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TH 2004
Originaltitel:Pisaj
Alternativtitel:Evil
Länge:101:43 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Ma-Deaw Chukiatsakwirakul
Buch:Ma-Deaw Chukiatsakwirakul
Kamera:Kay
Musik:Kitti Kreumanee
SFX:Triple-X CG
Darsteller:Pumwaree Yodkamol, Alexander Rendel, Amora Purananda, Theeradanai Suwannahom, Jarunee Boonsake, Wasana Onmak, Prinn Vadhanavira, Metha Seree Thanawong, Salod Kinsalod, Kornsiri Plubpla, Thitaya Suthipaet, Pishet Atichanyanurak, Chooyot Muangyot
Vertrieb:e-m-s
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:24.05.2007 (Verleih) / 24.05.2007 (Kauf)



Inhalt
Nach dem gewaltsamen Tod an ihren Eltern zieht Oui zu ihrer Tante und deren Neffen. Schon bald bemerkt sie, dass mit dem Neffen etwas nicht stimmt. Es scheint so, als habe er vor irgendetwas in dem Haus panische Angst ... doch ihre Neugierde ist stärker. Als die beiden eines Nachts die 4. Etage des Hauses betreten, passieren merkwürdige Dinge und grauenhafte Erscheinungen versetzen sie in Angst und Schrecken ...

Bild
Format1.78:1 (anamorph)
NormPAL
 Würde man sich die DVD auf einer kleinen Bildschirmdiagonale anschauen, wäre man bestimmt sehr zufrieden, so aber sind die Schärfeprobleme eklatant. Besonders Aufnahmen im Halbdunkel sind sehr weich, aber auch sonst ist der Detailbereich unterentwickelt. Es ist gut vorstellbar, dass die Rauschfilterung hier etwas übertrieben wurde, worauf die sehr träge, dezente Hintergrundbewegung hinweist. Zumindest werden Bewegungen dahingehend nicht auffällig und farblich ist die DVD auch auf der sicheren Seite. Der Kontrast geht ebenfalls in Ordnung, ist vielleicht noch ein wenig zu Schwarz in einigen schattigen Bereichen, man bekommt keine Artefakte zu sehen und Kratzer sind eher selten.
 +++---

Ton
FormateDolby Digital 5.1 (Deu, Thai), DTS 5.1 (Deu)
SpracheDeutsch, Thai
UntertitelDeutsch
 Handlungstechnisch weißt "House Of Ghosts" einige Stellen auf, in denen etwas weniger passiert, so dass auch der Raumton zurückgefahren wird. Centerlastig wird es trotzdem nicht, denn Geister und deren ruhelose Gemüter lassen sich bekanntlich effektvoll vertonen, was der deutsche Track auch beweist. In spannenden Szenen lässt es der Bass gern mal ein wenig brodeln und die Aufteilung auf die hinteren Lautsprecher ist hervorragend, sogar so sehr, dass man aufschreckt, wenn lautstark hinter einem etwas umfällt. Auch die Musik verhilft zu dichten und fülligen Klang, was sehr gute 4 Punkte wert ist.
 ++++--

Extras
Extras
  • Originaltrailer dt. (1:46 Min.)
  • Originaltrailer thai (1:41 Min.)
  • Weitere DVDs:
    • Musa - Der Krieger (1:40 Min.)
    • Remaker (1:41 Min.)
    • Journey To The End Of The Night (2:18 Min.)
    • Wassup Rockers (1:40 Min.)
    • The Call (1:13 Min.)
    • Samurai Commando (1:20 Min.)
VerpackungKeepCase
 In dieser Kategorie gibt's nur Trailer.
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Fazit
Auch wenn das mittlerweile auf vieles im Geisterfilm-Sektor zutrifft, muss sich "House Of Ghosts" doch gefallen lassen, sich schwer bei Interner Link"The Sixth Sense" bedient zu haben, was die Regeln im Umgang mit den Untotenerscheinungen angeht. Ein kleiner Junge ist sich nämlich vollstens bewusst, dass im etwa fünfstöckigen Anwesen böse Schattenwesen ihr Unwesen treiben. So sind diese für ihn zwar bald eine Selbstverständlichkeit, aber immer noch eine höchst Gefährliche und Verängstigende. Die junge Nichte, deren Eltern hinterhältig ermordet wurden, hat da etwas mehr zu knabbern an der nächtlichen Ruhestörung und den Schreien, die durch das Treppenhaus hallen, denn sie ist neu hier. Einen höchst zwielichtigen Eindruck macht auch die Hüterin des Hauses, Bua, die ihren Enkel mit aller Härte erzieht, ihrer Nichte gegenüber abwesend und kalt erscheint und sich nebenbei als Medium verdient macht, indem sie die Geister der Verstorbenen durch sich sprechen lässt.
Höchst ominöse Zustände also in jenem Haus, welches im untersten Geschoss tagsüber zwar jede Menge Arbeiter einer Druckerei beherbergt, dafür nachts aber zum Tollhaus mutiert. Auch hier bilden thailändische, kulturelle Einflüsse das Fundament für den Grusel, der zwar inhaltlich wesentlich mehr verspricht als er halten kann, dafür aber den Spaß auf seiner Seite hat, auch wenn der über eine Spielzeit von 100 Minuten einfach zu eintönig wirken könnte. Dabei wird versucht mittels Action, tödlicher Alpträume und dem einen oder anderen modrigen Geist, der still, stumm und fordernd für Gänsehaut sorgt, die inhaltlichen Defizite zu überspielen. Die hätten gar nicht unbedingt auftreten müssen, wäre die übellaunige Bua mit ihren medialen Fähigkeiten etwas tiefgründiger zum Zuge gekommen. So gibt es letztlich nur eine sehr einfache Auflösung.
Bei den Effekten bietet "House Of Ghosts" eine gute Mischung zwischen urplötzlichem Angstreflex und dezenten Gore-Szenen, die aber beide nicht unbedingt den Film ausmachen. Weil er sich aber nicht richtig festlegen kann, einige Handlungselemente bereits im Moment ihres Auftretens im Sand verlaufen und man als geübter Zuschauer etwas zu trivial unterhalten wird. Andererseits ist die Idee, die beiden jungen Charaktere ängstlicher gegenüber ihrer Tante/Oma als auf die Geister reagieren zu lassen, einen Blick wert.



Bilder der DVD




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