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USA 2005
Originaltitel:House of the Dead 2: Dead Aim
Alternativtitel:House of the Dead II
Länge:91:42 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:Keine Jugendfreigabe
Regie:Michael Hurst
Buch:Michael Roesch, Peter Scheerer
Kamera:Raymond Stella
Musik:Joe Kraemer
SFX:Chris Aronoff
Darsteller:Emmanuelle Vaugier, Ed Quinn, Sticky Fingaz, Victoria Pratt, James Parks, Dan Southworth, Johnny Nguyen, Nadine Velazquez, Mark A. Altman, Erik Betts, Derek Blice, Matthew Brent
Vertrieb:Sony Pictures
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:10.10.2006 (Kauf)



Inhalt
Eine ständig weiter um sich greifende Zombie-Infektion breitet sich auf einem abgelegenen Universitätscampus aus. In der Hoffnung, die Zombie-Plage zu stoppen, erhält eine geheime Regierungsorganisation den Auftrag, Patient Zero zu finden - den ursprünglichen Zombie, der die Infektion in Umlauf brachte - und ein Gegenmittel zu entwickeln.

Bild
Format1,85:1 (anamorph)
NormPAL
 Die hier vorliegende Fassung überzeugt mit einer guten Detailschärfe, welche aber durchaus Potenzial nach oben gehabt hätte und stellenweise etwas zu weich erscheint, wobei der Gesamteindruck der Schärfe wirklich gut ist. Der Kontrast arbeitet sehr ausgewogen und verschluckt selbst im überwiegend im Dunkeln spielenden Film nur selten nötige Details, wartet mit einem guten Schwarzwert und einer guten Durchzeichnung auf, wodurch das Bild meist sehr plastisch erscheint. Hinzu kommen natürliche und satte Farben, welche je nach Stilmittel etwas variieren können. Im Hintergrund ist dezentes Rauschen auszumachen, was allerdings nie wirklich stört. Defekte und Verschmutzungen sind bei dieser aktuellen Produktion nicht wahrzunehmen und die Kompression hinterlässt ebenfalls einen guten Eindruck. Für eine DTV-Produktion ist der anamorphe Transfer wirklich als gelungen zu bezeichnen.
 ++++/-

Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Englisch, Französisch
UntertitelDeutsch, Englisch, Arabisch, Französisch, Türkisch
 Gerade in den Actionszenen wäre es wichtig gewesen mit reichlich Druck und einer passenden Räumlichkeit zu arbeiten. Leider gelang dies nur bedingt und so wirkt die Abmischung weitgehend frontlastig, bietet nur selten richtige Surroundeffekte und die Dynamik lässt ebenfalls zu wünschen übrig. Dank dem Score und dezent eingesetzter Umgebungsgeräusche entsteht dennoch etwas Räumlichkeit, die aber nie wirklich gute Werte abliefert. Ähnlich verhält es sich beim englischen Track, denn auch hier fehlt etwas Räumlichkeit und lediglich die Dialoge sind in beiden Fassungen sehr gut zu verstehen. Optional lassen sich deutsche Untertitel hinzuschalten.
 +++/--

Extras
Extras
  • Audiokommentar mit Regisseur Michael Hurst und Produzent Mark A. Altman
  • Entfallene Szenen (4:37 Min.)
  • Making of - Ein blutiges Sequel (13:24 Min.)
  • Trailershow:
    • Hollow Man 2 (1:48 Min.)
    • Ich werde immer wissen, was du letzten Sommer getan hast (1:37 Min.)
    • Shadow Man - Kurier des Todes (1:23 Min.)
    • The Da Vinci Code - Sakrileg (2:15 Min.)
    • Hostel (1:17 Min.)
    • Das Gesicht der Warheit (2:32 Min.)
    • Ultraviolet (1:30 Min.)
    • Population 436 (1:33 Min.)
VerpackungKeepCase
 Neben einem haufen Trailer, sowie 4 Minuten an "Entfallenen Szenen" und einem 13minütigen, etwas werbelastigen, aber dennioch sehenswerten Making of gibt es noch einen tollen Audiokommentar mit Regisseur Michael Hurst und Produzent Mark A. Altman. Beide haben nicht nur sichtbar viel Spaß, sondern liefern eine Menge Hintergrundinfos und Wissenswertes über die Dreharbeiten und die Produktion im Allgemeinen ab. Angefangen über die technische Umsetzung bis hin zu den Darstellern, über Anekdoten, erfahren wir eine Menge über die Umsetzung des Films. Sämtliches Bonusmaterial wurde zudem mit deutschen Untertiteln versehen.
 ++/---

