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USA 2006
Originaltitel:Butcher, The
Alternativtitel:Harvest, The
Länge:80:06 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:Keine Jugendfreigabe
Regie:Edward Gorsuch
Buch:Michael Hurst
Kamera:Hank Baumert Jr.
Musik:Dennis Smith
SFX:Tom Devlin
Darsteller:Alan Ritchson, Annie Mackay, April Gilbert, April Lang, Ashley Rebecca Hawkins, Bill Jacobson, Myiea Coy, Nick Stellate, Tiffany Kristensen, Tom Nagel
Vertrieb:e-m-s
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:28.02.2007 (Verleih) / 15.03.2007 (Kauf)



Inhalt
Wo der Highway endet, beginnt für sechs Jugendliche der blanke Horror. Auf ihrem Trip nach Las Vegas kommt es zu einem tödlichen Unfall mit fatalen Folgen: Meilenweit entfernt vom nächsten Polizeirevier stecken sie im Nirgendwo fest. Auf der Suche nach Hilfe machen sie sich auf den Weg zu einem äußerst merkwürdigen Haus. Was sie dort vorfinden, übertrifft ihre abscheulichsten Vorstellungen: In diesem Folterhaus tötet eine bestialische Familie hilflose Menschen. Aus dem geplanten Wochenend-Trip wird für die Sechs ein blutiger Kampf ums nackte Überleben ...

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 Die auf Video gedrehte Low Budget-Produktion sieht im Endeffekt teurer aus als sie es eigentlich ist und so bekommen wir es mit einer ordentlichen, obgleich nicht herausragenden Schärfe zu tun, bei der wir uns lediglich eine etwas bessere Detailwiedergabe gewünscht hätten. Die Farbgebung wirkt sauber und lediglich der Kontrast erscheint insgesamt etwas zu dunkln und verschluckt in Nachtaufnahmen bzw. in im Dunklen spielenden Sequenzen einige Details. Hinzu kommt ein nicht immer ganz sauber arbeitender Schwarzwert, der den Transfer oftmals ins Gräuliche tendieren lässt. Defekte und Verschmutzungen treten nicht auf, dafür aber leichtes Hintergrundrauschen. Die Kompression arbeitet nahezu fehlerfrei, leichtes Blockrauschen fällt hierbei kaum negativ auf.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Für die englische Fassung spendiert uns die e-m-s leider keine deutschen Untertitel, was für O-Ton-Liebhaber ein Manko sein dürfte. Insgesamt unterscheiden sich beide Tonspuren nicht sonderlich voneinander, jedoch wirkt der deutsche Mix klarer und lauter und nicht so dumpf wie der Originalton. Beide haben jedoch ein gemeinsames Problem: Sie sind sehr frontlastig geraten. Zwar werden Umgebungsgeräusche und Score immer wieder auf die Rears gelegt, dies geschieht aber sehr leise, wodurch kein wirklich angenehmes Raumgefühl entstehen will. Zudem fehlt es deutlich an Dynamik und der Subwoofer bekommt ebenfalls kaum etwas zu tun.
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Extras
Extras
  • Original-Trailer [deutsch/englisch] (1:22 Min.)
  • Trailershow:
    • Cry_Wolf (2:16 Min.)
    • Drive Thru (1:58 Min.)
    • Second Name (1:48 Min.)
    • Cube Zero (1:44 Min.)
VerpackungKeepCase
 Bis auf eine Trailershow und den Originaltrailer in deutsch und englisch wird uns nichts spendiert.
 +-----

Fazit
"Eine teuflische Mischung aus Interner Link'Texas Chainsaw Massacre' und Interner Link'High Tension'" bewirbt die e-m-s ihren jüngst erschienenen Terrorfilm "The Butcher" auf dem DVD-Cover. Und damit haben sie gar nicht mal so unrecht. Edward Gorsuchs Spielfilmdebüt ist ein an sich ideenloser Verschnitt typischer Genre-Filme, ohne dabei eigenständige Ideen einfließen zu lassen und - dass ist viel schlimmer - ohne Spannung zu erzeugen. Ein Zitat folgt dem nächsten und man gibt sich nicht einmal die Mühe, Klischees zu kaschieren, den Charakteren mehr Tiefe zu verleihen und sich einmal nicht 80 Minuten lang ins Zitieren diverser Genre-Klassiker zu verlieren. "The Butcher" wirkt wie ein 80minütiges Déjà Vu und dies wird nach wenigen Minuten recht langweilig.
Degenerierte Hinterwäldner, die zum x-ten Mal eine Gruppe Teenager abschlachten, haben wir einfach zu oft gesehen und die Anzahl deutlich besserer Produktionen ist groß. Zudem ist Edward Gorsuchs Flick nicht einmal ansatzweise so blutig, wie die von ihm kopierten Filme und selbst wenn wir in den ersten Minuten mit einer Körperteilung "beglückt" werden, so schwenkt die Kamera im weiteren Verlauf lieber ab und lässt das Gezeigte nur erahnen. Von den Darstellern dürfen wir nicht allzu viel erwarten, jedoch spielen sie ihre Rollen recht solide, obgleich man es ihnen schon ansieht, dass ihr Unvermögen Emotionen wie z.B. Schmerz und Ängste glaubwürdig herüber zubringen, an ihrer schauspielerischen Unerfahrenheit liegen dürfte, wobei Hauptdarsteller Tom Nagel (Interner Link"Hillside Cannibals") und 'Butcher' Bill Jacobson Interner Link"Akte X" noch am meisten Erfahrung und Talent besitzen. Der Rest ist lediglich Kanonenfutter und darf zumindest gut ausschauen, wobei Sex im Film deutlich zu kurz kommt. Schade eigentlich, dabei hat der Regisseur als erfahrender Erotikfilm-Autor die besten Voraussetzungen mitgebracht.
Somit bleibt uns ein solide inszenierter Low Budget-Movie, innovationslos und dürfte von daher wahrscheinlich nur für hartgesonnene Genrefans überhaupt noch reizvoll sein. Der DVD mangelt es an Bonusmaterial, wartet dafür aber mit einer soliden Bild- und Tonqualität auf.



Bilder der DVD




Druckbare Version
News"The Butcher" von e-m-s
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