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USA 2006
Originaltitel:7eventy 5ive
Alternativtitel:Seventy Five
Länge:94:23 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:Keine Jugendfreigabe
Regie:Brian Hooks, Deon Taylor
Buch:Brian Hooks, Vashon Nutt, Deon Taylor
Kamera:Philip Lee
Musik:Vincent Gillioz
SFX:Chris Hanson, Erich Martin Hicks
Darsteller:Brian Hooks, Antwon Tanner, Cherie Johnson, Wil Horneff, Germán Legarreta, Aimee Garcia, Jud Tylor, Jonathan Chase, Austin Basis, Kyle Turley, Denyce Lawton, Rutger Hauer
Vertrieb:MIG / EuroVideo
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:20.12.2007 (Verleih) / 10.01.2008 (Kauf)



Inhalt
Eine Clique verbringt ein paar Tage auf einer Hütte in den Bergen Colorados. Eines Abends spielen sie erfundenes Spiel "75". Jeder muss irgendeine Telefonnummer anrufen und mindestens 75 Sekunden mit der Person am anderen Ende der Leitung reden, ohne dass diese lacht oder auflegt. Die Jugendlichen amüsieren sich bestens.

Doch dann begehen sie einen verhängnislosen Fehler - sie wählen willkürlich die Nummer eines psychopathischen Serienkillers. Für die Studenten beginnt von nun ein gnadenloser Albtraum und ein Kampf um Leben und Tod, denn der Killer begibt sich auf die Suche nach ihnen. Als er sie gefunden hat, beginnt er nun seinerseits mit seinem blutigen Spiel und kennt keine Gnade ...

Bild
Format2,35:1 (anamorph)
NormPAL
 Wie es sich für eine Produktion von 2006 gehört, verfügt der anamorphe Transfer über eine recht gute Bildqualität, die unter kleineren Makeln zu leiden hat. Die Farbgebung hinterlässt einen kräftigen und natürlichen Eindruck. Auch die Schärfe darf weitestgehend positiv auffallen, nur gelegentlich wird das Bild durch eine Detailarmut getrübt und es wirkt in diesen Bereichen dann etwas zu weich. In schnellen Bewegungen wird ein leichtes Nachziehen sichtbar und auch ein kontinuierliches Bildrauschen ist auszumachen. Der Kontrast überzeugt mit einem angenehmen Schwarzwert, wirkt in einigen Szenen aufgrund von Stilmitteln stark wechselhaft und verschluckt gelegentlich einige dunkle Bildbereiche. Auch die Kompression leidet unter leichtem Blockrauschen in homogenen Flächen. Dies führt zu knappen 4 Punkten in unserer Bewertung.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0 (Surround)
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Neben einer Surroundspur für die Originalfassung und der deutschen Synchronisation, wurde für letztere auch eine Abmischung in Dolby Digital 5.1 aufgespielt. Sicherlich darf diese als gelungen bezeichnet werden, in Bezug auf Dialogverständlichkeit und der Verbindung zum Musik- & Effektetrack. Eine homogene Klangkulisse entsteht, die allerdings etwas zu frontlastig ausgefallen ist, um einen perfekten Raumklang zu erzeugen. Nur selten werden die Rears mit Effekten oder Musik versorgt, was zulasten der Grundstimmung geht. Eine ordentliche Dynamik ist vorhanden, hätte aber ruhig noch etwas ausgeprägter sein können und auch den Subwoofer wesentlich mehr mit einbeziehen können. Vergleicht man den großen Bruder mit seinen kleinen Surroundgeschwistern, fällt auf, dass diese bis auf einer leisere Abmischung weitestgehend identisch sind.
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Extras
Extras
  • Originaltrailer (1:29 Min.)
  • Slideshow
  • Trailershow:
    • Broken (2:45 Min.)
    • Broken 2 - Cellar Door (1:29 Min.)
    • Hack! (1:33 Min.)
    • War of the Living Dead (1:25 Min.)
    • Simon Says (2:18 Min.)
    • Alien Agent (2:59 Min.)
    • One Night with the King (1:25 Min.)
    • King Maker (2:08 Min.)
    • Die Kreuzritter 2 (2:54 Min.)
    • Lost Colony (1:31 Min.)
    • Last Sentinel (1:57 Min.)
    • Streets of Philadelphia (2:13 Min.)
    • Kids - in den Strassen New Yorks (2:15 Min.)
    • Desperate Girls (1:04 Min.)
    • Italo-Comedy-Classics-Spot (4:28 Min.)
VerpackungKeepCase mit Hologramm-Einleger
 Neben einer umfangreichen Trailershow befinden sich für den Film selber nur der Originaltrailer sowie eine Slideshow auf der DVD.
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Fazit
Mit "7eventy 5ive" ist dem Regieduo Brian Hooks und Deon Taylor nach ihrem gleichnamigen Drehbuch zwar keine neue Offenbarung im Slashergenre gelungen, allerdings verstehen die beiden ihr Handwerk und liefern einen durchweg spannenden Film ab. Die Geschichte dreht sich um das Partyspiel 75. Die Regeln sind so simpel wie der Name: Eine beliebige Telefonnummer wird gewählt und man muss versuchen sein Gegenüber für 75 Sekunden an die Leitung zu binden. Hierbei sei zu beachten, dass der Angerufene nicht lachen und auch nicht vorzeitig auflegen darf. Geschieht dies doch, ist das Spiel vorbei und der Anrufer hat verloren. Es ist nur übel, wenn der Angerufene plötzlich den Spieß umdreht und in Wirklichkeit ein axtschwingender Psychopath ist, der nur darauf wartet diverse Teenager einen Kopf kürzer zu machen. Und wie es sich gehört, lässt er sich diese Einladung nicht zweimal sagen und steht kurze Zeit später vor der Tür, um die Party auf seine Art zu beenden. Das Gebotene hält sich dann auch strikt an den vorgegebenen Mustern dieses Genres und lässt den Killer freie Bahn. Geübte Zuschauer werden zwar recht schnell herausfinden, was die Beweggründe hinter den blutigen Taten sind, doch kann der Film trotz dieser Vorhersehbarkeit überraschend gut unterhalten. Wirklich positiv fallen hier die Darsteller auf, die in ihren Rollen sichtlich aufgehen und nicht nur dumm durch die Gegend rennen, um letztendlich doch als Kanonenfutter zu enden. Sicherlich gibt es auch hier einige Ausnahmen, die nur als Zerkleinerungsmaterial herhalten müssen, aber dafür sind Statisten nun einmal da. Dass Rutger Hauer sich mal wieder in einem Genrefilm blicken lässt, ist zudem eine Bereicherung für "7eventy 5ive", wenn auch nur eine kleine, denn man deklarierte ihn nur zu einem Nebendarsteller, der aber eine besondere Rolle innerhalb der Schlüsselszene aufzuweisen hat. Wie es sich für einen ordentlichen Slasher gehört, darf auch ein gesundes Maß an Gewalt der Handlung zugeführt werden, was dazu führt, dass im typischen 10 kleine Negerlein Prinzip der Bodycount stetig ansteigt und diverse Körperteile ein neues Zuhause finden.

Für "7eventy 5ive" darf man somit wirklich eine Empfehlung aussprechen. Zwar wird das Slashergenre nicht weiter voran getrieben, aber durchweg gute und vor allem spannende Unterhaltung wird hier geboten. Auch die technische Seite der DVD von MIG kann überzeugen und ist somit ein weiterer Kandidat für die heimische Sammlung.



Bilder der DVD




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