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CAN 2005
Originaltitel:Insecticidal
Alternativtitel:Acarophobia: Cami - Königin der Insekten
aka. Killer Insekten
Länge:81:21 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ungeprüft
Regie:Jeffery Scott Lando
Buch:Jeff O'Brien
Kamera:Pieter Stathis
Musik:Chris Nickel
SFX:Sarah Bergeest, Krista Huber
Darsteller:Meghan Heffern, Rhonda Dent, Samantha McLeod, Shawn Bachynski, Vicky Huang, Travis Watters, Anna Amoroso, Natalia Tudge, Ryan Zwick, Nelson Carter-Leis, Anna Farrant, Chris Guy, Alan Steele, Sean Whale
Vertrieb:X-Rated
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:01.07.2007 (Kauf)



Inhalt
Cami (Meghan Heffern) ist eine fleißige Schülerin. Im Haus ihrer Studentenverbindung experimentiert sie Tag und Nacht mit Insekten herum. Durch ein Missgeschick mutieren diese allerdings zu riesigen Monstern. Eine Horde blutrünstiger Riesenspinnen und Heuschrecken macht sich über die ahnungslosen Studenten her. Ein unbeschreibliches Blutbad beginnt!

Bild
Format1.78:1 (anamorph)
NormPAL
 Das anamorphe Breitbild entspricht in etwa meinen nicht allzu hoch gesteckten Erwartungen. Es besitzt einen leichten Farbstich und ist einigen sicherlich zu düster, passt aber zum Film. So ist der Schwarzwert nicht ausgeglichen und der Kontrast lässt vieles im Dunkel verschwinden. Auch die Schärfe bleibt bei durchschnittlichen Werten, was wohl auch durch das musterartige, farbige Rauschen ausgelöst wird. Die Kompression fällt kaum auf, was nicht bedeutet, dass sich hier keinerlei Schwächen offenbaren würden. Die bleiben unter dem Rauschen aber weitestgehend verborgen. Klarerweise treten keine Bildstörungen auf und durch Körnung und Farbgebung bleibt "Insecticidal" der typische Video-Look erspart.
 +++---

Ton
FormateDolby Digital 2.0
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Man dürfte sich schon vorab gedacht haben, dass die Synchro wohl nicht die Beste werden würde. Tatsächlich wird hier aber der unterste Standard abgeliefert, haben einige Sprecher doch bereits Probleme, sich sauber zu artikulieren ("isch"-Laute), ganz abgesehen von der Intonation und der Lippensynchronität, die beide völlig in die Hose gegangen sind. Dass dabei aber auch der gesamte Rest der Tonspur verhunzt wird, ist ärgerlich. Es bleibt nämlich eine dröhnende Mischung zurück, die man sich nicht allzu lang anhören kann oder will, weil zusätzlich zum Tonband-Charisma ein hoher Ton durch die Boxen pfeift. Die Musik ist hinter dem dumpfen Klang gefangen, ein Rock-Track zu Beginn klingt total zerscherbelt und die Stimmen sind sehr schlecht aufgelöst, so dass beispielsweise die Campus-Polizei am Telefon nur sehr mühsam bis gar nicht verstanden werden kann. Selten wechselt der etwas lautere, dafür unangenehmere deutsche Ton zum englischen Original, was einen hörbaren qualitativen Unterschied darstellt. Der O-Ton ist zwar nicht perfekt, aber besitzt keine hintergründige Störquelle und klingt allein dadurch wesentlich frischer. Die Musik ist dort auch etwas dezenter abgemischt, was die natürlicheren Dialoge besser zur Geltung bringt.
 +-----

Extras
Extras
  • Original-Trailer (1:33 Min.)
  • Artwork + Fotos (9 Seiten)
  • DVD-Highlights:
    • Die 3 Gesichter der Furcht (1:52 Min.)
    • Rituals (1:44 Min.)
    • Mausoleum der lebenden Toten (2:13 Min.)
    • Die Killerkralle schlägt zu (1:12 Min.)
    • Blutjunge Mädchen zur Liebe gezwungen (2:02 Min.)
    • Rossa Venezia (2:18 Min.)
VerpackungGroße Hartbox
 Neben dem Trailer zum Film und zu 6 weiteren X-Rated-Titeln kann man sich ein paar Fotos wie DVD-Cover und Stills anschauen.
 +-----