Fazit
Steinigt mich, aber irgendwie hat der Film mir verdammt viel Spaß gemacht. Nachdem der erste Teil so ziemlich den Vogel abschoss und sicherlich zu den schlechtesten Videospieladaptionen aller Zeiten gehört, bemüht sich Regisseur Michael Hurst erst gar nicht, dem titelgebende Videospiel gerecht zu werden. Eine selten dämliche Geschichte um einen Professor (Sid Haig, Interner Link"Haus der 1000 Leichen"), der versucht Tote zu reanimieren, erinnert nicht umsonst an einen gewissen Herbert West. Damit hier nichts zu Lasten der Action geht, verzichtet man auf große Erklärungen und geht direkt in die Vollen, nur dass diesmal ein Campus Schauplatz der Untoten wird. Zwar werden im weiteren Verlauf die Hintergründe etwas ersichtlicher und man versucht, Parallelen zu Uwe Bolls ersten Teil in die Geschichte einzubetten, jedoch funktioniert "House of the Dead 2" als eigenständiger Film perfekt und toppt seinen Vorgänger in allen Belangen. Wenn ich ehrlich bin: Schwer war dies auch nicht.

Hurst bietet uns nichts, was wir nicht irgendwo schon einmal wesentlich besser (oder auch schlechter) gesehen haben, schafft es aber dank einer rasanten Erzählweise und einer guten Atmosphäre Spannung aufzubauen und trotz aller Logiklöcher sein Publikum 90 Minuten lang gut zu unterhalten. Sehr blutig geht es hier zwar nicht zu und vieles sehen wir nur im Off, aber zum Zeitpunkt des Erscheinens, versüßte uns dieser Film die lange Wartezeit auf Interner Link"Resident Evil 3". Weder Dialoge, noch Actionszenen sind besonders gut, es reicht aber, den Zuschauer bei der Stange zu halten. Die vielen Handlungslücken und Ungereimtheiten aber hätten in ihrer Menge selbst dieser Produktion nicht vorkommen müssen. Warum flieht auf dem Campus niemand als die Seuche ausbricht? Denn nach der Menge der Zombies zu urteilen, muss wirklich jeder Schüler und Lehrer infiziert worden sein. Wieso bleiben die Zombies nur auf dem Campus? Alte Gewohnheiten? Angst vom Nachsitzen, wenn sie das Universitätsgelände verlassen? Fragen über Fragen und die Antwort kennt nicht einmal der Drehbuchautor, der diesen Schmarrn verzapft hat. Doch wie oben schon erwähnt: Es macht einfach Spaß. Alles schon tausendmal gegessen und ebenso oft durchgekaut und trotzdem wird es einen nicht langweilig. Mit einem besseren Cast (richtig schlecht spielt hier niemand), etwas mehr Logik in der Handlung und mehr Gore wäre "House of the Dead 2" eine runde Sache geworden. So reicht es zum unteren Mittelfeld. Wird somit nicht jedermanns Sache sein, wobei ich euch garantiere, dass der Film in einer netten und vor allem feuchtfröhlichen Runde die Hütte rockt. Denn er bietet genügend schlechte Dialoge, unfreiwillig komische Situationen und reichlich Zombies.
Die DVD aus dem Hause Sony Pictures überzeugt mit einer guten Bild- und Tonqualität, sowie einer soliden Bonusausstattung. Zudem ist der Film völlig ungekürzt auf DVD erschienen.



Bilder der DVD




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House of the Dead
News"House of the Dead 2" öffnet im November seine Pforten ...
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