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USA 2004
Originaltitel:Absence of Light, The
Länge:76:43 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:keine Jugendfreigabe
Regie:Patrick Desmond
Buch:Patrick Desmond
Kamera:Jerry C. Gatewood
Musik:Todd Skeie, Andy Halter
SFX:Jerry C. Gatewood
Darsteller:Richard Conant, Eric Thornsberry, Tom Savini, Caroline Munro, David Hess, Michael Berryman, Michael Bradley, Tony Todd, Tom Sullivan, Rick Scarry, Robyn Griggs, Rebekah Gardner, Mark Cullison, Linda Orick, Fritz Chess, Sean Ashbrook
Vertrieb:Cult Movies Entertainment
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:09.10.2007 (Verleih) / 02.11.2007 (Kauf)



Inhalt
Wir befinden uns in einer Welt, in der Verbrechen von der Politik gedeckt werden und unerklärliche "Unfälle" an der Tagesordnung sind. In diesen düsteren Zeiten müssen die beiden Agenten Puritin und Sultan den apokalyptischen Showdown zwischen den beiden Bossen des Superbösen aufhalten. Als diese beiden Schurken (Tom Savini und David Hess) versuchen, die Kontrolle über ein bahnbrechendes wissenschaftliches Experiment zu erlangen, um einen "Super-Soldaten" zu erschaffen, schreiten die Agenten ein.

