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USA 2006
Originaltitel:Skinwalkers
Alternativtitel:Skin Walkers
Länge:88:55 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:James Isaac
Buch:James DeMonaco, James Roday, Todd Harthan
Kamera:Adam Kane, David Armstrong
Musik:Andrew Lockington
SFX:Damon Bishop
Darsteller:Barbara Gordon, David Sparrow, Elias Koteas, Jason Behr, Kim Coates, Lyriq Bent, Rhona Mitra, Sarah Carter, Scott Anderson, Shawn Roberts
Vertrieb:Constantin / Highlight
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:07.08.2007 (Verleih) / 27.08.2007 (Kauf)



Inhalt
Werwölfe - Monster der Fantasie oder doch Wesen der Realität? Auch der 13-jährige Timothy (Matthew Knight) glaubte nicht daran. Bis zu jener verhängnisvollen Vollmondnacht, als er plötzlich in den Kampf zweier rivalisierender Werwolfsrudel gerät. Während die eine Gruppe alles versucht, um ihn zu beschützen, will das andere Rudel um jeden Preis seinen Tod. Verzweifelt versucht nun Timothys Mutter (Rhona Mitra), hinter das schreckliche Geheimnis zu kommen, das ihren Sohn in den Fängen der Bestien gefangen hält. Doch sie hat wenig Zeit. Denn sobald der blutrote Mond aufgeht, wird sich das Schicksal ihrer Familie entscheiden.

