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D 1961
Originaltitel:Fälscher von London, Der
Alternativtitel:Forger of London, The
Länge:89:45 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 12 Jahre
Regie:Harald Reinl
Buch:Edgar Wallace, Johannes Kai
Kamera:Karl Löb
Musik:Martin Böttcher
Darsteller:Karin Dor, Hellmut Lange, Viktor de Kowa, Siegfried Lowitz, Mady Rahl, Walter Rilla, Robert Graf, Eddi Arent, Joseph Offenbach, Ulrich Beiger, Otto Collin, Sigrid von Richthofen, Hans Lohfing, Wolfgang Merling
Vertrieb:Universum Film/Ufa
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Longford Manor ist die Residenz des Millionenerben Peter Clifton. Seit einiger Zeit ereignen sich auf dem düsteren Herrensitz in der Nähe Londons seltsame Dinge. Cliftons Ehefrau Jane überrascht ihren Mann nachts immer wieder an einer verborgenen Gelddruckerpresse. Tags darauf kann er sich an nichts mehr erinnern. Clifton glaubt, dass er Opfer einer Bewusstseinsspaltung ist. Doch eines Morgens findet man ihn bewusstlos im Garten neben einer Leiche. Scotland Yard beginnt, den Fall zu untersuchen.
Inspektor Bourke hat trotz der eindeutigen Beweise Zweifel an der Schuld von Peter Clifton. Misstrauisch beschäftigt er sich mit dem Umfeld des Millionärs. Und als er glaubt, den Kreis der Verdächtigen eingrenzen zu können, geschieht ein zweiter Mord ...

Bild
Format1.66:1 (anamorph)
NormPAL
 Auch hier hat man sich sichtlich Mühe bei der Restaurierung des Master gegeben. Defekte und Verschmutzungen sind kaum auszumachen, was darauf schließt, dass das Master in einem hervorragenden Zustand gewesen sein muss. Der Kontrast ist recht gut geworden und geht auch in dunklen Szenen vollkommen in Ordnung, wirkt dennoch teilweise etwas zu stark und überstrahlt in hellen Flächen. Die Schärfe ist dem Alter entsprechend angenehm ausgefallen und Rauschen ist bis auf wenige Ausnahmen kaum auszumachen. Detail- und Kantenschärfe hingegen hätte etwas besser ausfallen dürfen, so überstrahlen Konturen zu stark und auch an Detailsschärfe mangelt es hier etwas und insgesamt wirkt das Bild zu weich. Die Kompressionen leisten aber auch hier eine gute Arbeit, offenbaren jedoch leichte Kompressionsartefakte und Blockrauschen im Hintergrund. Etwas störend fällt auch das leichte Nachziehen bei schnellen Bewegungen auf.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Mono)
SpracheDeutsch
UntertitelDeutsch für Hörgeschädigte
 Wenn man bedenkt, dass der Film schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel hat, klingt der Monoton wirklich erstaunlich frisch. Die Sprachverständlichkeit ist ausgesprochen gut und weder Rauschen noch jedwelche Defekte sind auszumachen. Verzerrungen in den Höhen gibt es nur selten und wenn, dann gibt es sich kaum störend.
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Extras
Extras
  • Trailershow:
    • Louis und seine Ausserirdischen Kohlköpfe (3:13 Min.)
    • Der Grosse Blonde mit dem Schwarzen Schuh (2:45 Min.)
    • Ein irrer Typ (2:54 Min.)
    • Germanikus (2:20 Min.)
    • Der Wixxer (2:20 Min.)
    • Out of Time (1:21 Min.)
    • Godsend (2:15 Min.)
    • Blueberry und der Fluch der Dämonen (2:02 Min.)
    • Mindhunters (1:44 Min.)
 Wie auch bei den anderen DVDs bekommt man nur exklusive in den "Edgar Wallace"-Boxen Bonusmaterial geboten, weshalb es bei den Einzel-Discs nur eine Trailershow gibt. Nicht einmal der Originaltrailer fand seinen Weg auf die DVD. Gerissene Strategie ...
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Fazit
"Der Fälscher von London" ist eine etwas anderer Edgar Wallace und bietet im Gegensatz zu einigen seiner Artgenossen eine überraschende Story, die zu keinem Zeitpunkt vorhersehbar erscheint. Auch wenn man meint zu wissen, was gespielt wird, wird man immer wieder überrascht und gerade dies macht den Film aus. Auch ist die Story weitaus tiefgründiger als andere Wallace-Filme und geht nicht nach dem gewohnten Schema F aus und auch die Charaktersierung der Darsteller ist weniger schablonenhaft als man es normalerweise von Wallace-Verfilmungen gewohnt ist. Zudem bekommen wir eine Riege von hervorragenden Schauspielern geboten, die allesamt zu überzeugen wissen, vornweg die hübsche Karin Dor. Und Siegfried Lowitz gibt hier seinen besten Kommissar ab und man weiß nie, wie sein Vorhaben zu deuten ist, denn mal erscheint er als gerissener Sherlock-Holmes-Verschnitt und dann wieder als Komplize des vermeintlichen Mörders und Geldfälschers. Einen Gastauftritt hat hier auch Eddi Arent, wobei er einen humorvolle und erfrischenden Cameo abliefert.

"Der Fälscher von London" gehört zu einen der besten und spannendsten Edgar Wallace-Verfilmungen überhaupt und trumpft durch sein guten Soundtrack von Martin Böttcher, dem durchdachten Drehbuch und den guten Darstellern auf. Wirklich empfehlenswert.
Die DVD bietet ein wirklich guten Monoton und eine nicht perfekte, aber dem Alter entsprechend wirklich sehr gute Bildqualität. Wer allerdings Bonusmaterial will, muss sich die DVD-Boxen kaufen, dies tut ein richtiger Edgar Wallace-Fans aber ohnehin ...



Bilder der DVD




Druckbare Version
  
Edgar Wallace - Die toten Augen von London
Edgar Wallace - Die seltsame Gräfin
Edgar Wallace - Der Schwarze Abt
Edgar Wallace - Der Zinker
Edgar Wallace - Der Hexer
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