Bild
Format1,85:1 (Letterboxed)
NormPAL
 Der Transfer des Low Budget-Independent-Films kann wie viele seiner Gattung im Bildbereich wenig überzeugen. Einiges ist der eher schlechten Ausleuchtung zu verdanken, da an vielen Stellen das Bild einfach zu dunkel wirkt. Auf der anderen Seite ist das vorhandene Equipment sicherlich nicht das Beste gewesen. Wirklich detailfreudig wird das Bild zu keiner Zeit und wirkt durchgehend zu weich. Erschwerend kommt noch ein sichtbares Bildrauschen hinzu. Auch der Kontrast hat seine Probleme und ist deutlich in hellen sowie dunklen Passagen zu steil geraten, was zu überstrahlen in Bildbereichen führt. Der Farbpegel geht weitestgehend in Ordnung, wenn er auch etwas wechselhaft ausfällt. Wirklich gut präsentiert sich die Kompression, die sehr ordentlich arbeitet. Aufgrund von diversen Kameraeinstellungen kommt es zu gelegentlichen Unschärfen (eventuell auch ein Stilmittel?).
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Ton
FormateDolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Der Dolby Digital 2.0-Originalton ist zugleich auch Setton, der direkt aufgenommen wurde und einen leichten Hall vorzuweisen hat. Die Dialoge klingen aber in den meisten Szenen sehr natürlich und sind zudem auch gut zu verstehen. Auch die deutsche Synchronisation kann einen durchweg passablen Eindruck hinterlassen, ist in der Dolby Digital 5.1-Abmischung aber eindeutig zu frontlastig geraten. Die hinteren Boxen begleiten lediglich den Score, während sich die Dialoge und Effekte in der Front abspielen. Sehr selten werden kleinere Effekte auch über die Rears wiedergegeben. Auch wäre eine gewisse Dynamik von Vorteil gewesen, denn der Subwoofer verhält sich in den vorhandenen Actionszenen einfach nicht zeitgemäß. Um über den Durchschnitt zu kommen liefert der Ton einfach zu wenig, hält sich aber mit guten drei Punkten im Mittelfeld auf.
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Extras
Extras
  • Introduction by Michael Berryman (0:45 Min.)
  • Originaltrailer (2:07 Min.)
  • Caroline Munro-Interview (2:52 Min.)
  • Special Effects and Making-Of Features (4:07 Min. / 13:46 Min.)
  • Deleted and Behind-The-Scenes Footage (4:13 Min. / 2:23 Min.)
VerpackungKeepCase
 Entgegen der Anmerkung, dass fast 3 Stunden an Bonusmaterial auf der DVD vorhanden ist, entpuppt sich dies recht schnell als Druckfehler. Knapp 30 Minuten Extras werden in drei Blöcke unterteilt. Zum einen gibt es ein kurzes Interview mit Caroline Munro, die etwas zur Produktion und ihrer Rolle erzählt. Scheinbar wurde dies auf irgendeiner Convention aufgenommen und die unzähligen Nebenstimmen beeinträchtigen die Verständlichkeit schon etwas. Recht interessant wird es bei den Special Effects und Making-Of Features die einen netten Einblick hinter "The Absence of Light" vermitteln und zudem mit Interviews gewürzt sind. Der letzte Block teilt sich dann in Deleted Scenes und Behind-The-Scenes Footage auf. Hierbei versteht man auch sofort, warum einige Szenen entfernt wurden. Auch im Behind The Scenes-Bereich gibt es wieder Interviews zu sehen. Vor dem Film gibt es zudem noch eine Einleitung mit Michael Berryman. Leider hat der Anbieter keine deutschen Untertitel für das Bonusmaterial erstellt.
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Fazit
"The Absence of Light" ist ein reiner Low Budget-Independent-Film, der überraschenderweise eine illustre Schar von bekannten Genre-Größen bereithält. Gerüchten aus dem Internet zufolge wurden diese auf einer Horror-Convention während der Kaffeepause angesprochen, wo auch ein sofortiger Dreh stattgefunden hat. Selbst wenn dies der Wahrheit entsprechen sollte, kann Regisseur Patrick Desmond sichtlich stolz darauf sein, diese Leute für seinen Film gewinnen zu können. Objektiv gesehen kann er sich nämlich auf seinen eigentlichen Film nicht viel einbilden. Somit ist der einzige Grund sich den Film anzusehen, die Cameos der Horror-Legenden vergangener Tage. Die restlichen Darsteller dürfen getrost vergessen werden und sind von der Schauspielerei so weit entfernt wie Wicked-Vision vom aktuellen Sportstudio. Die vorhandenen Effekte wirken für diese Art von Independent-Film sehr ansprechend, wobei die Monsterkreationen an die gute alte C64-Zeit zurückerinnern und für einen guten Lacher sorgen. Vom Drehbuch her trifft der Vergleich von Interner Link"Aliens" trifft Interner Link"Akte X" zu keiner Zeit zu und dürfte eigentlich nur als schlechter Scherz gemeint sein. Wirklich durchgängig ist die Geschichte so oder so nicht, da zu viele unnötige Dialoge die verworrene Handlung noch unsinniger machen. Angefangen beim Polit-Thriller macht Patrick Desmond einen Abstecher in Richtung Verschwörung zweier Geheimorganisationen, um dann noch ein Experiment außer Kontrolle geraten zu lassen, welches braune Monster freisetzt. Eine unnötige Belastung für den Zuschauer, der sichtlich Probleme haben wird, seine Augen aufzulassen. Ganz klar wäre weniger mehr gewesen und am besten wäre es gewesen, wenn Patrick Desmond lieber die Horror-Ikonen ordentlich interviewt hätte, als so einen Schrott unter die Bevölkerung zu bringen.

Auf produktionstechnischer Ebene wurde die DVD von Cult Movies Entertainment ordentlich umgesetzt. Im Bereich der Bildqualität ist durch das vorhandene Equipment bei den Dreharbeiten nicht mehr möglich gewesen, dies ist ein bekanntes Problem im Independentbereich. Dennoch ist zu hoffen, dass der Film selbst irgendwo in einem Gesamtpaket mit Lizenzen gewesen ist, ansonsten wäre es eine Frechheit dem Label diesen Film zu verkaufen. An dieser Stelle weise ich dann direkt auf den Titel Interner Link"Evilenko" hin, der ebenfalls im Hause Cult Movies Entertainment erschienen ist und diesen Film schnell vergessen lässt.



Bilder der DVD




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