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TH 2005
Originaltitel:Kon raruek chat
Länge:75:08 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Mona Nahm
Buch:Oxide Pang Chun, Nhahansa Soonthornpoj, Mona Nahm
Kamera:Decha Srimantra
Musik:Jadet Chawang, Payont Permsith
Darsteller:Andrew Gregson, Phiyada Akkarasenee, Jotin Maphobpan, Kasian Jarusomboon, Angkana Sharochaman, Pairat Netivarawut, Akekarat Thanomsasna, Tidamol Vorathong, Wallop Satienthong, Duangkamol Ratnakijkosol, Tavitiyaporn Thogbai, Jutamas Traiprom
Vertrieb:e-m-s
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:14.05.2007 (Verleih) / 24.05.2007 (Kauf)



Inhalt
Tong, ein junger und erfolgreicher Geschäftsmann, überlebt nur knapp einen Autounfall. Als er sich für die Hilfe bei seiner Retterin Pim bedanken möchte, beginnt für ihn eine Reise in unbekannte Dimensionen. Plötzlich erlebt Tong Situationen, die er nur aus Actionfilmen kennt. Als er allmählich den Grund für diese mysteriösen Geschehnisse erfährt, erreicht ihn seine Bestimmung aus der Vergangenheit ...

Bild
Format1,81:1 (anamorph)
NormPAL
 Für einen Film aus dem Jahre 2005 ein nicht gerade guter Transfer, was vor allem an den übermäßigen Drop-Outs und der mäßig arbeitenden Kompression liegen dürfte. Letztere zeigt immer wieder deutliches Blockrauschen und Artefaktebildung im Hintergrund. Hinzu kommt ein deutlich zu steil gewählter Kontrast, sowie eine oftmals stark verfremdete Farbgebung. Die Schärfe befindet sich ebenfalls nur auf einem durchschnittlichen Niveau. Meist wirkt der Transfer sehr weich und detailarm, hinzu kommt ein starker Schärfeabfall in Bewegungen und eine gewisse Unschärfe in Totalen. Auch wenn vieles davon vom Regisseur gewollt erscheint, können nicht mehr als 3 Punkte vergeben werden.
 +++---

Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Thailändisch
UntertitelDeutsch
 Da macht die 5.1-Abmischung doch schon mehr her und egal ob der deutsche oder der thailändische Mix, aufgrund des massiven Einsatzes der Surroundspeaker für den Score und die Umgebungsgeräuschen wird uns eine äußerst effektvolle und vor allem kräftige Abmischung geboten, bei der der Subwoofer mit ordentlich Druck auf sich aufmerksam machen kann. Zudem wird der gesamte Score sehr dynamisch wiedergegeben und sobald Effekte ins Spiel kommen, werden diese kraftvoll auf die Rears verteilt. Doch selbst ohne einige wuchtige Effektschübe bekommen wir hier einen sehr guten Mix spendiert, bei dem lediglich die etwas zu dominante Synchronisation störend wirkt, welche sich unpassenderweise immer wieder in den Vordergrund drängt. Der thailändische Track klingt derweilen zwar etwas natürlicher, die Stimmen erscheinen aber etwas gedrungener und dumpfer als in der deutschen Fassung. Optional lassen sich natürlich deutsche Untertitel hinzuschalten.
 +++++-

Extras
Extras
  • Deutscher Trailer (1:41 Mn.)
  • Thailändischer Trailer (1:41 Mn.)
  • Bio- und Filmografien:
    • Oxide Pang Chun
    • Piyada Akaraseni
  • Trailer-Show:
    • Election (0:53 Min.)
    • Lady Vengeance (1:52 Min.)
    • Silmido (2:17 Min.)
    • Once Upon a Time in a High School (1:51Min.)
VerpackungKeepCase
 Leider gibt es nur zwei Bio- bzw. Filmografien, zwei Trailer und eine Trailershow. Das nenne ich mal eine magere Ausstattung, die keinen Punkt wert ist.
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Fazit
"The Remaker" erweist sich als anfänglich äußerst ansprechendes Spielfilmdebüt von Mona Nahm, dem leider viel zu schnell die Puste ausgeht. Das ganze Gelabere über spirituelle Dinge und dass man seine Sünden durch gute Taten wieder wett machen kann, scheint in Thailand vielleicht gern gesehen, dürfte auf den westlichen Zuschauer aber eher kitschig und überzogen wirken. Die Stimme aus dem Off zu Beginn des Filmes erzählt uns schon, worum es in "The Remaker" geht und bringt uns die Themen "Karma" und dass man sein Schicksal selbst in die Hand nehmen soll näher. Dann sehen wir den jungen, leider auch recht unsympathischen Tong, der nach einem Autounfall fast ertrinkt. Zum Glück wird er von der hübschen Pim gerettet, die aber kurz darauf ins Koma fällt. Es scheint aussichtslos und keine der Ärzte weiß, ob Pim jemals wieder aufwacht. Doch eines Tages hat Tong eine Vision. Er muss vier Frauen retten, erst dann wacht Pim wieder auf.
Sicherlich hört sich das interessant an und sehenswert ist "The Remaker" allemal, aber zum einen ziehen sich die ohnehin schon kurzen 80 Minuten unheimlich in die Länge, zum anderen ist Hauptdarsteller Andrew Gregson kaum die richtige Wahl und füllt seine Rolle nicht mit dem nötigen Leben. Zudem will die Verbindung Action und Philosophie nicht wirklich fruchten und wirkt derweilen reichlich aufgesetzt. Das Einbringen von Fantasy-Elemtenen macht die Sache nicht unbedingt besser und so bleibt "The Remaker" ein Film für zwischendurch, den man sich sicherlich einmal anschauen kann, aber ebenso schnell wieder vergessen wird. Für mehr reicht es einfach nicht, da hat Thailand einfach zu viele, deutlich bessere Produkte auf den Markt geworfen.

Die DVD bietet zwar einen bombastischen Soundtrack, schwächelt dafür in puncto Bildqualität und Bonusmaterial deutlich. Ein Besuch in der Videothek ist sicherlich nicht verkehrt, um sich selbst eine Meinung zu bilden. Um "The Remaker" aber in seine Sammlung einzureihen, fehlt es noch an so einigem.



Bilder der DVD




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