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CAN 2007
Originaltitel:Beyond Loch Ness
Alternativtitel:Loch Ness
aka. Loch Ness Terror
Länge:87:37 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Paul Ziller
Buch:Jason Bourque, Paul Ziller
Kamera:Anthony C. Metchie
Musik:Pinar Toprak
SFX:Lux Visual Effects
Darsteller:Niall Matter, Brian Krause, Don S. Davis, Donnelly Rhodes, Carrie Genzel, Amber Borycki, Neil Denis, Sebastian Gacki, Paul McGillion, Serinda Swan, Sam Laird, Suzanne Ristic
Vertrieb:Sunfilm
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:27.06.2008 (Verleih) / 25.07.2008 (Kauf)



Inhalt
Seit sein Vater vor vielen Jahren bei Forschungsarbeiten in Loch Ness von dem Ungeheuer grausam umgebracht wurde, hat Kryptozoologe James Murphey nur ein Ziel in seinem Leben: dieses Monster zu töten. Seine Jagd nach dem menschenfressenden Biest führt ihn in ein verschlafenes Städtchen am Lake Superior, wo einige Bewohner auf grauenvolle Weise getötet wurden. Schon bald wird klar, dass die Bluttaten etwas mit den Reptilien, die den See bewohnen, zu tun haben müssen. Nur Murphey scheint in der Lage zu sein, den Kampf mit den Monstern aufzunehmen ...

Bild
Format1,85:1 (anamorph)
NormPAL
 Das Bild ist mal wieder guter Durchschnitt, mehr aber auch nicht. Der Durchschnitt bezieht sich erst mal darauf, dass "Loch Ness" ursprünglich fürs US-TV gedreht wurde, was ein natürliches, aber nicht sonderlich angepasstes Bild ergibt. Somit sind die Farben etwas gedämpft und der Kontrast zeigt dezente Schwächen, was aber beides nicht wirklich problematisch für einen B-Movie ist. Die Wertung festigt sich aber dadurch, dass das Rauschen relativ stark ist und die ohnehin nur mittelprächtige Detailstufe angreift.
 +++/--

Ton
FormateDolby Digital 5.1 (Deu, En), DTS 5.1 (Deu)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Was dem Bild fehlt, kann der Ton wieder gut machen, den es in Dolby Digital 5.1 und dann noch in einer deutschsprachigen DTS-Version gibt, die aber nicht unbedingt besser klingen kann. Muss sie auch nicht, denn im Dolby Digital-Modus wird bereits eine Menge geleistet. Oftmals hören sich Filme wie dieser sehr frontlastig an, weswegen "Loch Ness" mit einigen nette Surround-Effekten ebenso überraschen kann wie mit den wuchtigen Bassschlägen, die das Monster fabriziert. Beim englischen Originalton, dem man deutsche Untertitel zuschalten kann, ist das nicht anders.
 ++++/-

Extras
Extras
  • Original-Trailer (0:55 Min.)
  • Dt. Trailer (0:55 Min.)
  • Extra-Trailer (1:26 Min.)
  • Making Of (28:41 Min.)
  • Weitere DVDs:
    • Bad Cops (1:37 Min.)
    • Hatchet (1:39 Min.)
    • Die Schatzinsel (2:07 Min.)
    • Driving Lessions (2:18 Min.)
    • Naked Fear (1:14 Min.)
    • Hellphone (1:52 Min.)
    • Furnace (1:24 Min.)
    • Borderland (2:18 Min.)
    • Farmer John (1:58 Min.)
    • Fighting Beat (2:03 Min.)
VerpackungKeepCase
 Der Bonusbereich ist nichts Weltbewegendes geworden, was vor allem daran liegt, dass das Making Of nur bedingt interessant ausfällt. Zu viele Filmszenen werden als Einschübe gezeigt, zu kurz sind die Interviews, in denen es meist darum geht zu erzählen, wer wen und wie gespielt hat. Von der Arbeit an den CGIs sieht man gar nichts, dafür aber ein paar Behind The Scenes-Aufnahmen.
 +/----

Fazit
Das schöne an "Loch Ness" ist, dass man genau das geliefert bekommt, was man bei dieser Sorte Film erwartet, nämlich einen kurzweiligen Monster-Horror nach Schema F, dessen zwei Hauptschaugründe (das Monster und dessen blutige Taten) nicht enttäuschen. Es geht flugs zur Sache, denn Nessi, das sich als verstecktes Urzeitmonster entpuppt, greift gleich mal hart durch und hinterlässt blutige Leichen, nachdem einige Forscher im schottischen See dem werdenden Muttertier ihr Ei gestohlen haben. 20 Jahre später zieht es den Riesendino immer wieder mal an Land, um sich dort menschliche Leckerein zu holen - der riesige Fleischberg ist schließlich dauerhungrig und die Zucht, die trollig über die Inseln watschelt, muss auch irgendwie gefüttert werden.
Sämtliche Effekte, sei es nun das Monster oder die blutigen Rümpfe, die es hinterlässt, sind zwar mit CGIs gebaut, sehen aber doch ziemlich gut, wenn auch nicht echt aus. "Loch Ness" macht sich auch nicht viel aus der Legende um das Seemonster, sondern steuert ziemlich schnell auf die Konfrontation zwischen Mensch und der als Plesiosaurus-Abstammung aufgeführten Art zu. Dort ist es dann genauso spaßig wie vorhersehbar, dass das vorzeitliche Fleischfresser zurück in seine Zeit gebombt wird. Erfreuen dürfte die reichhaltige Waffenauswahl und die Naturaufnahmen, die durch ihre Weiträumigkeit etwas davon ablenken, dass "Loch Ness" ja eigentlich nur eine TV-Produktion ist.

Unterhaltsamer Dino-Horror mit einem schrecklich guten CGI-Monster und dessen knuddliger Brut, die fast zu schade ist, sie der Spezies Mensch vor die Flinte laufen zu lassen. Relaxte Darsteller, kompakte Abfolgen von (Minimal-)Handlung und Action und ein insgesamt sehenswertes Ambiente zeigen, dass "Loch Ness" für seine Verhältnisse fast so charmant sein kann wie ein Interner Link"Jurassic Park" - wenn man die Erwartungen etwas zurücksteckt.



Bilder der DVD




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