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USA 2007
Originaltitel:Attic, The
Länge:78:08 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Mary Lambert
Buch:Tom Malloy
Kamera:James Callanan
Musik:Mario Grigorov
SFX:Anthony Pepe
Darsteller:Elisabeth Moss, Jason Lewis, Tom Malloy, John Savage, Catherine Mary Stewart, Thomas Jay Ryan, Alexandra Daddario, Gil Deeble, Nick Gregory, Sara Maraffino, Clark Middleton, Lynne Marie Stetson, Russell Terlecki, Tara Thompson
Vertrieb:Galileo Medien
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:18.10.2007 (Verleih) / 01.11.2007 (Kauf)



Inhalt
Auf dem Dachboden des alten viktorianischen Hauses, das Emma (Elisabeth Moss) gemeinsam mit ihrer Familie bezogen hat, wird sie von einer Erscheinung heimgesucht. Emma glaubt, dass es sich um ihre Zwillingsschwester handelt. Der einzige, dem sie sich anvertrauen kann, ist ihr geistig behinderter Bruder Frankie. Doch aus der Angst entwächst eine Paranoia, die soweit führt, dass Emma beginnt, ihre Eltern zu verdächtigen, die vermeintliche Schwester durch das Zelebrieren dunkler Rituale zurückgeholt zu haben. Mit Hilfe des Polizisten John Trevor, versucht Emma, das Geheimnis um den Zwilling zu lösen. Alle Antworten auf ihre Fragen, scheinen sich auf dem Dachboden zu befinden ...

Bild
Format1,78:1 (anamorph
NormPAL
 Das Bild ist etwas eigenwillig und erstrahlt als gewolltes Stilmittel in reduzierten Farbtönen. Etwas wechselhaft wirkt die Schärfe, die nicht immer eine optimale Detailwiedergabe zulässt. Weitestgehende bietet das Gezeigte aber gute Werte. In sehr wenigen Passagen des Films ist ein minimales Bildrauschen sichtbar, wird dann aber niemals als störend empfunden. Auch der Kontrast wurde gut abgestimmt und kann mit einem ordentlichen Schwarzwert passende Ergebnisse erzielen, wenn auch in einigen Bildbereichen minimale Details verloren gehen. Angenehm fällt ebenfalls die Kompression aus, die meistens unauffällig arbeitet. Bildfehler innerhalb des anamorphen Transfers sind nicht vorhanden.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0 Surround
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Unterschiede zwischen den beiden Tonspuren gibt es keine, außer dass die Spuren als deutsche Synchronisation sowie im englischen Original vorliegen. Die Dialogverständlichkeit ist sehr gut ausgefallen und erklingt in einer homogenen Abmischung in Verbindung mit dem M&E Track. Sehr förderlich ist der Einsatz von direktionalen Effekten, die sich auf alle Boxen verteilen und so eine gruselige Grundstimmung schaffen. Hilfreich ist auch der kontinuierliche Einsatz des Subwoofers, der mit einem ordentlichen Bass das Geschehen begleitet. Störgeräusche sind innerhalb der beiden Tonspuren keine vorhanden. Optional gibt es noch deutsche Untertitel für Freunde des Originaltons.
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Extras
Extras
  • Trailershow:
    • Lost Things (1:50 Min.)
    • Spirit Trap (1:20 Min.)
    • Exit (1:35 Min.)
VerpackungKeepCase im Pappschuber
 Lediglich drei Trailer zu weiteren Programmtiteln aus dem Hause Galileo Medien werden angeboten.
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Fazit
Mary Lambert gehörte Ende der 80er Jahre zu den Hoffnungsträgern der weiblichen Regisseure im Horrorgenre. Doch wirklich Fuß konnte sie nie in dem Genre fassen und nach ihrem Achtungserfolg Interner Link"Friedhof der Kuscheltiere" wurde es verhältnismäßig ruhig um sie. Ob die Schuld in der gefloppten Fortsetzung der Kuscheltiere zu suchen ist, bleibt einmal dahingestellt. Zumindest kann sie sich mit passablen Auftragsarbeiten über Wasser halten, auch wenn Filme wie Interner Link"Düstere Legenden 3" keinen vom Hocker hauen. Dass sie ihr Handwerk aber nicht verlernt hat, beweist sie mit ihrem neuesten Werk "Evil Twin", welches nun von Galileo Medien in Deutschland erhältlich ist.
Das Drehbuch wird garantiert keinen Oscar erhalten und ist in ähnlicher Form schon mehr als einmal über die Mattscheibe geflimmert, doch schafft es Lambert den Zuschauer durchweg spannend zu unterhalten. Hier wird Altbackenes routiniert eingesetzt, um eine gruselige Stimmung zu erschaffen, die es versteht, den Zuschauer in ihren Bann zu ziehen. Hierfür sorgen auch die passend eingefügten Effekte, sei es akustisch oder optisch. Ein weiterer positiver Aspekt innerhalb der Geschichte ist die Einführung der Agoraphobie, die es der Hauptperson nicht ermöglicht, ihr Haus zu verlassen, was letztendlich dazu führt, dass es nur die Flucht nach vorn gibt und sie sich dem Unbekannten stellen muss.
Emma wird sehr gut dargestellt von Elisabeth Moss. Sie lebt zusammen mit ihren Eltern und ihrem geistig behinderten Bruder in einem abseits gelegenen Haus. Immer wieder wird sie von einer Person bedroht, die genauso aussieht wie sie. Immer wieder taucht diese Frau auf und auf dem Dachboden erscheinen spirituelle Symbole. Während ein Therapeut und ein Detektive ihr versuchen zu helfen, geschieht auch schon der erste Mord und es ist nur eine Frage der Zeit, bis Emma selbst Opfer dieser unheimlichen Person wird. Doch was haben ihre Eltern mit der ganzen Sache zu tun? Oder ist das Haus nicht das, was es zu sein scheint?
Wie weiter oben schon angedeutet, wird man auf keine Neuerungen stoßen, doch schmeckt das Aufgewärmte in diesem Fall besonders gut. Man achte auch am Schluss auf einen bestimmten Satz, der als kleiner Wink in Richtung "Friedhof der Kuscheltiere" gedacht ist und ordentlich zum Schmunzeln anregt.



Bilder der DVD




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