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USA 2006
Originaltitel:10th & Wolf
Alternativtitel:For Life
aka. 10th and Wolf
Länge:103:49 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Robert Moresco
Buch:Robert Moresco, Allan Steele
Kamera:Alex Nepomniaschy
Musik:Aaron Zigman
SFX:Corey Pritchett
Darsteller:James Marsden, Brian Dennehy, Leo Rossi, Dennis Hopper, Tony Luke Jr., John Capodice, Billy Gallo, Ken Garito, Dash Mihok, Brad Renfro, Giovanni Ribisi, Rose Rossi, James Grimaldi, Patrick Jordan, Igor De Laurentiis, Lesley Ann Warren, Piper Perabo, Barry Sigismondi, Val Kilmer, Tony Devon
Vertrieb:MIG / EuroVideo
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:18.10.2007 (Verleih) / 15.11.2007 (Kauf)



Inhalt
Tommy (James Marsden), Soldat im Irakkrieg, hatte seinem Vorgesetzten den Jeep geklaut und ist damit dreißig Kilometer ins feindliche Hinterland gefahren. Die US-Behörden haben ihn nun in der Hand. Damit er nicht in den Knast muss, lässt er sich auf einen Deal ein. Er soll seinen Cousin Joey (Giovanni Ribisi), der Pate eines kleinen Mafia-Betriebes ist, bespitzeln. Der zwielichtige Agent Horvath (Brian Dennehy) will so an die dicken Fische herankommen. Doch der Job als Undercover-Agent ist alles andere als leicht, denn Joey und Tommys Bruder Vincent wollen mehr. Auf einmal reichen ihnen ihre kleinen Drogengeschäfte nicht mehr, sie wollen groß rauskommen und die Vorherrschaft in ihrem Distrikt übernehmen. Und so beginnt ein gnadenloser und blutiger Bandenkrieg innerhalb der Reihen der Mafia, und Tommy gerät zwischen die Fronten ...

Bild
Format2,35:1 (anamorph)
NormPAL
 Der anamorphe Transfer bietet ein durchschnittliches Bild, das deutlich unter Kompressionsproblemen zu leiden hat. Negativ fällt zudem ein deutliches Bildrauschen auf, welches die Schärfe unangenehm beeinträchtigt und sehr wechselhaft erscheinen lässt. Dies soll allerdings nicht heißen, dass die Schärfe als schlecht zu bewerten wäre, doch kann man von einem Film von 2006 deutlich mehr erwarten als das hier Gebotene, denn auch die Detailwiedergabe leidet unter diesem Manko. Positiv fallen die kräftige und natürliche Farbwiedergabe sowie der Kontrast auf, der durch einen angenehmen Schwarzwert unterstützt wird. Defekte oder Verschmutzungen innerhalb des Bildes sind keine auszumachen. Übrig bleibt ein solider Transfer, der heutigen Maßstäben aber nicht mehr entspricht und daher etwas enttäuscht.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0 (Surround)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch, Englisch
 "Streets of Philadelphia" gehört zu den eher ruhigeren Vertretern und so verwundert es auch nicht, dass sich ein Großteil des Geschehens auf die Frontkanäle konzentriert. Somit sind direktionale Effekte eher selten vorhanden. Entschädigt wird man allerdings mit einer sehr guten Dialogwiedergabe, die klar und deutlich erklingt. Dies gilt sowohl für die deutsche als auch für die englische Sprachfassung des Films. Wenn Soundeffekte vorhanden sind, wird auch der Subwoofer mit einbezogen und lässt das akustische Klangbild dynamisch erscheinen. Der Tieftöner wirkt im deutschen Dub sogar etwas kräftiger. Wirkliche Unterschiede zur deutschen Dolby Digital 2.0-Spur sind bis auf eine etwas lautere Abmischung nicht auszumachen. Störgeräusche oder Defekte innerhalb der Tonspuren sind zu keinem Zeitpunkt auszumachen. Optional werden auch deutsche und englische Untertitel angeboten.
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Extras
Extras
  • Audiokommentar
  • Making of (23:39 Min.)
  • Originaltrailer (2:13 Min.)
  • Deleted Scenes (10:50 Min.)
  • Bildergalerie (46 Bilder / 3:50 Min.)
  • Trailershow:
    • Bajrang - The Killer (2:44 Min.)
    • One Night with the King (1:25 Min.)
    • 18 Fingers of Death (1:09 Min.)
    • Alien Agent (2:59 Min.)
    • Desperate Girls (1:04 Min.)
VerpackungKeepCase
 An Extras konnte Anbieter MIG wieder auf ein paar interessante Sachen zurückgreifen. Der Audiokommentar von Robert Moresco, Harvey Rosenstock und Leo Rossi kann informative Aspekte über den Film und die Produktion berichten, liegt aber ohne deutsche Untertitel vor, was im Angesicht einer deutschen Veröffentlichung schon etwas ärgerlich ist. Auch das Making Of darf als interessant tituliert werden, engt sich aber zu sehr innerhalb einer Actionszene ein, und lässt den restlichen Film außer acht, was sichtlich schade ist. Zudem gibt es Deleted Scenes, den Originaltrailer sowie eine selbst erstellte Bildergalerie. Abschließend dürfen noch ein paar Trailer zu weiteren Filmen des Anbieters begutachtet werden.
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Fazit
Wie es der Untertitel schon verdeutlicht, möchte man mit "Streets of Philadelphia" die Geschichte des Donnie Brasco erzählen. Der Film orientiert sich an den wahren Hintergründen, ist aber alles andere als einen Tatsachenbericht. Wem der Name Donnie Brasco nicht unbekannt erscheint, dem dürfte wohl der gleichnamige Film mit Al Pacino und Johnny Depp von 1997 in Erinnerung sein. Thematisch ist dieser sehr ähnlich und doch sehr anders, wenn man beide genannten Filme miteinander vergleicht. Regisseur Robert Moresco hat einen Film erschaffen, der sich von der breiten Masse der Mafiafilme abhebt und auch nicht den üblichen Strickmustern folgt.
Erzählt wird die Geschichte von Tommy, der im Knast sitzt, nachdem er als Soldat im Irak ordentlich Mist gebaut hat. Da sein Bruder Vincent sowie sein Cousin Joey für den Gangsterboss Reggio arbeiten und die Polizei nicht an ihn rankommt, wird Tommy ein Deal seitens des FBI vorgeschlagen, um Reggie dingfest zu machen. Er willigt ein, um seinem Bruder und seinem Cousin aus den Fängen der Mafia zu entreißen.
Auch hier wird wieder die Familienzusammengehörigkeit groß geschrieben, doch konzentriert sich Moresco eher auf die Identifikation mit den dargestellten Personen. Behilflich ist ihm dabei der gut gewählte und recht frische Cast, der selbst die großen Namen des Films wie Brian Dennehy, Dennis Hopper oder Val Kilmer an die Wand spielt und diese eher als Beiwerk erscheinen lässt. Erwähnenswert ist auch die in die Story eingebundene Gewalt, die zwar sehr dreckig und brutal herübergebracht wird, aber niemals selbstzweckhaft wirkt und sich der Geschichte unterordnet. Das Genre neu erfunden wurde mit "Streets of Philadelphia" sicherlich nicht, doch das Altbekannte gewürzt mit neuen Zutaten lässt einen guten und sogar anspruchsvollen Film im rechten Licht erstrahlen.



Bilder der DVD




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