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USA 2006
Originaltitel:18 Fingers of Death
Länge:83:46 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:James Lew
Buch:James Lew
Kamera:Jan Michalik
Musik:Aaron Bolden, Eddie Griffin Jr., Steve Yeaman
Darsteller:James Lew, Maurice Patton, Lisa Arturo, Pat Morita, Lorenzo Lamas, Robin Shou, Bokeem Woodbine, Don 'The Dragon' Wilson, Roark Critchlow, Richard Voigts, Lori Beth Denberg, George Cheung, Erik Betts
Vertrieb:MIG / Eurovideo
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:13.09.2007 (Kauf)



Inhalt
Bufford Lee (James Lew) hat schon in hunderten von Filmen mitgespielt - aber er ist in der Öffentlichkeit immer noch gänzlich unbekannt. Dabei will er unbedingt ein Star werden. Gemeinsam mit Ronald Mack (Maurice Patton) plant er einen Film, der sein Durchbruch werden und ihn in Hollywood zum Star machen soll. Mit "18 Fingers of Death" will Bufford in den Olymp der Schauspieler aufsteigen. Doch dann springen die Investoren ab. Nun ist Improvisationstalent gefragt: Mit Garagenverkäufen und Low-Budget-Equipment wird der Film realisiert ...

Bild
Format1,85:1 (anamorph)
NormPAL
 In puncto Bildqualität liegt der Transfer über dem Durchschnitt und verfügt über eine gelungene Farbwiedergabe. Ebenso erscheint der Kontrast sehr ausgeglichen. Die Schärfe hingegen kann nicht unbedingt als optimal bezeichnet werden, dafür wirkt das Bild etwas zu weich und Rauschmuster fallen auf. Szenenweise gibt es auch dezente Nachzieheffekte zu beobachten, was allerdings auch als ein Stilmittel bewertet werden kann. Auf Seiten der Kompression darf man mit dem Bild auch zufrieden sein, nur selten fällt ein leichtes Blockrauschen auf homogenen Flächen auf.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Tonal darf man Genre bedingt nicht sonderlich viel erwarten, so dass hauptsächlich der Center angesprochen wird und die Rears eher zur musikalischen Unterstützung dienen. Die vorhandenen Sprachfassungen überzeugen durch eine klare und deutliche Sprachwiedergabe. Hierbei klingt die Originalfassung etwas natürlicher, da die Synchro nicht ganz homogen erscheinen. Deutlich bemerkbar wurden die Sprecher hier nämlich über den Score gelegt. Zwar hätte besonders in den Kampfszenen dem Dolby Digital 5.1-Mix eine etwas kräftigere Abmischung gut zu Gesicht gestanden, insgesamt fällt das Endergebnis für eine Komödie passend aus.
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Extras
Extras
  • Behind the Scenes (4:24 Min.)
  • Interview mit Pat Morita (3:57 Min.)
  • Originaltrailer (1:13 Min.)
  • Deleted Scenes (2:10 Min.)
  • James Lew Filmschule (9:51 Min.)
  • Trailershow:
    • Italian Comedy Classics (4:28 Min.)
    • Ten 'til Noon (1:39 Min.)
    • Bajrang the Killer (2:44 Min.)
    • Streets of Philadelphia (2:13 Min.)
    • Alien Agent (2:59 Min.)
    • Desperate Girls (1:04 Min.)
    • Die Kreuzritter 2 - Die Soldaten Gottes (2:54 Min.)
VerpackungKeepCase
 Das wirkliche Highlight im Bonusbereich dürfte die James Lew Filmschule sein. Hier zeigt der Regisseur, Drehbuchautor und Hauptdarsteller persönlich, wie ein gut choreografierter Kampf auszusehen hat. In Zwischenschnitten kommt auch Jean Claude van Damme zu Wort und gibt Tipps aus seinem Schauspielwissen. Nett anzusehen ist auch das Pat Morita-Interview, in dem der 2005 verstorbene Mime ein paar Anekdoten zu berichten weiß. Die Behind the Scenes und auch die Deleted Scenes sind kurzweiliges Beiwerk. Der Originaltrailer darf hierbei auch nicht fehlen, wobei die Qualität nicht besonders ist. Die Filmschule verfügt im Übrigen über deutsche Untertitel, der Rest leider nicht.
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Fazit
Was mit "Kung Fu Hustle" oder "Kung Pow" vorgelegt wurde, versucht James Lew nun mit "18 Fingers of Death" zu wiederholen. Wirklich gelingen möchte es ihm allerdings nicht. Es fehlt einfach an Humor, um mit diesem Film knapp 80 Minuten gut unterhalten zu werden. Sehr positiv sind die real lebende Personen wie Chuck Norris oder Jacky Chan bezogenen Gags. Was wohl auch kein Wunder ist, schließlich ist James Lew kein unbeschriebenes Blatt in der Martial Arts-Szene. Seit Jahren ist er als Stuntman und Choreograf unterwegs, was ihn zu einem Kenner macht, der gerade was die körperliche Kampfsprache verlangt, eine gute Figur macht. Wie im fiktiven Film ist er auch im realen Leben eher jemand, der im Hintergrund arbeitet. Hierdurch scheint auch der Kontakt zu Action-B-Movie-Stars wie Lorenzo Lamas oder Don Wilson zu stammen, die kleine Cameos im Film übernommen haben. Trotzdem schafft es der Film nicht über Mittelmaß hinauszukommen, da abgesehen von den Kampfszenen, von denen es auch nicht übermäßig viele gibt, die Geschichte einfach vor sich hin plätschert ohne ersichtliche Höhepunkte. Letztendlich sollten Fans von Martial Arts-Komödie den Film einmal antesten und für sich selbst entscheiden. Aus persönlicher Sicht ist "18 Fingers of Death" viel zu flach geraten und verschenkt einfach zu viel Potential.

Aus technischer Sicht kann die DVD überzeugen und verfügt über eine ansprechende Synchronisation. Definitiv jedoch ein Titel, den man sich vor einem Kauf erst einmal leihen sollte.



Bilder der DVD




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