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USA 1939
Originaltitel:Hound Of The Baskervilles, The
Alternativtitel:Sherlock Holmes: Der Hund von Baskerville
Länge:76:33 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 12 Jahre
Regie:Sidney Lanfield
Buch:Ernest Pascal
Kamera:J. Peverell Marley
Musik:David Buttolph, Charles Maxwell, Cyril J. Mockridge, David Raksin
Darsteller:Basil Rathbone, Nigel Bruce, Lionel Atwill, John Carradine, E. E. Clive, Wendy Barrie, Richard Greene
Vertrieb:Koch Media
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:06.09.2007 (Kauf)



Inhalt
Nach dem mysteriösen Tod von Sir Charles Baskerville auf seinem Landsitz in Dartmoor wird der Detektiv Sherlock Holmes von einem Freund der Familie gebeten, den Fall zu untersuchen. Angeblich soll auf den Baskervilles ein Fluch aus dem 17. Jahrhundert lasten, nach dem alle Erben der Familie einem riesigen Hund zum Opfer fallen werden. Und tatsächlich wird bereits kurz nach der Ankunft des Erben von Sir Charles ein mysteriöser Hund im nahe gelegenen Moor gesichtet. Holmes ermittelt.

Bild
Format1,33:1 (Vollbild)
NormPAL
 Der Schwarzweiß-Transfer wurde aufwendig restauriert, zeigt aber immer wieder verstärkt Defekte, Drop-Outs und Filmrisse, was manchmal etwas störende Ausmaße annimmt. Der Kontrast hinterlässt aber eine gute Figur und bleibt sehr detailliert. Selbst die Schärfe befindet sich auf einem angenehmen Niveau, wobei der eingesetzte Rauschfilter dem Bild deutlich an Tiefe raubt und die stehenden Rauschmuster für leichte Bewegungsunschärfen sorgt, was man sehr schön in Nahaufnahmen von Gesichtern sieht. Die Kompression arbeitet weitestgehend gut, zeigt auf homogenen Flächen aber immer wieder leichte Bockbildung. Doch trotz kleinerer Mängel haben wir den Film nie in einer besseren Qualität gesehen - das allein ist uns schon 4 Punkte wert ist.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0 Mono
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsh
 Es dauerte fast ein halbes Jahrhundert bis dieser Klassiker offiziell nach Deutschland bzw. 1984 erstmalig in die DDR kam, dort synchronisiert wurde und seine Erstausstrahlung erhielt. Erst 1992 entstand im Auftrag des ZDF eine neue Synchronisation mit einigen der alten Sprecher, welche fortan als Synchronfassung für sämtliche TV-Ausstrahlungen genutzt wurde. Koch Media spendiert uns beide Versionen auf DVD. Die Westfassung klingt im allgemeinen etwas frischer, bietet eine klare und deutliche Dialogwiedergabe, lässt im Hintergrund aber auch deutliches Rauschen und Knistern aufkommen. Die Ost-Fassung klingt dumpfer, aber nicht minder gut verständlich. Dafür lässt sich hierbei das Rauschen nicht so penetrant hören wie in der Westfassung. Zudem wirkt die Synchronisation der Ostfassung um einige besser. Der englische Mix klingt etwas dumpfer und blecherner, bleibt aber ebenfalls gut verständlich, wobei sich hier des Öfteren Verzerrungen breit machen. Optional lassen sich deutsche Untertitel hinzuschalten.
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Extras
Extras
  • Audiokommentar mit Stuart Davies
  • Bildergalerie ( Bilder)
  • Alternative deutsche Synchronfassung
VerpackungKeepCase
 Als Bonus gibt es neben einer Bildergalerie noch einen deutsch untertitelten Audiokommentar mit Sherlock Holmes-Experte Stuart Davies, der viel über die Produktion, deren Hintergründe etc. zu berichten weiß.
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Fazit
Einer der ersten Verfilmungen, praktisch das Original, auch mit der bekanntesten Holmes/Watson-Besetzung Basil Rathbone und Nigel Bruce, an deren gelungenen Verkörperung sich auch alle anderen messen mussten. Hierbei merkt man auch indirekt den größten Schwachpunkt (wenn man es so nennen will) der Hammer-Version äußerst deutlich: Während dort alles quietschbunt und auch durch die doch deutlich sichtbare Kulissenhaftigkeit unecht oder besser gesagt wie eine Schauer-Comic-Verfilmung wirkte, ist hier schon allein durch die Schwarz-weiß-Zeichnung die Stimmung viel besser getroffen, was auch das perfekte Spiel mit Licht und Schatten bewirkt. Leider wirkt das Moor zwar eher wie eine Wiese mit Geröll, feucht ist da nichts, aber die ständige Dunkelheit und der wabernde Nebel sorgen für Ihriges.
Außerdem - und das verwundert etwas - ist der Auftritt des Hundes hier eindeutig am besten gelungen; es war eben "nur" ein großer, aggressiver, hungriger Hund, der furchterregend genug sein sollte und es auch war, ohne Kinkerlitzchen wie Phosphor oder einer Maske. Neben den beiden eingespielten Hauptdarstellern waren auch hier die Figuren von Henry Baskerville und Stapleton am besten getroffen; Richard Greene als junger Baskerville war ideal in seiner forschen, jugendtypischen Unbekümmertheit und passte auch in den nötigen romantischen Szenen natürlich besser als ein Christopher Lee, die insgesamt doch etwas ungewohnt und steif wirkte. Das Drehbuch war auch hier enger als beim Fisher-Film gefasst, einzig allein eine kurze Seance wurde eingeführt (unnütz), und das Ende etwas ausgeweitet. Und seltsamerweise hieß das Butlerpärchen Barryman statt Barrymore, im deutschen sogar "Maryman".

Koch Media hat diesen Titel zwar bereits in einem Box-Set veröffentlicht, wer allerdings nur bestimmte Sherlock Holmes-Titel haben möchte, bekommt jetzt die Gelegenheit "Der Hund von Baskerville" einzeln zu kaufen. Qualitativ auf einem hohen Niveau, vor allem wenn man das Alter des Filmes sieht, können wir eine absolute Kaufempfehlung aussprechen, wobei wirkliche Holmes-Fans lieber zur "Sherlock Holmes Collection" von Koch Media greifen sollten.



Bilder der DVD




Druckbare Version
Abenteuer des Sherlock Holmes, Die
Verhängnisvolle Reise
Gespenster im Schloss
Spinnennest, Das
Kralle, Die
Perle der Borgia, Die
Haus des Schreckens, Das
Frau in Grün, Die
Gefährliche Mission
Juwelenraub
Jagd auf Spieldosen
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