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USA 2004
Originaltitel:Carlita's Secret
Länge:87:47 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:George Cotayo
Buch:Ron Castell, Delvin Molden, Daniel Wai Chiu
Kamera:George Cotayo, Irv Goodnoff
Darsteller:Eva Longoria, Maria Bravo, Alejandra Gutierrez, Alain Mora, David Martinez, Steve Roth, Andy Sottilare, Chela Arias, Karina Bonnefil, Ed Casas, Javier Chapa, Celestin Cornielle, Ann Marie Croks, Stephen C. Dechert, James De La Raza, Gustavo Flores
Vertrieb:MIG / EuroVideo
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:27.09.2007 (Verleih) / 11.10.2007 (Kauf)



Inhalt
Die Tänzerin Carlita (Eva Longoria) beobachtet unfreiwillig den Mord an einem Drogendealer. Die Polizei verdächtigt sie, den Dealer erschossen zu haben. Carlita vertraut sich jedoch nur einem Freund (Alain Mora) an und erzählt ihm die Wahrheit. Nun wird sie aber von den Dealern, die eine Zeugin beseitigen wollen, und der Polizei gejagt. Carlita taucht in einem der angesagtesten Strip-Clubs in Miami unter falschem Namen unter und wird dort der Star der Show.
Jahre später nimmt ein Privatdetektiv (Andy Sottilare) die Ermittlungen wieder auf. Und nun muss sich Carlita entscheiden: Will sie sich weiter verstecken oder sich den Geistern der Vergangenheit stellen …

Bild
Format1.78:1 (anamorph)
NormPAL
 Für die Art von Film ist das Bild annehmlich, für das Alter aber nicht. Die Farben gelingen zwar, sind sogar als sehr kräftig bis fröhlich zu bezeichnen, die Kompression ist unscheinbar und Verschmutzungen kommen nicht vor, aber beim Rest ist leider nur Durchschnitt angesagt. Der Kontrast neigt bereits zu grauen Himmelsflächen, was unter anderem daran liegen kann, dass nicht selten ein gelblicher Filter über dem Geschehen liegt, was zu einer geringfügigen Abdunklung führen könnte. Deutliche Defizite ergeben sich bei der maximal befriedigenden Schärfe. Details sieht man keine, weil diese durchgängig etwas verschwommen erscheinen. Die Plastizität ist ebenfalls nicht angemessen, denn der gesamte anamorphe Transfer unterliegt einer Weichzeichnung. Trotzdem drückt das feine Rauschen in vielen Szenen durch. Es deutet alles darauf hin, dass hier ein schlechtes Master angeboten wurde, denn an einer fehlerhaften Nachbearbeitung kann all das nicht unbedingt liegen.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0 Surround (Deu), Dolby Digital 5.1 (Deu), Dolby Digital 2.0 (En)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Der englische Ton im Stereomodus kann klare Dialogstimmen verzeichnen, die aber bereits im Hintergrund eine dumpfe Basis haben. Das fällt im Deutschen noch etwas mehr. Die deutsche Synchro wurde einmal als Surround- und einmal als echte 5.1-Variante aufgebracht, wobei ersteres eigentlich Platzverschwendung ist. Letzteres zwar eigentlich auch, weil der Film keine Einsätze der hinteren Lautsprecher zu bieten hat, aber zumindest in 5.1 etwas fülliger klingt. Auch das ist relativ zu sehen, weil die Grundlage für Dynamik und Bassvolumen einfach nicht gegeben ist. Das verdeutlicht die Art der Synchro, bei der die Stimmen wesentlich klarer erklingen müssten. So wird das Geschehen doch sehr gedämpft und auf den Center gepresst. Da ein Großteil der Tonspur auf billiger Musik und moderaten Dialogen basiert, geht das in Ordnung, denn bei Action auf den Lautsprechern wären die Mängel noch viel deutlicher zu hören gewesen.
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Extras
Extras
  • Trailershow:
    • Desperate Girls (1:04 Min.)
    • Streets Of Philadelphia (2:13 Min.)
    • Alien Agent (2:59 Min.)
    • Die Kreuzritter 2 - Die Soldaten Gottes (2:54 Min.)
    • Bajrang - The Killer (2:44 Min.)
    • Ten 'Til Noon (1:39 Min.)
  • Slideshow (45 Bilder)
VerpackungKeepCase
 Unter den Trailern befindet sich auch einer zu "Desperate Girls". Eine längere Slideshow mit Fotos vom Set ist ebenfalls vorhanden.
 +-----

Fazit
Interner Link"Desperate Housewives" dürfte jedem ein Begriff sein, der in den letzten Monaten mal eine TV-Zeitung aufgeschlagen hat. Der Erfolg der US-Serie mit den hübschen Darstellerinnen dürfte wohl auch dafür gesorgt haben, dass "Desperate Girls" seinen Weg auf den deutschen DVD-Markt gefunden hat. Dabei ist das ebenso unnötig wie die Umbenennung des eigentlichen "Carlita's Secret" betitelten Schlunzproduktes, das sich um Gaunerfehden im Latino-Umfeld dreht. Eva Longoria ist als unschuldiges Mädchen mittendrin im Schlamassel als ihr Drogen dealender Freund in einem Club einen Polizisten erschießt und hops genommen wird. Glück im Unglück aber verhilft ihr dazu, als Freundin eines reichen Pärchens ins Tanzgeschäft einzusteigen und später sogar einen Club zu übernehmen. Leider kommen ihr immer wieder Kriminelle in die Quere, die ihre düstere Vergangenheit nicht ruhen lassen.
Ich muss zugeben, dass es nicht wenige Filme gibt, deren handlungstechnisches Grundgerüst dermaßen klapprig ist wie bei "Desperate Girls". Einige davon können aber zumindest mit dem nötigen Budget ihre Kosten auf dem Videomarkt wieder einspielen und halbwegs unterhalten, falls man sich eh durch jeden Videodreck wühlt und gern mal bei den kleineren Produktionen hängen bleibt. Für das hier gibt es jedoch keine Entschuldigung, denn technisch ist das auf allertiefstem Niveau, wobei auch die desaströse Produktion (man lese eine Insider-Informationen in der IMDb.com) selbst noch dazu beitrug, die lau aufgewärmte Geschichte zusätzlich leidvoll zu gestalten. Der Musikeinsatz beispielsweise geht mal gar nicht, denn ununterbrochen billiges Gedudel oder Rap-Musik über Szenen hinaus einzusetzen, ist ein billiger Anfängerfehler. Wohlmöglich tat man das, um die sterile Atmosphäre und das aussagefreie Geplapper aufzuwerten, welches aus den Mündern der mäßig begabten Darsteller quillt. Lediglich die hübsch anzusehenden Senoritas, die sich nie komplett unbekleidet, aber gern etwas freier zeigen, sind für ein paar Minuten Entspannung gut. Dann fehlt es aber wieder an Action-Szenen. Vermutlich aus Geldmangel musste man sich hier stark einschränken, so dass sogar die wenigen Shootouts zu Beginn mit unnötigen Zeitlupeneffekten beladen wurden. Danach kommt mir alles wie eine billige Seifenoper vor, die höchstens spannend ist, weil die beiden rassigen Hauptdarstellerinnen gern einen Flirt wagen. Wird man sich vielleicht ausleihen, weil Miss Longoria die DVD ziert, denn der Rest ist charakterlos und einzig langweilig aufbereitet. Dann doch lieber einen auf tiefste Instinkte abzielenden Amateur-Film reinziehen!



Bilder der DVD




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