die Farben bzw. den Kontrast zu, die man beide gern ein wenig kräftiger erleben würde. Während der wenigen Szenen im Halbdunkel (z.B. an der Bar) hapert es etwas an der Schattendarstellung. Bei einem Horrorfilm wäre das so ok, bei einer Komödie müsste aber ständig alles bestens erkenntlich sein und die Farben nur so strahlen. Das tun sie auch nicht ganz, wobei hier kaum Kritik nötig ist. Etwas verschlechtert hat sich das Rauschverhalten, das nun doch etwas stärker im Hintergrund auftritt. Besonders aber ist der Unterschied in der Detailschärfe zu sehen. Während man beim ersten Hinschauen ganz zufrieden sein könnte, merkt man später, dass einige Bewegungen ziemlich detaillose Bilder fabrizieren und die Plastizität nicht so ist, wie man sie von einer 2006er Produktion erwarten würde. Das macht alles ein wenig den Eindruck eines B-Movies. Die Kompression fällt nur selten auf
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Ton
FormateDolby Digital 5.1 (Deu, En), DTS 5.1 (Deu)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Der Ton gibt sich ziemlich durchschnittlich, was erstmal nicht unbedingt auf die Klangqualität bezogen ist. Die zeigt keine Schwächen, da die Dialoge, also das Hauptelement des Tones in beiden Sprachversionen, klar und ohne Verzerrungen auskommen. Wenn man dann aber Dynamik und Bassverhalten mit einbezieht, stellt sich schon Ernüchterung ein, denn beides wird kaum ausgenutzt. Einen Score hört man relativ selten, weswegen dieses Element schon mal wegfällt und die Surround-Einspielungen sind auch sehr selten gehalten. Dadurch entsteht ein über und über frontlastiges Erlebnis, das wirklich nicht sein müsste. Selbst Komödien können eine raumtonunterstützende Abmischung bekommen. Der DTS-Ton ist etwas lauter geraten und das englische Original ist ebenso wie der deutsche Untertitel mit auf DVD.
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Extras
Extras
  • Originaltrailer (2:40 Min.)
  • Originaltrailer dt. (2:40 Min.)
  • Outtakes (6:50 Min.)
  • Deleted Scenes (15:21 Min.)
  • Behind The Scenes mit Vida Guerra (10:19 Min.)
  • Weitere DVDs:
    • College Animals (2:25 Min.)
    • Liebe ist Nervensache (2:17 Min.)
    • Dark Ride (1:46 Min.)
    • Die wilden Siebziger (1:31 Min.)
    • Manche mögen's reich (1:36 Min.)
    • Isolation (1:26 Min.)
    • Snoop Dogg's Hood Of Horror (1:25 Min.)
    • Hinterm Mond gleich links (1:48 Min.)
    • Venus und Apoll (1:36 Min.)
VerpackungKeepCase
 Im Bonusteil gibt es neben den Trailern noch 7 Minuten an Patzern, die zumindest im Falle vom ständig improvisierenden James DeBello witzig sind, fast eine viertel Stunde an erweiterten oder ganz herausgenommenen Szenen, die sich für meinen Geschmack etwas zu sehr mit dem im fertigen Film sichtbaren Material überschneiden, und einen Einblick hinter die Kulissen, der von Hauptdarstellerin Vida Guerra mit ein paar kurzen Statements angereichert wird. Sex sells und so ist das Hauptstück dieser 10 Minuten auch die Fotosession mit drei der knackigen Girls, die ihre Edelkörper in knappen Bikinis ablichten lassen, um daraus etwas Promo-Material zu generieren. Es sollte eh nicht viel über die Produktion zu berichten geben, also sind die oberflächlichen, aber kurzweiligen Mini-Making Ofs allesamt brauchbar. Lediglich die verpixelnde Bildqualität hätte nicht unbedingt sein müssen, da die DVD noch genügend Platz bietet, um die Streams vernünftig zu enkodieren.
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Fazit
Der zweite Streich der Hillenbrand'schen Teenie-Komödie zeigt schon deutliche Abnutzungserscheinungen. Naja, für alle, die den ersten Teil mit seinem chaotischen Ablauf (im guten Sinne) und den stets unter die Gürtellinie abzielenden Humor mochten, für die dürfte in "College Animals 2" auch wieder etwas dabei sein. Dabei hat es die Fortsetzung allein wegen der dämlichen Idee, dass ein paar High School-Kids auf einem Luxusliner ein Stück aufführen, nicht leicht, denn wer bitte sollte sowas wirklich bezahlen können? Egal!
Man hat zwar die meisten der Darsteller hier wieder verpflichten können und gestaltet deren Rollen ähnlich, nutzt dabei aber ein geringfügig anderes Handlungskonzept. Während das Original noch auf die Rasanz der Verwechslungen setzte und das schönste Thema der Welt fast schon nebenläufig behandelte, steht das hier im Vordergrund. Die meisten der Teenies versuchen entweder auf dem Schiff oder später am Land in den Hafenspelunke alles abzuschleppen, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Zusätzlich gibt es die ewig geile Jungfrau, der einer Pornodarstellerin nachsteigt, die sich ihrerseits aber auch so gut zu beschäftigen weiß, den stockschwulen Kostümbildner Foosball, einer Selbsthilfegruppe für Enthaltsame und eine Menge weiterer Problemgrüppchen. Als Aufhänger für die Story dient ein sagenhaftes Juwel, welches seinem Besitzer Unglück bringt und schon bald im Schiff für Aufruhr sorgt, aber auch die Aufführung eines Theaterstücks, die drunter und drüber geht. Richtige Knüller kann man zwar nicht anbieten, zum Schmunzeln dürften die meisten Szenen aber reichen. Zudem baut man die Reize der vorzugsweise weiblichen Darsteller stark aus, schließlich stolzieren diese die meiste Zeit über in knappen Outfits umher, und lässt Andeutungen nun eher aus. Was zwischen all den völlig überzeichneten Comic-Charakteren fehlt, sind die halbwegs realistischen, natürlichen Personen, die man hier etwas vergebens sucht. Jeder scheint einen Knacks weg zu haben (besonders Barkeeper bzw. Pirat Cliff). Wer sich im Teenie-Spaß-Bereich wohl fühlt, kann also mal einen Blick riskieren, muss sich aber eingestehen, dass die Zeit der US-Comedy, in der man die Gags auf der Handlung aufbauen lies und nicht anders herum, leider vorbei ist und die Witze nicht besser werden.



Bilder der DVD




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College Animals - Wilder geht's (n)immer!
College Vampires
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