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USA 1985 / USA 1987
Originaltitel:Teen Wolf / Teen Wolf Too
Alternativtitel:Teen Wolf - Ein Wolf kommt selten allein
Teen Wolf 2
Länge:88:32 Minuten (ungekürzt) / 90:24 Min (ungekürzt)
Freigabe:ab 12 Jahre
Regie:Rod Daniel / Christopher Leitch
Buch:Joseph Loeb, Matthew Weisman / Tim Kring, Joseph Loeb, Matthew Weisman
Kamera:Tim Suhrstedt / Jules Brenner
Musik:Miles Goodman / Mark Goldenberg, Danny Elfman
Darsteller:Michael J. Fox, James Hampton, Susan Ursitti, Jerry Levine, Matt Adler, Jim McKrell, Mark Arnold, Jay Tarses, Mark Holton, Doug Savant, Charles Zucker, Lorie Griffin, Scott Paulin u.a

Jason Bateman, Kim Darby, John Astin, Paul Sand, James Hampton, Mark Holton, Estee Chandler, Robert Neary, Rachel Sharp, Beth Ann Miller, David Burton
Vertrieb:MGM
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
"Teen Wolf":
Scotti ist wie jeder Teenager! Er liebt Mädchen und Basketball. Doch Scotti ist nicht wie andere, denn er ist der einzige Teenager-Werewolf der Welt! Kein bestialisches Werewolf-Monster wie seine "Brüder". Er ist das unerfahrene, verspielte und liebenswerte "Schwarze Schaf" der Werewölfe! Und das muss natürlich zu vielen netten und verrückten Situationen führen! Doch von all dem ahnt Scotti nichts, denn das ganze Verrückte fängt ganz harmlos an. Eines Abends spielt er und seine Beacon-Town-Rangers gegen eine stärkere Mannschaft. Sie liegen haushoch zurück. Sie haben keine Sieg-Chancen mehr. Scotti bekommt den Ball und wird bös gefoult. Plötzlich beginnen seine Augen rot zu leuchten, die Haare wachsen... American Tenn-Wolf, Superstar Scotti ist geboren...
Der netteste, kraftstrotzendste und liebenswürdigste Teen-Wolf, den es je gab...

"Teen Wolf 2":
Es hätte alles so gut beginnen können für Todd Howard, aber nein, der erste Tag im neuen College ist das reinste Horrorbild. Er muss sich die Bude mit einem Typen teilen, der 'ne 40-Watt-Birne für ein Solarium hält, der olle Köter des Dekans knabbert ihm beinahe das Bein an und er kriegt gleich Zoff mit dem größten Angeber der Schule. Doch damit nicht genug. Todd findet heraus, dass er sein Stipendium nur bekomme hat, weil der Trainer der Schulmannschaft hoffte, dass er die gleichen Eigenschaften wie sein Cousin Scott hat - ein unbesiegbarer Werwolf zu werden. Und dafür soll er sich in den Ring stellen und sich ein bisschen die Beißerchen einschlagen lassen. Da kommt Todd doch nicht nur die Wut hoch, nein, ein dumpfes Grollen ist da auch noch zu hören ...!

