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UK 2006
Originaltitel:Hogfather
Alternativtitel:Terry Pratchett's Hogfather
aka. Hogfather - Schaurige Weihnachten
Länge:185:49 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 12 Jahre
Regie:Vadim Jean
Buch:Terry Pratchett, Vadim Jean
Kamera:Gavin Finney, Jan Pester
Musik:David A. Hughes
SFX:David Payne
Darsteller:David Jason, Marc Warren, Michelle Dockery, David Warner, Tony Robinson, Nigel Planer, Peter Guinness, Stephen Marcus, Craig Conway, Rhodri Meilir, Sinead Matthews, Nicholas Tennant, Marnix Van Den Broeke, Madeleine Rakic-Platt, Trevor Jones, Gregor Henderson-Begg
Vertrieb:EuroVideo
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:20.12.2007 (Kauf)



Inhalt
Silvester in der Scheibenwelt: Der Schneevater ist spurlos verschwunden! Damit aber am nächsten Morgen die Sonne wieder aufgeht, wirft sich TOD kurzerhand in den roten Mantel, um auf dem Schweineschlitten die Geschenke an die Kinder zu verteilen. Währenddessen macht sich TODs Enkelin Susanne auf die Suche nach dem Schneevater ...

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 Der anamorphe Transfer des TV-Films kann sich durchaus sehen lassen und hinterlässt einen zufriedenstellenden Eindruck, der besonders der guten Schärfe zu verdanken ist. Details gehen kaum verloren und dieses Niveau kann durchgehend gehalten werden. Sehr selten kommt es zu minimalen Bewegungsunschärfen, dies fällt dann auch nur bei genauem Hinsehen auf. Auch die Farbgebung ist sehr kräftig und kann mit dem Einsatz diverser Farbfilter ein sehr angenehmes Spektrum schaffen. Der Kontrast darf ebenfalls als tadellos beschrieben werden und wurde durch ein wunderbar sattes Schwarz perfekt eingestellt. Ein minimales Bildrauschen ist hin und wieder bemerkbar, aber nicht störend. Defekte sind keine vorhanden und selbst die Kompression arbeitet sehr ruhig im Hintergrund.
 ++++/-

Ton
FormateDolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Liegt die Originalfassung nur in Stereo vor, hat man für das deutsche Pendant eine 5.1-Spur abgemischt. Da der Film sehr frontlastig ist, kommt ein räumliches Klangbild eher selten vor, doch durch den Einsatz direktionaler Effekte, die immer wieder im Hintergrund zu vernehmen sind, wird zumindest eine gewisse Atmosphäre geschaffen. Zudem wird die musikalische Untermalung auf alle Boxen verteilt. Die Dialoge sind zu jeder Zeit klar und deutlich zu vernehmen. Auch der Subwoofer wird mit einem dezenten Bass in einigen Szenen gefüttert, wobei wesentlich mehr möglich gewesen wäre, um zusätzliche Dynamik zu schaffen. Störendes Rauschen oder defekte innerhalb der Tonspuren sind nicht auszumachen.
 ++++--

