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D 1974
Originaltitel:Beim Jodeln juckt die Lederhose
Alternativtitel:There's No Sex Like Snow Sex
Länge:81:26 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Alois Brummer
Buch:Alois Brummer
Kamera:Hubertus Hagen
Musik:Fred Tornow
Darsteller:Franz Muxeneder, Rosl Mayr, Horst Pasderski, Josef Moosholzer, Peter Wacker, Dorothea Rau, Astrid Bergson, Monique Rodier, Jacqueline Dengise, Heidi Kappler, Marcella Strauß, Flori Endlicher
Vertrieb:WVG Medien
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:23.11.2007 (Kauf)



Inhalt
Ein Reisebus bringt eine Ladung erwartungsfroher, vorwiegend weiblicher Winterurlauber in die bayrischen Berge. Es wird eine turbulente Zeit, die der komische, kleine, dicke Direktor aus Berlin und die übrigen Feriengäste erleben. Bei den Damen Schmidt und Schulz ist das eingeplant. Sie reisen ohne Ehemänner an, in der Hoffnung, unter den einheimischen Burschen mehr als vollen Ersatz zu finden. In der Saison haben diese als Skilehrer einen Ruf zu verteidigen, der sich hauptsächlich auf das "Apres Ski" gründet. Diesen Ruf zu testen, sind auch die anderen hübschen Damen und Mädchen bereit. Und keine wird enttäuscht. Obwohl der Gastwirt darauf bedacht ist, dass sein Haus anständig bleibt, ist es doch von Vorteil, dass seine Hotelbetten solide bayerische Handwerksarbeit sind und ordentliche was aushalten.

Bild
Format1.50:1 (Letterbox)
NormPAL
 Die hier vorliegende Fassung entspricht der alten deutschen Kinoversion und wurde laut Angaben des Herstellers digital remastered. Dass diese Aussage nicht zwangsläufig für eine gute Bildqualität bürgt, haben wir in der Vergangenheit des Öfteren bei DVD-Veröffentlichungen mit diesem "Gütesiegel" erleben dürfen. Zu Beginn machen sich auch einige Defekte breit, sowie Haarrisse, Bildunruhen und Laufstreifen. Alles bleibt aber im Rahmen des Akzeptablen und auch wenn im weiteren Verlauf des Film immer wieder Defekte und Verschmutzungen auftauchen, können wir mit dem Letterbox-Bild durchweg zufrieden sein. Der Kontrast erscheint zwar derweilen etwas steil, verschluckt aber keine nötigen Details und überstrahlt auch in hellen Szenen nicht. Die Farben wirken satt und kräftig und selbst die Schärfe befindet sich auf einem angenehmen Niveau, ohne übermäig detailliert zu wirken. Dafür greifen stehende Rauschmuster und das deutlich sichtbare Filmkorn zu sehr ins Geschehen ein, um wirklich von einer guten Detailschärfe zu sprechen. Insgesamt dürfen wir uns aber über ein ordentliches Bild freuen, dessen altersbedingte Schwächen niemals wirklich zu Lasten des Sehvergnügens gehen.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0 Stereo
SpracheDeutsch
Untertitel-
 Der deutsche Stereotrack offenbart zu Beginn deutliches Rauschen, welches sich im weiteren Verlauf des Films aber verflüchtigt und der sauberen Stereofront freie Bahn lässt. Sicherlich dürfen wir keine Wunder erwarten, aber Dialoge und Musik werden sauber und nahezu fehlerfrei wiedergegeben. Rauschen bleibt nur dezent wahrnehmbar und Verzerrungen, sowie anderweitige Störungen sind ebenfalls nicht auszumachen.
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Extras
Extras-
VerpackungKeepCase
 Extras sind hier leider Fehlanzeige.
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Fazit
"Bloß net kotzen - wär schade um den Wein und det schöne Bier!"

Einst indiziert, später nur gekürzt erhältlich, dürfen wir diesen feucht-fidelen Alpenspaß endlich ungeschnitten mit einer Freigabe ab 16 Jahren erleben. Gezeigt wird hier ohnehin nichts, was auch nur annähernd Jugend gefährdend sein dürfte. Zwar wird hier gebumst bis sich die Balken biegen, doch der eigentliche Akt wird hier auf das Zeigen von ein paar Titten und Ärschen reduziert. Die Geschichte an sich ist dämlich und zeigt Sextourismus auf der Alm in Hochkonjunktur. Im Mittelpunkt steht die Beziehung zwischen Vroni (Judith Fritsch) und Sepp (Konstantin Wecker), welche nur allzu gerne in Ruhe vögeln möchten, aber von Vronis übereifrigen Vater (Franz Muxeneder) daran gehindert werden. Er möchte nicht, dass dieser Nichtsnutz von Sepp mit seinem Töchterchen anbändelt und heiraten kommt schon gar nicht in Frage. So müssen sich die beiden verliebten Almsünder so einiges einfallen lassen, um ein Nümmerchen zu schieben. Z.B. seilt sich Sepp vom Dach ab und steckt sein gutes Stück durch ein Guckloch im Fensterverschlag. Aber der Gevatter ist auf Zack und schneidet kurzerhand das Seil durch. Während den beiden das Höschen juckt, Sepp aber nicht aus seiner Buchse feuern darf, geht es heiß her auf der Alm. Hier wird gerodelt, getanzt und so einige Löcher gefüllt. Mit von der Partie ist Joseph Moosholzer als Berliner Direktor Müller, der hier als Art Running Gag immer wieder den Skihäschen nachrennt, aber keine abbekommt. Wer sich hier nicht von den blöden Dialogen und einer nicht sonderlich guten Geschichte abschrecken lässt, wird seinen Spaß haben. Sicherlich gibt es besseres Alpenkino, aber auch deutlich schlechteres.
Technisch wird uns dieser Erotik-Klassiker in einer soliden Umsetzung spendiert, bei dem ich das Bonusmaterial vermisse. Bildergalerien, aktuelle Interviews oder andere Beigaben wäre sicherlich möglich gewesen. Das Original-Kinomotiv aus den 70er Jahren als Cover entschädigt aber etwas für die fehlenden Extras.



Bilder der DVD




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NewsDeutsche Erotik-Klassiker der 70er Jahre erstmals auf DVD!
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