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CAN, USA 2005
Originaltitel:Voodoo Moon
Länge:88:02 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:Keine Jugendfreigabe
Regie:Kevin VanHook
Buch:Kevin VanHook
Kamera:Matt Steinauer
Musik:Ludek Drizhal
SFX:Elvis Jones, Mandi Maugh
Darsteller:Eric Mabius, Charisma Carpenter, Rik Young, Jeffrey Combs, Jayne Heitmeyer, Dee Wallace, John Amos, Rey Gallegos, Kim Hawthorne, David Jean Thomas, Alison Lees-Taylor, Jason Rodriguez, Merritt Bailey
Vertrieb:M.I.B.
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:02.08.2007 (Verleih) / 28.08.2007 (Kauf)



Inhalt
Vor zwanzig Jahren ereignete sich in einer Kleinstadt ein dämonisches Gemetzel. Die einzigen Überlebenden waren Cole und seine Schwester Heather. Der Tod ihrer Eltern lässt sie einfach nicht los. Cole gerät bei der Suche nach den Mördern seiner Eltern an eine geheimnisvolle Gruppe, bestehend aus einem Outlaw-Biker, einem traumatisierten Cop und einem mysteriösen Heiler. Sie alle sind im Begriff das Böse wieder zum Leben zu erwecken und die unheiligen Legionen wieder auferstehen zu lassen.

