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USA 2006
Originaltitel:Simon Says
Länge:83:36 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:Keine Jugendfreigabe
Regie:William Dear
Buch:William Dear
Kamera:Bryan Greenberg
Musik:Ludek Drizhal
SFX:Michael Broom
Darsteller:Crispin Glover, Margo Harshman, Greg Cipes, Carrie Finklea, Kelly Vitz, Artie Baxter, Lori Lively, Bruce Glover, Erica Hubbard, Blake Lively, Daniella Monet, Kelly Blatz, Chad Cunningham, Chris Cunningham, Oliver Dear
Vertrieb:MIG / EuroVideo
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:20.12.2007 (Verleih) / 10.01.2008 (Kauf)



Inhalt
Simon (Crispin Glover) liebt das Kinderspiel "Simon says". Aber er hat seine eigenen, tödichen Regeln. Und wenn seine unfreiwilligen Mitspieler Fehler machen, verhängt er drakonische Strafen, am liebsten mit einer Spitzhacke!
Während der Ferien wollen ein paar Jugendliche in der abgelegenen Waldgegend campen, um ungestört Drogen zu konsumieren und Sex-Orgien zu feiern. Dass es für sie ein Trip in die Hölle wird, können sie nicht ahnen. Als Simon und sein ebenso verstörender wie verstörter Zwillingsbruder Stanley (auch Crispin Glover) anfangen die Kids auf äußerst kreative und grausame Art und Weise abzuschlachten, ist es für Flucht längst zu spät! Mit selbstgebauten Fallen und Spitzhacken-Katapulten fängt Simon seine Opfer, um sie dann qualvoll zu bestrafen.

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 Der auf DV gedrehte Film besticht durch eine gute Schärfe, die über eine angenehme Detailwiedergabe verfügt. In einigen Szenen wirkt das Bild etwas weich, doch halten sich diese Passagen eher zurück und werden nur der Vollständigkeit erwähnt. Ein dezentes Nachziehen des Bildes fällt zwar in einigen Szenen auf, wirkt sich aber nicht störend aus. Ein Bildrauschen ist nicht auszumachen. Zu gefallen weiß auch die kräftige und natürliche Farbpalette, und auch der Kontrast hinterlässt einen guten Eindruck und neigt nur gelegentlich in hellen Bildbereichen leicht zum Überstrahlen. Bei der Kompression gibt es soweit auch keine Kritik, sieht man von einem minimalen Blockrauschen in homogenen Flächen einmal ab. Alles in allem hinterlässt der anamorphe Transfer einen guten Eindruck.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0 (Surround)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Neben dem deutschen Ton in Dolby Digital 5.1 und Dolby Digital 2.0 gibt es in letzterer Ausführung auch den Originalton auf der DVD. Zwar ist die deutsche 5.1-Abmischung gelungen, doch wäre deutlich mehr möglich gewesen. Die gesamte Abmischung klingt etwas zu frontlastig. Gerade was Effekte und Musik betrifft, wäre die richtige Verteilung auf die hinteren Boxen von Vorteil gewesen, um eine durchweg räumliche Klangkulisse zu schaffen. Stellenweise werden auch einige Effekte nach hinten verteilt und in diesen Szenen kann man dann auch von einem passenden Raumklang sprechen. Ansonsten darf man von einer gut verständlichen Dialogwiedergabe sprechen, die sich keinen Störungen hingibt. Alles erklingt sauber und meist sehr homogen. Bis auf die dezent leisere Abmischung der Dolby Digital 2.0-Varianten ist kein Unterschied zum großen Bruder in 5.1 auszumachen. Deutsche Untertitel können selbstverständlich auch hinzugeschaltet werden.
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Extras
Extras
  • Originaltrailer (2:18 Min.)
  • Slideshow (16 Bilder)
  • Trailershow:
    • Broken (2:45 Min.)
    • Broken 2 - Cellar Door (1:29 Min.)
    • Hack! (1:33 Min.)
    • War of the Living Dead (1:25Min.)
    • 7eventy 5ive (1:20 Min.)
    • Alien Agent (2:59 Min.)
    • One Night with the King (1:25 Min.)
    • King Maker (2:08 Min.)
    • Die Kreuzritter 2 (2:54 Min.)
    • Lost Colony (1:31 Min.)
    • Last Sentinel (1:57 Min.)
    • Streets of Philadelphia (2:13 Min.)
    • Kids - in den Strassen New Yorks (2:15 Min.)
    • Desperate Girls (1:04 Min.)
    • Italo-Comedy-Classics-Spot (4:28 Min.)
VerpackungKeepCase mit Hologramm-Einleger
 Das Bonusmaterial zum Film muss mit dem Originaltrailer sowie einer Slideshow auskommen. Ansonsten bietet die DVD noch eine ausführliche Trailershow mit noch erscheinenden sowie schon erhältlichen Titeln an.
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Fazit
Simon sagt: "Holt Euch diesen Film, wenn Ihr mal richtig Spaß haben wollt!"

