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USA 2000
Originaltitel:Smokers, The
Alternativtitel:Forbid to Break
Länge:85:48 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Christina Peters
Buch:Kenny Golde, Christina Peters
Kamera:J.B.Letchinger
Musik:Geoff Levin
SFX:Clayton Simchick
Darsteller:Dominique Swain, Busy Philipps, Keri Lynn Pratt, Nicholas M. Loeb, Oliver Hudson
Vertrieb:Planet Media
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:02.05.2004 (Kauf)



Inhalt
Jefferson, Karen und Lisa sind Freundinnen an einem amerikanischen College. Jefferson, eher nachdenklich und melancholisch - Lisa, die immer nur von den Männern ausgenutzt wird und nie die Liebe findet, die sie braucht - und Karen, verbittert, rebellisch und aggressiv. Alle drei wurden von den Männern bislang nur benutzt und nicht als gleichwertige Menschen behandelt. Nach einem Besuch der drei bei Jeffersons völlig abgedrehter Schwester, die mit Karen Russisches Roulette spielt, behalten die drei die Waffe. Karen, nach wie vor aufgeheizt von der scheinbaren Ungerechtigkeit und Ungleichheit der Geschlechter, ruft eine Rebellion gegen die Männer aus. Um sie mit ihren eigenen Waffen zu schlagen, vergewaltigt sie Lisas Freund David, der sie wie Dreck behandelt. Da sich die Mädchen maskieren, weiß niemand wer die Schuldigen sind. Dadurch ermutigt, gehen sie ihren Weg weiter.

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 Die Farben wirken sehr natürlich und sauber, wenngleich manchmal auch etwas zu kräftig. Der Kontrast kann meist überzeugen und in dunklen Szenen bekommen wir eine recht gute Detailschärfe geboten. Rauschen gibt es nur selten, dafür wurden jedoch Filter eingesetzt, die das Bild stellenweise etwas zu unscharf wirken lassen. Die Kompression sind meist gut, nur etwas starke Blockbildung im Hintergrund stört die ansonsten ordentliche Bildqualität.
 +++---

Ton
FormateDolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Der deutsche Dolby Digital 5.1-Ton überzeugt durch seine gute Dialogverständlichkeit, wirkt im Ganzen aber zu Front lastig. Die Effektlaustsprecher kommen bei Umgebungsgeräuschen und Musik zwar zum Einsatz, wurden aber etwas zu dezent eingesetzt. Hier fehlt es deutlich an Dynamik und Druck. Aber uns wird hier ja auch kein Effektfilm geboten, daher ist dies zu verschmerzen. Die Stereospur unterscheidet sich im Frontbereich kaum von der 5.1-Version, lässt eben nur Effektbereich vermissen. Die englische Stereo-Spur ist von den Dialogen her schlechter zu verstehen und wirkt recht dumpf. Deutsche Untertitel werden nicht geboten.
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Extras
Extras
  • Bildergalerie (20 Bilder)
  • Trailershow:
    • Takedown (2:00 Min.)
    • Camouflage (2:04 Min.)
    • Rangers (2:00 Min.)
    • Redemption (1:34 Min.)
  • Filmografien:
    • Dominique Swain
    • Busy Philipps
    • Keri Lynn Pratt
    • Nicholas M. Loeb
    • Oliver Hudson
VerpackungKeepCase
 Das Bonusmaterial gibt sich mal wieder recht mager. 4 Trailer weiterer Planet Media-Titel und kein Trailer zum Film selber. Eine Bildergalerie mit 20 Fotos und 5 Kurz-Biografien werden uns hier als Extras angeboten, was eindeutig zu wenig ist.
 +-----

Fazit
"The Smokers" ist ein Highschool-Film ohne Tiefgang und als ich ihn mir mit meiner Frau zusammen anschaute, war selbst sie der Meinung, dass dieser oberflächliche Streifen etwas an der Lebenswirklichkeit aus dem Alltag junger Mädchen vorbei zielt. Sollte man bei solch einem Thema einer Frau Widersprechen? Eigentlich nicht …
Christina Peters Spielfilmdebüt zeigt drei Mädchen die versuchen Männer für etwas zu bestrafen, woran sie im Grunde selbst schuld sind. Wieso lassen sie sich auch ausnutzen? Wieso steigt Kate, gespielt von Busy Philipps (Interner Link"Dawson`s Creek"), mit jedem in die Kiste und beschwert sich dann darüber, dass die Männer immer die Macht haben? In dem Moment, wo die Frau oben liegt, kann sie die Macht haben und außerdem kann man sich auch Männer suchen, die nicht nur die schnelle Nummer wollen, aber darauf wird im Film erst gar nicht richtig eingegangen. Die ganze Botschaft, die "The Smokers" versucht herüber zu bringen, gibt sich Bedeutungs schwangerer denn je und über lange Zeit wird der Film recht langweilig. Der eigentlich als schwarze Komödie konzipierte Film hat einige nette und durchaus unterhaltsame Momente, ohne die er aber auch kaum zu ertragen wäre und die wenigen Versuche die Männer zu vergewaltigen wirken aufgesetzt und nie wirklich witzig. Christina Peters versucht hier Dramaturgie mit Humor zu vermischen, dies kränkelt aber an einer recht oberflächigen Inszenierung und Charakterisierung. Nur Thora Birch (Interner Link"American Beauty",Interner Link"The Hole") als jüngere und durchgeknallte Schwester von Jefferson ist dank ihres abgefahren Schauspiels ein Highlight im Film. Geschminkt wie Marylin Mansons Schwester sieht man sie nur in wenige Szene, aber die sind fast schon die besten im Film. Neben einem recht intensiven Drogenkonsum mittels einer Bong und einem Gedicht über die wahre Freude im Leben, dem Dope, spielt sie hier noch Russisch Roulette mit einer 44er und 4 Kugeln. Dies ist dann auch die beste Szene, der Rest ist Larifari und muss man nicht wirklich gesehen haben.

"The Smokers" ist für Männer nicht sexy und fies genug und die Frauen werden hier den Zickenterror vermissen. Daher gerade noch nette Unterhaltung, wenn mal sonst nichts im Fernsehen läuft ...



Bilder der DVD




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