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D 1961
Originaltitel:Toten Augen von London, Die
Alternativtitel:Dark Eyes of London
aka. Dead Eyes of London
aka. Geheimnis von London
Länge:95:06 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 12 Jahre
Regie:Alfred Vohrer
Buch:Edgar Wallace, Egon Eis, Wolfgang Lukschy
Kamera:Karl Löb
Musik:Heinz Funk
Darsteller:Joachim Fuchsberger, Karin Baal, Dieter Borsche, Klaus Kinski, Wolfgang Lukschy, Eddi Arent, Anneli Sauli, Bobby Todd, Harry Wüstenhagen
Vertrieb:Universum Film / Ufa
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Dichter Nebel liegt über London. Plötzlich unterbricht ein gurgelnder Schrei die Stille. Inspektor Larry Holt von Scotland Yard mag nicht mehr an einen Unfall glauben, als die Polizei nach einer Nebelnacht zum wiederholten Male einen Toten aus der Themse fischt. Bei den Opfern handelt es sich stets um wohlhabende, alleinstehende Herren aus Übersee - und alle waren mit einer horrenden Summe bei der Greenwich-Insurance-Company versichert. Der scharfsinnige Inspektor entdeckt bei den Toten winzige Zettel in Blindenschrift und vermutet, dass die "toten Augen von London" - eine Verbrecherbande blinder Hausierer - wieder aktiv sind. Doch auf unerklärliche Art und Weise finden alle, die Scotland Yard wichtige Hinweise geben könnten, den Tod ...

Bild
Format1.78:1 (anamorph)
NormPAL
 Für einen knapp 43 Jahre alten Film ist das Ergebnis wirklich gut ausgefallen. Dies scheint daran zu liegen, dass man ein High Definition Master erstellt hat und der Film somit in einem neuen Glanz erscheinen lässt. Wir bekommen eine wirklich ausgezeichnete Detailschärfe geboten (siehe Bild), die vor allem in den Nahaufnahmen zu überzeugen weiß. Lediglich die Kantenschärfe neigt zu Überstrahlungen und erzeugt Doppelkonturen. Das Bildrauschen gibt sich wechselhaft und ist gerade am Anfang und in einigen weiteren Straßen- und Nachtszenen extrem wahrzunehmen. Der Kontrast bei diesem Schwarzweißfilm hingegen ist wirklich ausgezeichnet und offenbart alle nötigen Details. Die Kompressionen leisten eine sauberer Arbeit, jedoch fällt ein leichtes Blockrauschen im Hintergrund auf, ebenso Kompressionsartefakte und auch eine leichte Bewegungsunschärfe ist auszumachen. Dafür halten Defekte und Verschmutzungen sich angenehm zurück und nur selten offenbaren sich störende Schmutzpartikel. Zu Beginn macht sich aber ein Störstreifen in der Bildmittel bemerkbar (siehe Bild), der in der ersten halbe Stunde deutlich zu sehen ist. Trotz dieser kleinen Fehler hat man wirklich das Optimum an Qualität aus den Film herausgeholt. Das hätten wir nicht gedacht ...

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Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Mono)
SpracheDeutsch
UntertitelDeutsch für Hörgeschädigte
 Der deutsche Monoton ist gut zu verstehen und bietet dem Alter entsprechend ein sauberes Klangbild ohne störendes Rauschen oder Verzerrungen. Mehr kann man hier nicht verlangen.
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Extras
Extras
  • Trailershow:
    • Louis und seine Ausserirdischen Kohlköpfe (3:13 Min.)
    • Der Grosse Blonde mit dem Schwarzen Schuh (2:45 Min.)
    • Ein irrer Typ (2:54 Min.)
    • Germanikus (2:20 Min.)
    • Der Wixxer (2:20 Min.)
    • Out of Time (1:21 Min.)
    • Godsend (2:15 Min.)
    • Blueberry und der Fluch der Dämonen (2:02 Min.)
    • Mindhunters (1:44 Min.)
 Bis auf eine Trailershow wird uns nichts an Zusatzmaterial geboten.
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Fazit
Mit Sicherheit ist "Die toten Augen von London" kein Meisterwerk geworden, gehört aber zu den besseren Edgar Wallace-Verfilmungen und im Vergleich zum Buch, schneidet dieses deutlich schlechter ab. Die Geschichte ist unterhaltsam und baut zum richtigen Zeitpunkt die nötige Spannung auf und Joachim "Blacky" Fuchsberger als Inspektor Holt und Eddi Arent als sein Assistent sorgen für die passende Frische und den Humor im Film. Andy Berber als Blinder Jack hinterlässt mit seinen weißen Kontaktlinsen und seinem erschreckenden Erscheinungsbild ebenfalls einen bleibenden Eindruck beim Publikum und Vorzeigebösewicht Klaus Kinski gibt sich hier ebenfalls ein Stelldichein. Auch nach über 40 Jahren ist "Die toten Augen von London" zwar ein kleines und recht naives Filmchen, welches man sich aber immer und immer wieder anschauen kann und Spaß macht. Das schaffen heutzutage selbst große Hollywood-Blockbuster nicht mehr.
Leider drehte Regisseur Alfred Vorher Jahre später mit "Der Gorilla von Soho" ein farbiges Remake seines Klassikers, in dem ein entstellter Geisteskranker in einem Gorillakostüm ganz London unsicher macht. Die Hauptrollen haben hier Horst "Derrick" Tappert, Uschi Glas, Uwe Friedrichsen und Hubert von Meyerinck. Leider ist der Film alles anderes als gut und kommt zu keinem Zeitpunkt an den Klassiker heran.

Die DVD aus der Edgar Wallace-Edition bietet eine wirklich gute Bildqualität und einen sauberen Monoton. Das Bonusmaterial hätte man etwas aufwerten können, so gibt es leider nur eine Trailershow. Interessenten können sich die DVD einzeln oder mit 3 weiteren DVDs zusammen in einer der 6 erscheinenden Sammler-Boxen kaufen.



Bilder der DVD




Druckbare Version
  
Edgar Wallace - Der Fälscher von London
Edgar Wallace - Die seltsame Gräfin
Edgar Wallace - Der Schwarze Abt
Edgar Wallace - Der Zinker
Edgar Wallace - Der Hexer
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