Und diesem Spruch ist nichts hinzuzufügen, denn Regisseur William Dear, der ansonsten für ansprechend familientaugliche Komödien wie Interner Link"Bigfoot und die Hendersons" oder "Teen Agent" zuständig ist, stellt auch im Horrorgenre sein Können unter Beweis und präsentiert mit seiner kleinen und feinen Slasherparodie "Simon Says" einen sehr gelungenen Beitrag in Sachen Blutvergießen vor. Wie es sich gehört werden alle bekannten Versatzstücke des Slasherfilms behandelt, angefangen von den potenziellen Opfern in Form von mehr oder minder dummen Teenagern und einem Sprüche klopfenden, durchgeknallten Killer. Dieser jagt die Teens, welche zum Campen und Goldsuchen in den umliegenden Wäldern sind, da er in eine der Damen seine absolute Traumfrau findet. Dass der Rest der Clique ihm sichtlich im Weg steht und auch die vermeindliche Traumfrau ihm nicht wirklich zugetan ist, wird dem Zuschauer mit einem recht schnell in die Höhe schießenden Bodycount näher gebracht. Das bevorzugte Werkzeug in dieser Schlacht ist eine Spitzhacke, doch wird diese nicht einfallslos eingesetzt, denn der Wald wurde mit genügend Fallen ausgestattet, welche auch ordentlich genutzt werden. Und das Endergebnis ist reiner Splatter, der verwunderlicherweise selbst die FSK komplett überstanden hat. Es macht schon richtig Spaß, wie dumm sich die doch recht ansehnlichen Darsteller anstellen, um auch schön blutig zu sterben und dabei noch eben einen coolen Spruch des Killers als letzte Worte mitnehmen. Dass William Dear mit diesem Film zwar einen eher sinnfreien Slasher erschaffen hat, dürfte der kurzweiligen Spaßmaschine keinen Abbruch tun, denn die verrückten Ideen sind wahrlich dermaßen gut umgesetzt, dass es schon teilweise dem Zwerchfell schwer fällt keine Schmerzen zu verursachen. Hierbei unbedingt die Spitzhacken-Katapulte beachten! Mit Crispin Glover hätte man sich auch keinen besseren Psychopathen wünschen können. Es ist bestens ersichtlich, dass er jede Menge Spaß in dieser Rolle gehabt hat. Verständlich, wenn man bedenkt, dass er sogar gleich zwei Rollen spielen durfte, wobei man sich letztendlich fragt, welche denn nun verrückter ist.

Die technische Umsetzung der DVD von MIG stimmt und der Film macht einen Heidenspaß. Hier wird jeder, der die härtere, aber nicht ernstgemeinte Gangart mag, vollstens zur Zufriedenheit bedient. Definitiv ein Film für langweilige Feiertage, die hiermit garantiert aufgewertet werden.



Bilder der DVD




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Evil Twins
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