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USA 2006
Originaltitel:Danika
Länge:75:45 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Ariel Vromen
Buch:Joshua Leibner
Kamera:Darko Suvak
Musik:Gilad Benamram
SFX:Larry Fioritto
Darsteller:Marisa Tomei, Regina Hall, Nicki Prian, Ridge Canipe, Bailey Hughes, James Avery, Craig Bierko, Danay Garcia, Kyle Gallner, Hannah Marks, Ethan Jones, London Jones, Kendall Cwik, Marciano Ricky
Vertrieb:EuroVideo
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:06.09.2007 (Verleih) / 11.10.2007 (Kauf)



Inhalt
Danika Merrick (Marisa Tomei) ist eine beherzte Mutter.
Danika Merrick ist eine liebevolle Ehefrau.
Danika Merrick steht am Rande des Wahnsinns.

Das zumindest glaubt sie, als sie immer öfter beängstigende Visionen heimsuchen. Ihr fällt es zunehmends schwerer zwischen Realität und den Gewalttaten und Horrorbildern von vermissten und getöteten Kindern in ihrem Kopf zu unterscheiden. Aus der selbstbewussten Danika, wird zunehmens eine tief verängstigte und verunsicherte Frau. Aus Verzweiflung sucht Danika eine Psychologin (Regina Hall) auf, die ihr zurück auf den rechten Weg helfen soll. Doch so sehr sie sich auch bemüht, ihrem Schicksal kann sie nicht entfliehen ...

Bild
Format2,35:1 (anamorph)
NormPAL
 Neben einem natürlich aussehenden Hauptbild unterscheidet man noch zwischen den voranschreitenden Visionen, die durch Verfremdungen erkenntlich gemacht werden. In diesen Sequenzen wurde deutlich am Kontrast gedreht und viele Bereiche, egal ob hell oder dunkel, wirken als Stilmittel sehr steil und neigen deutlich zum Überstrahlen. Ansonsten überzeugt der Kontrast in den normalen Szenen aber und ist sehr gut abgestimmt, damit auch keine Details verloren gehen. Auch die Schärfe befindet sich auf gehobenem Niveau und verfügt über eine angenehme Detailwiedergabe. Gelegentlich kommt es allerdings zu kleineren Unschärfen, die besonders in Totalen auffallen. Die Farbgebung kann gefallen und wirkt sehr natürlich. Im Fall der Kompression arbeitet diese weitestgehend ruhig, kann aber ein wenig Blockrauschen nicht vermeiden. Wie es sich für eine neue Produktion gehört, kommt der anamorphe Transfer zudem ohne Defekte aus.
 ++++--

Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Die Tonwiedergabe darf in beiden Tonspuren als gelungen bezeichnet werden. Im direkten Vergleich zwischen dem Originalton und der deutschen Synchronisation erklingt die Originalfassung etwas leiser. Ansonsten erklingen die Dialoge sehr sauber aus den Boxen und durch genügend Effekte, die auf die hinteren Lautsprecher zugespielt werden, entsteht ein ordentlicher Raumklang. Auch der Subwoofer wird gut genutzt und mit einem dezenten Bass bestückt, sobald es die Filmszene erfordert. Zwischen den Dialogen, den Effekten oder dem Soundtrack findet im Übrigen eine sehr homogene Abmischung statt. Mehr ist und wird für diesen Film nicht möglich gewesen sein, was von unserer Seite auch mit ordentlichen 5 Punkten belohnt wird.
 +++++-

Extras
Extras
  • Originaltrailer (1:56 Min.)
VerpackungKeepCase
 Lediglich der Originaltrailer hat es als Extra auf die DVD geschafft.
 +-----

Fazit
"Visions - Die dunkle Gabe" gehört leider in die Gruppe von Filmen, die nicht unbedingt wissen, was sie letztendlich sein möchten. Dabei verfügt der Film über genügend Potenzial, um über die kurze Laufzeit gut zu unterhalten, hinterlässt aber einen unbefriedigenden Eindruck, der nach etwas mehr Aufklärung schreit. Viele Handlungsstränge werden kurz angeschnitten, sodass man sich anfangs auf einen Film wie Interner Link"The Sixth Sense" freut, der ja als Vergleich auch auf dem Backcover angegeben ist. Doch ziemlich schnell entwickelt sich die spannende Atmosphäre des Mysterythrillers in ein vorhersehbares Drama um eine Mutter, die von ihren Familienproblemen heimgesucht wird. Die zu Anfang genutzte "Ich sehe tote Menschen"-Thematik wird zugunsten der Familie einfach unter dem Tisch gefegt und nur noch sporadisch angesprochen, ohne das Phänomenen weiter zu verfolgen. Regisseur Ariel Vromen entschließt sich stattdessen, die dunkle Familienseite zu beleuchten, die von Visionen einzelner Familienmitglieder handeln. Diese Visionen scheinen Realität zu werden und sind das Kernstück des Filmes, welches die Familienidylle zerstört. Immer mehr verfällt Danika in eine Mischung zwischen Wahnsinn und Realität, aus der es scheinbar kein Entrinnen gibt und selbst die aufgesuchte Psychologin kann ihr keinen Rat mehr geben.
Die Umsetzung stimmt und Langeweile kommt auch in diesen Passagen des Films nicht auf, doch wäre es besser gewesen für Vromen nicht den Versuch zu unternehmen auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen zu wollen. Beachtet man die Sequenzen mit dem toten Mädchen allerdings nicht, wird man mit einem netten Thriller auf gehobenem TV-Niveau belohnt, der dank der guten Darstellung von Marisa Tomei glaubwürdig in Erscheinung tritt. Eine Vertiefung der verschiedenen Charaktere, die Danika umgeben, wäre wünschenswert gewesen, doch aufgrund der Laufzeit wohl unmöglich und hätte dem Film sicherlich unnötig aufgeblasen. So geht die erschaffte Stimmung durchaus in Ordnung und hält ein überraschendes Ende bereit, das nicht unbedingt vorhersehbar ist.

Ein unbedingten Muss ist "Visions - Die dunkle Gabe" nicht für die Horrorsammlung, aber dennoch lohnt sich das einmalige Ansehen durchaus. Denn die Zeit ist wesentlich besser investiert als in machen Film, den diverse TV-Sender zur Prime Time senden. Aus qualitativer Sicht liegt die DVD zudem über dem gängigen Standart und so darf man sich über wirklich gute Bild- und Tonqualität freuen. Leider hapert es am Bonusmaterial.



Bilder der DVD




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