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USA 2006
Originaltitel:Séance
Länge:84:41 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Mark L. Smith
Buch:Mark L. Smith
Kamera:Geoffrey Schaaf
Musik:Vincent Gillioz
SFX:Richard Miranda
Darsteller:Adrian Paul, Kandis Erickson, Chauntal Lewis, Tori White, A.J. Lamas, Joel Geist, Jack Hunter, Bridget Shergalis, Kate Robbins, Ruby Garson, Mike Kimmel, Emily O'Brien
Vertrieb:I-ON / Splendid
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:28.09.2007 (Verleih) / 26.10.2007 (Kauf)



Inhalt
Lauren ist der festen Überzeugung, dass in ihrem Herbergszimmer der Geist eines kleinen Mädchens umgeht. Niemand glaubt ihr, bis sie auf ihren Nachbarn Grant trifft, der genau wie Lauren von der untoten Seele terrorisiert wird. Grant findet heraus, dass vor über 40 Jahren ein kleines Mädchen namens Cara in den Fahrstuhlschacht des alten Gebäudes fiel und dort zu Tode kam. Gemeinsam versucht sie nun, mithilfe einer Séance Kontakt zu dem Geist aufzunehmen. Aber die Beschwörung läuft schief, nicht Cara erscheint, sondern der Geist des Serienmörders Spence, der vor 30 Jahren hingerichtet wurde. Die nun freigesetzte Seele des Killers sorgt für einige tödliche Unfälle in der Herberge. Lauren und Grant müssen sich dem mörderischen Geist stellen, doch sichtbar ist er nur in der Dunkelheit ...

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 Der Schwachpunkt des anamorphen Bildes dürfte die Schärfe darstellen, da die Wiedergabe trotz angenehmer Grundschärfe recht detailarm ausfällt. In vielen Bereichen wirkt das Bild etwas zu weich, wirkt aber nie richtig unscharf. Zudem ist ein minimales Rauschen sichtbar und gelegentlich kommt es zu Nachzieheffekten. Die Farbgebung wirkt allerdings sehr gelungen und kräftig. In dunklen Szenen meldet sich der Kontrast, der etwas zu hart gewählt wurde, dafür aber über einen satten Schwarzwert verfügt. In hellen Bereichen kann der Kontrast aber überzeugen. Im Kompressionsbereich darf das Ergebnis auch zufrieden stellen, da hier ordentliche Ergebnisse erzielt werden.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Spendiert wird ein ordentliches Klangbild, welches in der deutschen Synchronfassung als auch in der Originalversion überzeugen kann. Allgemein betrachtet fällt der Hauptteil aber auf die Front, da "Séance" eher zu den ruhigeren Vertretern des Genres gezählt werden darf. Sind die Geister aber erst einmal entfesselt, wird in diesen Szenen einiges geboten, womit dann auch der Subwoofer und die Rears mit direktionalen Effekten einbezogen werden. Die Dialoge sind gut zu verstehen und klingen natürlich. Die Originalversion ist etwas lauter abgemischt worden, hält sich aber ansonsten mit dem deutschen Pendant die Waage. Optional besteht die Möglichkeit noch deutsche Untertitel hinzuzuschalten.
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Extras
Extras
  • Originaltrailer (1:51 Min.)
  • Trailershow:
    • Black Kiss (1:28 Min.)
    • Cup of Blood (1:44 Min.)
    • Ghost (1:36 Min.)
    • Ghost Train (1:58 Min.)
    • Neighbour Nr. 13 (1:37 Min.)
    • Naina (2:28 Min.)
    • Red Shoes (2:08 Min.)
    • Shinobi (2:02 Min.)
    • The Heart Is Deceitful Above All Things (2:19 Min.)
    • The Heirloom (1:35 Min.)
VerpackungKeepCase mit Schuber
 Neben dem Originaltrailer, der deutsche Untertitel enthält, gibt es noch eine umfangreiche Trailershow mit weiteren Filmen, die es zu entdecken lohnt.
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Fazit
Das Rad neu erfinden kann "Sèance" von Mark L. Smith bei weitem nicht, dafür geht der Film zu bekannten Mustern nach, die insbesondere Genre-Fans mittlerweile auswendig kennen. Doch schlecht ist dieser Mix aus Geisterschocker und Slasher nicht und kann über seine Laufzeit zufrieden stellend unterhalten. Geboten wird dem Zuschauer eine Gruppe Studenten, die über die Ferien in ihrem Wohnheim bleiben. Bekannt ist das Gebäude durch seinen Kindergeist, der zwar als harmlos einzustufen ist, aber immer wieder für beunruhigende Träume verantwortlich ist. Bei einer Séance wird versucht Kontakt mit dem Kind aufzunehmen, doch stattdessen meldet sich der Geist eines Psychopathen, der langsam anfängt die Gruppe zu dezimieren.
Der Spannungsbogen wird aufgrund der Vorhersehbarkeit arg in Mitleidenschaft gezogen, da Smith schon sehr früh die Identität des Geisterkillers Preis gibt. Dieser wird von Adrian Paul ("Highlander - Die Serie") verkörpert, der sich in seiner Rolle wohlzufühlen scheint und eine überzeugende Vorstellung liefert. Die Teenager hingegen wirken etwas von der Stange, und entsprechen dem üblichen Klischee. Der Gegenpart des Bösen wird durch das kleine Geistermädchen dargestellt, das in der Anfangsphase für eine gelungene Atmosphäre sorgt, im weiteren Verlauf aber eher etwas deplatziert wirkt und keine besondere Mimik, außer dem Schräghalten des Kopfes, vorzuweisen hat. Wesentlich mehr geben dann die dunklen Gänge des Wohnheims her, in denen der Killer aus dem Jenseits herumspuken darf. Hier bedient sich Smith dann auch des gängigen 10 kleine Negerlein-Prinzips und lässt die Gruppe kontinuierlich schrumpfen. Leider dauert es ein wenig bis die Handlung in Fahrt kommt und kann atmosphärisch nicht gleich zünden, da nach dem guten Anfang erst einmal eine Durststrecke überwunden werden muss.
Das Geschehen fällt im Gesamtbild etwas zu einfallslos aus, wird aber Neueinsteiger im Genre zu unterhalten wissen. Alte Hasen dürfen dennoch einen Blick riskieren, auch wenn der Film keine Überraschung darstellt.



Bilder der DVD




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