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USA 2007
Originaltitel:Sportkill
Alternativtitel:Sportkill's
Länge:82:03 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ungeprüft
Regie:Craig McMahon
Buch:Craig McMahon
Kamera:Craig McMahon
Musik:Mickey Bullock, Craig McMahon
Darsteller:Dona Wood, David C. Hayes, Matt Robinson, Kevin Moyers, Jose Rosete, Elias Castillo, Eleni C. Krimitsos, Klor Rowland, Jeff Dolniak, Scott Hopkins, Jon Bonnell
Vertrieb:Laser Paradise / NSM
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:14.09.2009 (Kauf)



Inhalt
In geheimen Katakomben unter dem Wüstensand betreibt eine verschworene Gesellschaft reicher Snobs ein privates Folterlager, in dem entführte Menschen kleinbürgerlicher Herkunft gezwungen werden, einander wechselseitig zum Amüsement der um die Wette bietender Zuschauer auf möglichst brutale Weise zu Tode zu bringen. Das neueste Opfer ist die junge Bestattungsunternehmerin Rachel. Die aber bricht alle Regeln, tötet Zuschauer genauso wie Wächter und avanciert prompt zum Star des Unternehmens.

Bild
Format1,85:1 (Letterbox)
NormPAL
 Budgetbedingt hat man ein einigermaßen passables Bild geschaffen, das durch eine gewollte Farbverfälschung sehr kühl und unnatürlich wirkt. Die hier verwendeten Filter, insbesondere die Abdunklung bestimmter Passagen, sorgen für ein wenig detailreiches Bild. Etwas unangenehm fällt das Bildrauschen und die damit verbundene Unschärfe mancher Szenen auf. Wobei das Bild im Allgemeinen etwas zu weich geraten ist und eine genaue Detailwiedergabe vermissen lässt. Ein sicher etwas unerwünschter Nebeneffekt ist bei der Kameraführung zu vermerken, der sich beim Zoom ereignet. In vielen Szenen wird das Bild beim Ranzoomen unscharf. Möglicherweise möchte dies auch ein eigener Stil des Regisseurs sein, um dem ganzen so etwas wie Authenzitität zu verleihen, doch eigentlich ist dieser Effekt eher störend als gelungen. Der Kontrast ist leicht wechselhaft und gelegentlich etwas zu steil. Auch der Schwarzwert hätte ein wenig Sättigung vertragen können und tendiert eher ins Gräuliche. Im Falle der Kompression bleibt man auf durchschnittlichem Niveau. Defekte sind keine auszumachen.
 +++---

Ton
FormateDolby Digital 5.1 (Deu), Dolby Digital 2.0 Stereo (Deu, En)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Die englische Sprachfassung ist gut verständlich, dennoch fehlt es an Dynamik und so klingt es recht dünn. Wesentlich besser und vor allem gelungen sieht es da schon mit der deutschen Synchronfassung aus. Wobei die 5.1-Spur im Falle der Rears etwas zu leise abgemischt wurde. Der Frontbereich ist aber durchweg gelungen und wenn man die Anlage etwas lauter einstellt bekommt man auch ein räumliches Klangbild. Es fehlt aber auch hier an Dynamik, so dass der Subwoofer eher eine untergeordnete Rolle spielt. Im Vergleich zu der ebenfalls vorhandenen Stereospur ist die 5.1-Abmischung zudem etwas lauter. Störgeräusche oder Rauschen sind nicht vorhanden, dafür aber optionale deutsche Untertitel, so wie es sich für ein deutsches Release gehört.
 +++/--

Extras
Extras
  • Originaltrailer (0:44 Min)
  • Bildergalerie (30 Bilder / 2:30 Min.)
Verpackungkleine Hartbox
 Neben dem Originaltrailer zu "Sportkill" gibt es noch eine kleine Bildergalerie mit Filmszenen und "Making of"-Material.
 +-----

Fazit
Ganz im Stile der großen Vorbilder des neuen Terrorfilms Interner Link"Hostel" und Interner Link"Saw" gibt es auch immer mehr kleinere Produktionen, die ein Stück vom Kuchen bzw. der Geldmaschine abhaben möchten. Begonnen mit "Live Feed" (Ryan Nicholson), gibt es nun auch noch "Sportkill" von Craig McMahon, der neben der Regie auch für das Drehbuch und die Kamera zuständig war. "Sportkill" ist im Low Budget-Sektor anzusiedeln und lässt daher den optischen Hochglanzeindruck seiner Vorbilder vermissen. Somit ist er dreckig, nihilistisch und sogar noch eine Spur menschenverachtender. Hierbei ist die Story auch wesentlich dünner und auch die Darsteller sind nicht unbedingt das Gelbe vom Ei.
Erzählt wird von einem Club, den nur Auserwählte beitreten können. Getarnt als Sportverein, werden wahllos Menschen entführt und gezwungen für ihr Überleben zu töten. Spielt man nicht nach den Regeln des Vereins wird man direkt selber gemeuchelt oder darf um sein Überleben in einem unterirdischen "Labyrinth des Grauens" kämpfen, um abermals eine Chance zum Töten zu erhaschen. Das ganze wird von den Clubmitgliedern überwacht, deren Ziel es ist, durch Wetten ein paar Doller zu machen.
Soviel zur eigentlichen Geschichte, deren Hauptziel es ist zu schocken. Dass zugunsten der verschiedenen Tötungsarten und Gore-Effekte weniger auf Atmosphäre und Darsteller geachtet wird, dürfte nicht zuletzt wegen des geringen Budgets klar sein. Dem Drehbuch ist es eigentlich egal, wer gerade draufgeht. Demnach sind die Charaktere alles andere als ausgearbeitet und wirken eigentlich nur wie Kanonenfutter. Aber muss das unbedingt verkehrt sein in dieser Genre-Unterart? Ich denke nicht und "Sportkill" will auch nicht mehr sein, als er unter diesen Produktionsumständen schaffen kann: ein Terrorfilm. Somit wird der Film auch nur denen gefallen, die mit Interner Link"Hostel" oder Interner Link"Saw" etwas anfangen konnten. Allen anderen wird diese Weiterinterpretation der Menschenverachtung massive Magenprobleme zuführen aufgrund ihrer kalten und vor allem dreckigen Art.
Nachdem in Deutschland nur eine stark gekürzte Fassung erhältlich war, kommt nun im Rahmen der neugestarteten "Red Edition Reloaded" in Zusammenarbeit mit Laser Paradise und NSM über Österreich eine völlig ungekürzte DVD von "Sportkill". Das sportliche Töten darf man nun in voller Pracht erleben, was den Film in dieser Fassung sogar einen noch deftigeren, nachhaltigeren Eindruck verleiht. Wem Terrorfilme im Stil von Interner Link"Hostel" und Interner Link"Saw" gefallen, dürfte auch mit "Sportkill" bestens bedient sein. Bei der ungekürzten Fassung, darf man nun auch bedenkenlos zugreifen.
Sicherlich ist die Qualität der Scheibe nicht perfekt, aber in diesem Fall ist es auch besser so, denn eine perfekte Qualität hätte das Flair zerstört.



Bilder der DVD




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NewsMIG bringt "Sportkill"
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