Bild
Format2,35:1 (anamorph)
NormPAL
 Der anamorphe Widescreen-Transfer fällt überraschend positiv aus und überzeugt mit satten und kräftigen Farben. Der Kontrast wurde dem Filmlook angepasst und dementsprechend verfremdet, hinterlässt aber situationsbedingt stets einen guten bis sehr guten Eindruck. Die Schärfe fällt allerdings etwas schwankend aus. Sie wirkt meist angenehm und recht detailliert, dann aber wieder deutlich zu weich und schwammig, je nachdem wie ausgeprägt verfremdet das Bild gerade wurde. Allerdings spielen auch Rauschfilter eine entscheidende Rolle, welche zu Lasten der Detailzeichnung gehen und leichte Rauschmuster aufweisen. Dafür arbeiten die Kompression bis auf leichte Blockbildung auf homogenen Flächen sehr unauffällig und Defekte oder Verschmutzungen sind nicht auszumachen. Alles in allem ein sehr angenehmer Transfer, der ruhig etwas knackiger hätte ausfallen dürfen.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1, DTS 5.1 (nur dt.)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch für Hörgeschädigte
 Endlich mal wieder ein deutscher Dolby Digital 5.1-Mix, der den Originalton aussticht. So wirken die Stimmen in der englischen Fassung sehr dumpf und gedrungen - selbst die Umgebungsgeräusche und der Score leidet etwas darunter. Der deutsche 5.1-Track wirkt etwas natürlicher und klarer, überzeugt mit einer sauberen und unverzerrten Sprachwiedergabe und trumpft mit einer Vielzahl von gut platzierten Surroundeffekten auf, dessen Dynamikumfang aber ruhig etwas gehobener hätte sein dürfen und auch der Subwoofer könnte durchaus noch eine Spur kraftvoller daherkommen. Aber dafür gibt es eine DTS-Spur, welche insgesamt lauter und basslastiger ausgefallen ist. Die Stimmwiedergabe klingt stellenweise nicht so sauber wie beim DD 5.1-Mix, was aber meist nur im Hochtonbereich etwas negativ zur Geltung kommt.
Insgesamt können wir auch hier mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein, auch wenn sich Audiophile mehr gewünscht hätten. Für das Verständnis der englischen Fassung lassen sich deutsche Untertitel hinzuschalten.
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Extras
Extras
  • Trailer (Start beim Einlegen der DVD):
    • The Grudge 2 (2:31 Min.)
  • Trailershow:
    • Fearless (2:16 Min.)
    • Domino (2:10 Min.)
    • Brücke nach Terabithia (1:54 Min.)
    • Lucky # Slevin (2:25 Min.)
    • D.O.A. - Dead or Alive (1:57 Min.)
    • Resident Evil: Apocalypse (2:19 Min.)
    • Step up (1:53 Min.)
    • Resident Evil: Extinction (1:29 Min.)
    • Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer (2:21 Min.)
  • Making of (7:55 Min.)
  • Interviews:
    • Jason Behr (2:22 Min.)
    • Rhona Mitra (2:35 Min.)
    • Natassia Malthe (2:21 Min.)
    • Kim Coates (1:38 Min.)
    • Matthew Knight (0:54 Min.)
    • Sarah Carter (2:59 Min.)
    • Stan Winston (SFX) (3:19 Min.)
    • Jim Isaac (Regie) (4:17 Min.)
    • Robert Kulzer (Produzent) (3:30 Min.)
    • Dennis Berardi (Produzent) (4:07 Min.)
  • Deleted Scenes (5:39 Min.)
  • Gunshot Animation (2:40 Min.)
  • Visual Effects (0:49 Min.)
  • Darstellerinfos (Texttafel):
    • Jason Behr
    • Rhona Mitra
    • Natassia Malthe
    • Kim Coates
    • Sarah Carter
    • Elias Koteas
  • 8seitiges Booklet
VerpackungKeepCase / Metal Case
 Das vorhandene Bonusmaterial ist leider etwas mager ausgefallen und bietet ein, mit acht Minuten recht kurzes Making of, welches allerdings dank einiger Interviewschnippsel und Aufnahmen vom Set einen sehenswerten Eindruck hinterlässt. Länger wäre aber durchaus angebracht gewesen. Die darauffolgenden neun Interviews sind zwar kurz, aber durchaus informativ, wenngleich mit jeweils knapp 1 bis 3 Minuten pro Interviewpartner nicht wirklich tiefgründig ausgefallen. Weiter geht es mit 5 Minuten an Deleted Scenes, welche in recht guter Qualität, aber im Bildformat von 1,85:1 vorliegen. Unter den folgenden 2 Minuten mit dem Titel "Gunshot Animationen" wird uns die besagte Szenen als Computeranimation gezeigt. Zudem gibt es noch ein leider nur 48sekündiges Featurette über die Visual Effects des Film. Leider ist das wohl interessanteste Thema viel zu kurz geraten, dafür wurden beide Featurettes aber mit einer deutschen Voice Over-Stimme kommentiert. Zum Schluss gibt es noch den Trailer, eine Trailershow und Darsteller-Infos.
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Fazit
Das hübsche Covermotiv wird "Skinwalkers" in den Videotheken sicherlich nicht zu einem Ladenhütter mutieren lassen, sieht aber fast schon zu gut aus und lässt auf einen feinen Werwolf-Thriller hoffen - ganz im Stil von Interner Link"Ginger Snaps", oder Interner Link"Underworld". Positiv überrascht vom schönen Widescreenformat und der technisch einwandfreien Inszenierung, verspricht man sich von "Skinwalkers" viel - fast schon zu viel, um es genau zu sagen.
Die Geschichte um einen kleinen Jungen, der mit dem Beginn seines 13. Lebensjahres den Fluch der Werwölfe brechen kann, klingt auf dem Papier nicht schlecht, aber auch alles andere als innovativ. Spannung bleibt letztendlich trotz den vielen Shootout-Action-Sequenzen auf der Strecke und zudem erscheint "Skinwalkers" von Anfang bis Ende komplett vorhersehbar. Anstelle sich mehr auf den ohnehin recht geringen Horroranteil zu stützen, wirkt "Skinwalkers" zu 90% wie ein solide produzierter Actionfilm, in den sich hin und wieder ein paar Horrorsequenzen verirren. Doch Regisseur James Isaac, der bereits in Interner Link"House III" und Interner Link"Jason X" Genre-Erfahrungen sammeln konnte und mit "Jason X" sogar einen recht guten Teil der Endlosserie ablieferte, bleibt hier zurückhaltend, unblutig, bietet kaum richtige Werwolfaction und zeigt nicht einmal die obligatorische Verwandlung in die Bestien, die im Übrigen alles andere als Furcht einflößend sind. "Skinwalkers" scheint mehr ein Road-Movie denn ein Horrorfilm sein zu wollen, bietet zahlreiche Schießereien und nur selten gute Einfälle, wie z.B. dass die "guten" Werwölfe sich bei Vollmond selbst anketten. Wobei schnell die Frage aufkommt, wieso die Hauptdarstellerin und Mutter des Jungen, der von den Dorfbewohnern (fast alle sind dort Werwölfe) beschützt wird, all die Jahre nichts gemerkt hat? Warum erkennt sie ihren Mann, der zum blutrünstigen Werwolf mutiert ist, nicht auf Anhieb wieder, als er sie angriff? Oder besser: Wieso bringt man den Jungen nicht mit einem Schlag um, wenn man die Möglichkeit hat, sondern schmeißt sich unbeholfen auf ihn und fängt an ihn zu würgen, obgleich man bis an die Zähne bewaffnet ist?!?
Nun, die Logiklöcher mindern das Sehvergnügen nicht unbedingt und dank der sauberen Inszenierung, dem guten Score, sowie einer Riege bekannter B-Movie-Darsteller, wie z.B. Elias Koetas, den wir dieses Jahr noch in Interner Link"The Shooter" sehen dürfen und in "Skinwalkers" ausnahmsweise einmal ein "Guten" spielen darf, bietet der Film noch genügend Qualitäten, um den Zuschauer zumindest bei Laune zu halten. Auch wenn man schlussendlich etwas enttäuscht die DVD aus dem Player nimmt und sich dann doch lieber "richtige" Werwolffilme zu Gemüte führt. Potenzial ist vorhanden, doch es mangelt an einem fesselnden Skript, wobei der gut in Szene gesetzte Endkampf für die etwas schleppenden ersten 70 Minuten durchaus zu entschädigen weiß, auch wenn die Fähigkeiten des Jungen sich am Ende als recht unspektakulär erweisen.

Highlight Film überzeugt mit einer gut produzierten DVD, bei der wir uns aber mehr tiefgründige Extras versprochen hätten. Wahlweise kann man zur normalen KeepCase-Edition oder aber der KeepCase-Version im MetalCase greifen. Einziger Unterschied ist der Preis.



Bilder der DVD




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News"Skinwalkers"- Werwolf-Horror von Constantin Film
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