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UK, IE 2005
Originaltitel:Boy Eats Girl
Länge:76:57 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Stephen Bradley
Buch:Derek Landy
Kamera:Balazs Bolygo
Musik:Hugh Drumm, Stephen Rennicks
SFX:Bob Keen
Darsteller:Samantha Mumba, David Leon, Tadhg Murphy, Lawrence Kinlan, Sara James, Mark Huberman, Sarah Burke, Paul Reid, Jane Valentine, Conor Ryan, Deirdre O'Kane, Doreen Keogh
Vertrieb:e-m-s
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:10.01.2008 (Verleih) / 24.04.2008 (Kauf)



Inhalt
Die Nacht, in der Nathan seiner angebeteten Jessica sagen möchte, dass er sie liebt, wird leider auch schon seine letzte sein. Durch die Hilfe eines alten mysteriösen Voodoo-Buches gelingt es seiner Mutter ihn wieder zu reanimieren, aber er ist nicht mehr derselbe. Er kann nichts mehr fühlen, hat keinen Puls und verspürt einen unstillbaren Hunger nach Menschenfleisch. Als Nathan in einem Streit einen Schulkameraden beißt und infiziert, dauert es nicht mehr lange und in der ganzen Stadt wimmelt es von Zombies.

Bild
Format1,85:1 (Vollbild)
NormPAL
 Die e-m-s spendiert uns einen sehr gefälligen Transfer, dessen einziges großen Manko das deutliche Hintergrundrauschen ist, welches den Filmgenuss aber nur sekundär beeinträchtigt. Überwiegend dürfen wir uns über die gute bis teilweise sogar sehr gute Schärfe freuen und auch die Konturenzeichnung ist sehr gut gelungen, wodurch der Transfer meist plastisch und scharf erscheint. Die Detailschärfe befindet sich ebenfalls auf einem guten Niveau, wobei viele Sequenzen aber eine Spur zu weich ausgefallen sind, so z.B. Aufnahmen aus der Totalen. Die Farbgebung ist derweilen aber sehr satt und kräftig ausgefallen und auch der Kontrast überzeugt mit einer guten Durchzeichnung und einem kräftigen Schwarz - Details werden hierbei nicht verschluckt. Insgesamt können wir uns über diesen Transfer nur freuen, selbst die Kompression zeigt keine Mängel.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1, DTS 5.1 (nur dt.)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Hier werden uns zwei Sprachfassungen geboten, wobei die deutsche zusätzlich neben dem Dolby Digital 5.1-Mix noch als DTS-Spur vorliegt, welche zwar mit einem satteren Bass aufwartet, insgesamt aber etwas dumpfer erscheint. Dennoch können wir wie auch bei den anderen Fassungen von einem guten Klangbild sprechen, welches mit einer hervorragenden Sprachwiedergabe und sauber abgemischten Nebengeräuschen aufwarten darf. Hinzu kommt ein sehr schöner Einsatz der Musik, welche auf sämtliche Kanäle verteilt wurde und genauso wie die kleineren, aber gezielt eingesetzten Surroundeffekte für die nötige Räumlichkeit sorgt. Zwar sollten man kein Surroundgewitter erwarten, aber dank einer guten Dynamik und gut eingesetzten Umgebungsgeräuschen übertrifft der Sound-Mix unsere Erwartungen um Längen. Für eine Horror-Komödie wirklich mehr als gut. Optional lassen sich deutsche Untertitel hinzuschalten.
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Extras
Extras
  • Eating Out - The Making Of "Boys Eats Girl" (8:53 Min.)
  • Originaltrailer dt./engl. (1:52 Min.)
  • Bildergalerie (45 Bilder)
  • Interviews: (18:45 Min.)
    • Samantha Mumba
    • David Leon
    • Stephen Bradley
    • Ed Guiney
    • Tadhg Murphy
    • Lawrence Kinlan
    • Deidre O´Kane
    • Andrew Lowe