Extras
Extras
DVD 2:
  • Making Of (13:26 Min.)
  • Bringing Death to Live (6:49 Min.)
  • Figuren in Hogfather:
    • David Jason (Albert) (4:25 Min.)
    • Susan, eine ungewöhnliche Heldin (4:03 Min.)
    • Mr. Teatime (Herr Kaffeetrinken) (2:11 Min.)
    • Terry als Spielzeugmacher (4:28 Min.)
  • The Power of the Film Magic (Spezialeffekte) (04:02 Min.)
  • 12 Days of Hogswatch (Hintergrundinfos über die Scheibenwelt):
    • The Discworld (Scheibenwelt) (4:38 Min.)
    • Death (Tod) (4:09 Min.)
    • Susan (Susanne) (4:13 Min.)
    • The City of Ankh Morpok (Die Stadt Ankh Morpok) (4:52 Min.)
    • Unseen University, Mustrum Ridcully (Die Unsichtbare Universität, Mustrum Ridcully) (4:38 Min.)
    • Albert (4:37 Min.)
    • Nobbs & Visit (4:19 Min.)
    • Mr. Teatime (Herr Kaffeetrinken) (4:28 Min.)
    • Mr. Sideney (4:17 Min.)
    • Hex (4:26 Min.)
    • The Auditors (Die Überwacher) (4:26 Min.)
    • The Hogfather (Der Schneevater) (4:09 Min.)
  • Originaltrailer (1:40 Min.)
  • Programmtipps:
    • Hände weg von Mississippi (1:51 Min.)
    • Wer früher stirbt ist länger tot (2:16 Min.)
VerpackungKeepCase im Schuber
 An Extras wird zwar auf einer separaten DVD einiges geboten, doch einiges entpuppt sich als doppelt vorhanden, was gerade den Informationsgehalt der Interviews schmälert. Im Großen und Ganzem wird man aber mit einem tollen Einblick in die Entstehung von "Hogfather" belohnt. Gerade das zweiteilige Making of sowie Bringing Death to Live und The Power of the Film Magic zeigen viel Behind the Scenes-Material gepaart mit informativen Interviews von Cast und Crew. Der Bereich Figuren in Hogfather benutzt dann wiederum sehr viel Material aus den eben genannten Extras und wirkt wie ein Flashback, mit dem Unterschied, dass eben nur auf einen speziellen Bereich eingegangen wird. Das zwölfteilige Feature 12 Days of Hogswatch liefert dann noch einige Hintergrundinfos über die Scheibenwelt, die besonders für diejenigen von Interesse sein dürften, die noch nicht mit der Scheibenwelt vertraut sind. Der Originaltrailer sowie zwei weitere Programmtipps runden die Bonus-DVD ab.
 +++/--

Fazit
Terry Pratchett gehört zweifelsfrei zu den absoluten Königen des fantastischen Humors. Von seinen Scheibenwelt-Romanen sollte zumindest jeder einmal gehört, wenn nicht sogar gelesen haben. Nicht umsonst haben diese Romane eine enorme Fangemeinde, daher ist es umso erfreulicher, dass der englische Sender Sky sich der Weihnachtsgeschichte "Hogfather" aus dem Scheibenwelt-Universum annahm und einen zweiteiligen Fernsehfilm produzierte. In der eingedeutschten Version heißt der Roman "Schweinsgalopp", falls jemand den Roman Hogfather suchen sollte. Wie in der Scheibenwelt üblich bekommt man auch in bildlicher Form einer aberwitzige Fantasy-Geschichte vorgesetzt, bei der garantiert kein Auge trocken bleibt.

Das Gegenstück zum Weihnachtsmann ist in der Scheibenwelt der Hogfather. Zufällig stellt Gevatter Tod fest, dass die Lebensuhr des beliebten Hogfathers sich dem Ende neigt. Um den Kindern aber nicht ihre Illusionen zu rauben, verkleidet sich der Tod, um in die Rolle des Sterbenden zu schlüpfen. Mit dem Schlitten und seinem Butler Alfred macht er sich nun auf, um die Geschenke zu verteilen. Zur gleichen Zeit deckt die Enkelin des Tods eine wahrlich ungeheuerliche Verschwörung auf, die zulasten aller Bewohner der Scheibenwelt geht.

Man merkt bei der Inhaltsangabe schon, dass Terry Pratchett mit sehr skurrilen und absurden Ideen aufwartet, was wohl auch seinen Erfolg bei den unzähligen Fans erklärt. Kennen muss man die Romane nicht unbedingt, doch haben diejenigen unter uns, die mit der Scheibenwelt vertraut sind, einige Vorteile gegenüber dem Neuling. Wie bei Buchverfilmungen üblich ist es gar nicht möglich eine originalgetreue Wiedergabe der Geschichte anzufertigen, dafür ist das ganze System einfach zu komplex. Dennoch hat man die Idee bestmöglich transferiert und liefert eine irrwitzige Achterbahnfahrt, die mit viel Liebe zum Detail gewürzt wurde. Dass man hierbei zudem ein glückliches Händchen bei der Auswahl der Darsteller hatte, erfreut umso mehr. Auch die technische Umsetzung mit ihren zahlreichen Effekten kann sich für eine TV-Produktion durchaus sehen lassen. Nach so einer gelungenen Umsetzung lässt man den Fan hoffentlich nicht allzu lange auf eine weitere Reise in die Scheibenwelt warten.



Bilder der DVD




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