Bild
Format1,78:1 (anamorph
NormPAL
 Beim anamorphen Bild hat man sich beim Transfer sichtlich Mühe gegeben. Obwohl sehr viele Szenen im Dunklen spielen, verfügt das Bild über einen ausgewogenen Kontrast und guten Schwarzwert, der keinerlei Details verschluckt. Auch die Farben wirken stets natürlich und zu keinen Zeitpunkt übersteuert. Weitestgehend liegt auch die Schärfe auf gehobenem Niveau und wird nur etwas beeinträchtigt wenn CGI-Effekte eingebunden werden. Ein leichtes Bildrauschen ist zudem vorhanden. Sehr sauber arbeitet die Kompression, die keine Nebenerscheinungen wie Artefaktbildungen zulässt. Verunreinigungen oder Defekte sind keine auszumachen.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Der Receiver zeigt bei jeder Tonspur Dolby Digital 5.1 an. Doch die 5.1-Abmischungen entpuppen sich sehr schnell als ein Stereo-Upmix. Dieser ist zwar gelungen, vermittelt aber alles andere als einen Raumklang. Wie beim Upmix üblich wurde der Ton auf alle Kanäle gelegt, womit auch aus jeder Box dasselbe zu hören ist. Die Synchronisation ist etwas gewöhnungsbedürftig, gerade in Bezug der weiblichen Darsteller, hier ist man beim O-Ton wesentlich besser bedient. Durch eine gewisse Dynamik und eine wesentlich intensiveren Klangkulisse sollte man die deutsche Spur aber bevorzugen. Untertitel sind keine vorhanden.
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Extras
Extras
  • Audiokommentar mit Regisseur Kevin VanHook
  • Black Magic: Die Stunts; Make Up und Visual Effects (4:15 Min.)
  • You Reap What You Sow: The Making of Voodoo Moon (11:30 Min.)
  • Deleted Scenes (8:22 Min.)
  • Trailershow:
    • Shallow Ground (2:48 Min.)
    • Zombie Night (2:18 Min.)
    • Stinger (1:22 Min.)
  • Foto- und Stillgalerie (5:00 Min.)
VerpackungKeepCase
 Der Audiokommentar ist etwas PR lastig, enthält aber ein paar Informationen. Manchmal wünscht man sich allerdings, dass Kevin VanHook etwas mehr zu erzählen gehabt hätte. Einen Einblick in die Effektarbeiten kann das Featurette Black Magic: Die Stunts; Make Up und Visual Effects vermitteln und hinter You Reap What You Sow: The Making of Voodoo Moon gibt es neben sehr werbelastigen Interviews noch zusätzlich einen kleinen Blick hinter die Kulissen. Die nicht verwendeten Szenen, welche man unter dem Punkt Deleted Scenes anwählen kann, sind nicht ganz uninteressant und gerade jene, in denen das kleine Mädchen auf dem Friedhof ihren Schabernack treibt, vermisst man schon im fertigen Film. Zudem gibt es noch eine Foto- und Stillgallerie, die Bilder vom Set zeigt. Letztendlich kann man sich noch in der Trailershow einen Anreiz auf weitere Titel des Anbieters holen.
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Fazit
Die Story von "Voodoo Moon" bedient sich altbekannter Elemente: dem immerwährenden Kampf "Gut gegen Böse" oder anders formuliert "Himmel gegen Hölle". Hier ist es Cole, zwar ein Mensch, doch mit übernatürlichen Kräften ausgestattet und quasi auserkoren, der Retter der Menschheit zu sein. Sein Gegenspieler ist Daniel, eine Reinkarnation der Hölle und darauf aus, die Menschen zu unterjochen. Nun scheint die Zeit gekommen, einen allerletzten Kampf auszuführen, der entweder zu Lasten der gesamten Erdbevölkerung geht oder das Böse endgültig verbannt. Beide Seiten scharen eine Truppe um sich für die bevorstehende Schlacht.
Dass hierbei nahezu keine neuen Ideen ihren Weg in das Drehbuch fanden, ist bei der Fülle der unzähligen ähnlich angelegten Filme nicht verwunderlich. Es ist Autor und Regisseur Kevin VanHook dennoch gelungen, ein ansehnliches Werk entstehen zu lassen. In der Hauptrolle durfte Eric Mabius den Cole mimen und Erinnerungen werden wach, denn Mabius war es auch, der im dritten "The Crow"-Film in die Titelrolle schlüpfte. Auch in "Voodoo Moon" streift er sich den langen Ledermantel über und gibt sich stets mysteriös. Der restliche Cast liest sich recht passabel. So geben sich neben Serien-Darstellern auch alte B-Movie-Veteranen ein Stelldichein. Charisma Carpenter dürfte allen Fans von Interner Link"Buffy" und "Angel" ein Begriff sein, auch wenn ihre deutsche Synchronstimme hier etwas abschreckt. Bei den B-Stars zeigen sich der immer wieder gern gesehene Jeffrey Combs, der hier am eigenen Leib erfahren darf, was es heißt, re-animiert zu werden, und die aus Interner Link"Cujo" oder Interner Link"Das Tier" bekannte Dee Wallace. Gerade Combs kann für einige gelungene Lacher sorgen. Etwas schade ist dann, dass diese beiden Darsteller hochgerechnet um die 10 Minuten im Bilde sind, wo man doch gerne mehr gesehen hätte. Etwas fehlbesetzt wirkt definitiv Rik Young als das ultimative Böse. Man möchte ihm seine Rolle so gar nicht abkaufen und so läuft er optisch wie ein heruntergekommener Orlando Bloom rum, der versucht seine dämonischen Machenschaften mit etwaigen Charme wieder wett zu machen. Ein weiterer Kritikpunkt ist das dialoglastige Geschehen, das man lieber mit etwas mehr Action hätte würzen sollen. So geht es deutlich zu Lasten der Spannung, denn es dauert fast eine geschlagene Stunde bis eine actionreiche Handlung entfacht wird. Erstmal angefangen, versucht man dann auch einiges zu bieten und das ist trotz des geringen Budgets gelungen. Menschen, die sich in Krähe verwandeln und verbrannte Zombies sind nur ein paar der vorhandenen Ereignisse.
Sicherlich ist "Voodoo Moon" nicht der beste Beitrag, aber man kann sich dennoch gut unterhalten und sollte den Film zumindest einmal gesehen haben. Die Umsetzung der DVD ist gut geworden und nur die Synchronisation, gerade bei den femininen Darstellern, sollte beim Synchronstudio für kommende Produkte nochmals überdacht werden.



Bilder der DVD




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