Fazit
Nein, das Cover verspricht dieses Mal nicht zuviel, sondern gibt genau jenen Eindruck wieder, den man auch beim Anschauen des Films haben könnte. Von einer Gurke könnte man deswegen trotzdem sprechen, je nachdem, wie man zu dieser Art von Horror-Cheapie steht. Dass es Tierhorror ist, kommt erstmal gar nicht richtig zur Geltung, denn erstmal bietet die 2005er Produktion Gelegenheit für jede Menge nackte Tatsache, sind die Anwohner des Studentenwohnheims doch allesamt weiblich, hübsch und im besten paarungswilligen Alter. Nacktszenen oder auch nur das erotische Spiel der weiblichen Akteure ist dabei sicherlich interessanter als die oftmals zum Lachen komischen Soft-Fickszenen - die unbeholfene deutsche Synchro hilft da natürlich ein wenig mit. Relativ ohne Umwege aber immer mit den inszenatorischen Schwächen einer Billigproduktion geht es dann schnell zum Überfall der mörderisch (großen) Insekten. Wer keine Ansprüche stellt, wird sicherlich gut unterhalten im Nachfolgenden, darf man doch einer hirnrissigen Handlung folgen, die immer wieder von unfreiwilliger Komik gekrönt wird. Ein Element davon sind neben den blutigen Gore-Szenen aus der Amateur-Ecke die CGI-animierten Käferchen, die wie die böse Variante von Disneys "Das große Krabbeln" aussehen. Was für die einen sicherlich unhaltbar schlecht aussieht, macht in seiner schlichten Art und der comicartigen Bewegungsweise für mich sogar Spaß. Dazu gibt es Toneffekte aus der Konserve (oder aus dem Computerspiel "Duke Nukem 3D" ?!?) und jede Menge grüner Glibber, den die ausgewachsenen Biester im Haus verteilen.
Als Beispiel für das illustre Treiben seien ein paar Szenen exemplarisch vorgestellt: Sex unter der Dusche gehört natürlich ebenso zu einer Party wie Geknutsche im Whirlpool (auch unter Frauen), man will ja schließlich etwas von den Mädels sehen und die eine oder andere Möglichkeit, mal wieder ein ahnungsloses Teen abzumurksen bietet sich dabei auch. Weiterhin kämpft die asiatische Austauschstudentin erfolglos gegen die riesige Heuschrecke, die auf ihren stelzigen Beinen wie eine parasitäre Wiedergeburt eines Bruce Lee stolziert; ein Käfer wird frontal dem Mixer zugeführt, ein paar andere mit Strom gekocht und zum Explodieren gebracht, was jeweils in einer herrlichen Schweinerei endet; mit typischem Panikgehabe begegnet das Jungvolk der mutierten Spezies, was dieser natürlich noch mehr Freude beim Abschlachten bereitet; die Schwester der angehenden Käferforscherin mutiert bald selbst zum schorfigen, Maden erbrechenden, heißhungrigen Insekt, das bald auch Geschmack am Menschenfleisch findet. Ich muss kaum erwähnen, dass bei all dem keinerlei Spannung oder Atmosphäre erwartet werden darf, sich die Macher also auf pure "Schauwerte" beschränkt haben.

Macht es dann eigentlich Sinn, den Film nach bereits zwei DVD-Veröffentlichungen in Deutschland noch einmal herauszubringen? Die DVDs von Best und Starmedia waren jeweils gekürzt und die X-Rated trägt mit einem sehr chicen Cover zum Kauf des Filmes bei, während die miese deutsche Tonspur das Filmvergnügen negativ beeinflusst. Ob das Werk sich letztlich für den Trash-Fan lohnt, ist schwer zu sagen, denn eine Prognose darüber, wie er beim jeweiligen Zuschauer ankommt, ist unmöglich abzugeben. Ein Faible für dicke Titten, auf denen sich Käferschleim oder Blut verteilt und Spaß an sinnfreien 80 Minuten sollte man aber mindestens haben ...



Bilder der DVD




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