    • Dennis Conway
  • Trailershow
    • 800 Bullets (1:08 Min.)
    • Disaster - The Movie (2:15 Min.)
    • Until Death (1:49 Min.)
    • Buba Ho-Tep (2:00 Mn.)
    • Dead Scared (1:20 Min.)
    • Drive Thru (1:58 Min.)
    • Abandond (2:23 Min.)
    • Zombies (2:11 Min.)
VerpackungKeepCase
 Das Making of ist mit knapp 9 Minuten etwas zu kurz geraten und bietet leider nur wenig Informationsgehalt. Da sind die 19 Minuten an Interviews mit den Machern und Darstellern schon deutlich besser, aber immer noch nicht wirklich gut, zumal man sich die deutschen Untertitel gleich ganz gespart hat. Zudem gibt es noch eine kleine Bildergalerie, den deutschen und englischen Trailer und eine obligatorische Trailershow.
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Fazit
"Boy eats Girl" ist neben Interner Link"Dead Meat" der zweite Beitrag Irlands zur derzeitigen Zombie-Welle. Doch der Film ist weniger eine atmosphärische Wald- und Wiesenhatz durch die irischen Moore, eher mehr eine nur bedingt witzige Zombie-Komödie im Stil eines Interner Link"Shaun of the Dead". Um bei diesem Vergleich zu bleiben: Der typisch englische, bitterböse Humor oder manch feingeistiges, subtiles Augenzwinkern wie bei "Shaun" wird kaum geboten. Sicherlich ,das ein oder andere Mal kann man schmunzeln doch wirklich witzig wird es nur selten. Potential wäre durchaus dagewesen, allein die filmische Wandlung von der Highschool-Komödie zum blutigen Zombiefilm hätte an manchen Stellen durchaus facettenreicher gestaltet werden können. Zu sehr bewegt sich der Film daher in eingefahrenen Laufbahnen, besonders die üblichen Geplänkel und zwischenmenschlichen Beziehungen der Jungen und Mädchen sind allseits bekannt. Wären da zumindest noch ein paar optische Lichtblicke - aber nein, nur Durchschnitt wird geboten. So mäßig wie die Mädels aussehen, so mäßig spielen sie auch. Lediglich der Protagonist hebt sich wohltuend etwas ab. Dass er am Ende doch noch überlebt, zeigt unter anderem, dass der Film doch für ein gewisses Publikum gedreht wurde, auch wenn dieses am Ende von der Flut an "Ekel erregenden Bildern" sicher überrascht sein wird. In seiner verhältnismäßig kurzen Laufzeit von 75 Minuten gibt es insgesamt gesehen nur wenige grafische Details, viel wird im Off gezeigt, doch bei einer Szene darf sich die Mannschaft um Maskenbildner Bob Keen (F/X bei Interner Link"Hellraiser 3") bei der Hommage an Interner Link"Braindead" - hier mit einem mobilen Häcksler - so richtig austoben. Wie es sich genretypisch gehört wurde natürlich alles in Handarbeit gefertigt und so kommt das schon extrem rüber, wenn auch durch die Blutmassen gnadenlos überzeichnet. Aber auch wenn manch einer diesen Vergleich ziehen mag - an den "Rasenmähershowdown" kommt diese Szene niemals ran. Auch verglichen mit anderen modernen "Fun-Splattern" wie Interner Link"Dead & Breakfast" zieht der Film klar den Kürzeren. Dafür ist er einfach zu unspannend und zu unlustig. Dank der coolen Häckslerszene gibt es aber noch einen Bonuspunkt ...

Die deutsche DVD überzeugt vor allem durch ihr gutes Bild und einen ansprechenden Soundmix. Dafür sind die Extras mager und bei den Interviews fehlen deutsche Untertitel. "Boy Eats Girl" erscheint als FSK16-Version und ist überraschenderweise völlig ungekürzt.



Bilder der DVD




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