Bild
Format1.85:1 (anamorph)
NormPAL
 Teil 1 und 2 unterscheiden sich kaum voneinander und bieten eine solide Bildqualität, ohne dabei wirklich herausragende Merkmale präsentieren zu können. Das Original-Kinoformat von 1.85:1 wurde zwar in beiden Fällen anamorph abgetastet, aber der Kontrast wirkt sehr unnatürlich und in hellen Flächen zu steil. In dunklen Szenen hingegen neigt der starke Kontrast zum Verlust diverser Details, dafür ist die Farbgebung recht natürlich ausgefallen. Die Schärfe hingegen ist gerade einmal befriedigend ausgefallen und lässt etwas an Detailschärfe vermissen. Beim zweiten Teil wirkt das Bild stellenweise noch ein ganzen Stück weicher als beim Ersten und die Detailschärfe geht hierbei ganz flöten. Bildrauschen ist bei beiden stets im Hintergrund zu sehen und gibt sich recht wechselhaft. Gerade auf hellem Hintergrund ist dieses dann auch sehr deutlich und störend auszumachen. Defekte und Verschmutzungen fallen nur selten ins Gewicht, lediglich die Kompressionen offenbaren eine leichte Bewegungsunschärfe und Blockrauschen im Hintergrund. Bei Teil 2 weicht die Bewegungsunschärfe einem richtigen Nachzieheffekt, außerdem ist der Bildstand teilweise etwas unruhig. Summa summarum hat sich MGM hierbei nicht gerade mit Ruhm bekleckert und bietet uns ein viel zu weiches und unscharfes Bild, wobei Teil 1 noch die besten Ergebnisse erzielt.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0 Stereo
SpracheDeutsch, Englisch, Spanisch, Italienisch, Polnisch
UntertitelDeutsch, Finnisch, Griechisch, Spanisch, Englisch, Holländisch, Französisch, Schwedisch
 Der deutsche Stereoton ist ebenfalls recht unspektakulär und wirkt in den Dialogen viel zu dumpf. Hier spielt sich Format bedingt alles im Frontbereich ab, klingt dünn und strotz jeglicher Dynamik. Der englische Ton wirkt etwas natürlicher und weiträumiger, wenn man dies bei einer Stereospur überhaupt sagen darf. Auch klingt das Geschehen nicht mehr so dumpf wie bei der deutschen, dafür kommen die Dialoge etwas leiser rüber. Optional lassen sich noch Untertitel hinzu schalten.
Teil 2 bietet einen nicht mehr so dumpfen deutschen Ton, unterscheidet dennoch kaum von seinem Vorgänger. Auch hier fehlt es an Dynamik und die an sich gut verständlichen Dialoge neigen zu leichten Verzerrungen. Die englische Spur klingt erneut etwas frischer und weiträumiger und bietet eine solide Stereospur. Auch sind die Dialoge diesmal besser zu verstehen. Dennoch sind alle Tracks weit entfernt von einem guten Ergebnis, auch wenn es sich nur um Stereo handelt.
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Extras
Extras-
 Nicht mal die Originaltrailer der US-DVD fanden ihren Weg hierher. Traurig ...
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Fazit
"Teen Wolf" aus dem Jahre 1985 scheint auf Michael J.Fox zugeschnitten. Nicht nur, dass sein Verhalten und Dialoge sehr derer in "Zurück in die Zukunft" aus dem selben Jahr ähneln, vielmehr spielt hier auch hier wieder den Außenseiter, der durch einen Zufall zu einem der begehrtesten Jugendlichen gehört. So war es in seiner Zeitreise-Kultkomödie und so ist es auch in Rod Daniels "Teenage Werewolf"-Komödie. Gewürzt mit typischen Elementen der 80er Jahre Highschool-Filme bietet uns "Teen Wolf" solide Unterhaltung ohne wirklich große Überraschungen. Das gesamte Szenario ist recht vorhersehbar, aber zumindest das Wolf-Outfit ist gut gelungen und für die weiblichen Zuschauer gab es mit Sicherheit noch nie so ein süßen Wolf zu sehen. Der Rest ist Standard: Verlierer entdeckt seine Fähigkeit, nutzt diese aus, vernachlässigt seine wahren Freunde und merkt fast zu spät, dass er auch ohne seine Überkräfte etwas erreichen kann. Auch wenn "Teen Wolf" mit Sicherheit nicht zu den anspruchvollsten Filmen der Mitt-80er zählt, gehört er zumindest zu der Sorte Film, die man sich immer mal wieder anschauen kann, wenn es darum geht, einfach mal abzuschalten. Wirklich nett...

"Teen Wolf 2" ist genau die Art von Fortsetzung, die niemand gebraucht hat. Hier wird der erste Teil fast 1:1 kopiert, nur dass es diesmal nicht mehr Michael J.Fox ist, der hier den sympathischen Wolf aus der Nachbarschaft spielen darf, sondern Jason Bateman, der hier Scotts Cousin spielt und in die gleiche Stadt aufs Collage kommt. Hier bekommt er ein Sportstipendium und soll in den Ring steigen, als Wolf natürlich. Denn die gesamte Schule weiß, was in ihm steckt, aber er will seine "Vererbung" nicht akzeptieren. Von da an geht es routiniert weiter und unterscheidet sich nicht oder nur minimal von seinem Vorgänger. Doch hier ist alles noch schmalziger und den letzten Tritt gibt man den ohnehin schon überflüssigen Film durch die dümmlichen Dialoge und Sprüche, die den Film nur noch alberner machen, als er es ohne schon ist.

Die DVD selber ist wirklich eine Frechheit, denn hier hat MGM nicht mal den Versuch unternommen, eine vernünftige Fassung auf DVD zu pressen. Angefangen mit dem DVD-Menü welches komplett aus Symbolen besteht, dem fehlenden Bonusmaterial und der Tatsache, dass die Filme auf eine DVD gequetscht wurden, lassen den Sammler schnell die Freude an diesem Silberling vergehen. Auch beim Bild oder Ton wurde nicht einmal versucht, etwas besser zu machen, sondern einfach nur dahingeschludert. Schon scheiße diese "Hauptsache billig"-Politik ...



Bilder der DVD




Druckbare Version
IMDb.com OFDb.de (Teen Wolf)
IMDb.com OFDb.de (Teen Wolf 2)



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