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CAN 2006
Originaltitel:Covenant: Brotherhood of Evil, The
Alternativtitel:Canes
Länge:89:24 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:Keine Jugendfreigabe
Regie:Michael Bafaro
Buch:Michael Angelella
Kamera:Shaun Lawless
Musik:John Sereda
SFX:David Barkes
Darsteller:Edward Furlong, Chandra West, Michael Madsen, Richard Stroh, Sandra Steier, John Innes, Tobias Mehler, Kim Kondrashoff, Robert Clarke, Jenny Mitchell, Zak Santiago, Lexie Huber, Paul Jarrett
Vertrieb:MIB
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:11.07.2007 (Verleih) / 07.08.2007 (Kauf)



Inhalt
David Goodman (Edward Furlong) ist dabei Karriere als PR-Manager zu machen. Als er gerade einen großen Promotionauftrag an Land zieht, wird er auf offener Straße überfallen und erblindet. Kurz darauf hat er ein verlockendes Angebot auf seinem Anrufbeantworter: Der Arzt Guillermo List (Michael Madsen) kann seine Sehkraft wieder herstellen. Doch der Preis dafür ist hoch ...

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 Das anamorphe Bild kann von Anfang an gefallen. Trotz vieler dunkler Szenen kann mit Hilfe eines ausgewogenen Kontrasts und einem recht guten Schwarzwert eine fundierte Detailwiedergabe garantiert werden. Ebenfalls kann die Farbgebung mit einer natürlichen Bildwiedergabe aufwarten, die selbst beim Einsatz von Filtern keine Einbußen aufzeigt. Hierfür ist aber die Schärfe etwas schwächer, die in einigen Passagen nicht vollends zufrieden stellen kann und von einem Bildrauschen begleitet wird. Defekte sind keine auszumachen.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Tonal werden zwei Varianten angeboten: Der Originalton als Surround-Abmsichung und die deutsche Synchronisation als Dolby Digital 5.1 Upmix. Ob dieser Upmix unbedingt nötig gewesen ist, liegt im Auge des Betrachters oder besser Zuhörers. Erwarten darf man im Bezug der Räumlichkeit leider gar nichts. Wie beim Upmix üblich wurde der Ton auf alle Kanäle gelegt, womit auch aus jeder Box dasselbe zu hören ist. In wenigen Szenen wird die Grundstimmung durch einen vorhandenen Basseinsatz verstärkt, was dem Ton zugute kommt. Der englische Surround-Mix bietet eine etwas kräftigere Front und natürlichere Stimmen und eine etwas feinere Klangwiedergabe, was vor allem bei den Umgebungsgeräuschen zur Geltung kommt. Untertitel sind keine vorhanden.
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Extras
Extras
  • Bildergalerie (18 Bilder / 3:00 Min.)
  • Trailershow:
    • Shallow Ground (2:48 Min.)
    • Zombie Night (2:18 Min.)
VerpackungKeepCase
 Neben einer Bildergalerie, die Szenen aus dem Film präsentiert, gibt es noch zwei Trailer aus dem Programm des Anbieters.
 +-----

Fazit
Hört man den Originaltitel vom "Der Teufelspakt", könnte man direkt denken, dass er sich als eine Fortsetzung von Renny Harlins Interner Link"Der Pakt" sehen möchte. Doch weit gefehlt, denn die kanadische Produktion von Michael Bafaro ("11:11") erinnert thematisch eher an den Film "Im Auftrag des Teufels" mit Keanu Reeves. Trotz der inhaltlichen und auch versuchten darstellerischen Leistungen kommt "Der Teufelspakt" nicht an sein ungenanntes, aber offensichtliches Vorbild heran. Dies liegt zum einen an den Darstellern und an den budgebedingten Grenzen. Dass Edward Furlong schon bessere Zeiten sah, dürfte allseits bekannt sein, schließlich ist die Zeit, in der er hauptsächlich wegen Drogendelikten in den Medien vertreten war, noch nicht allzu lang her. Anzurechnen ist ihm dennoch, dass er sich bemüht, wieder als Schauspieler seinen Namen rein zu waschen, sei es zu Anfang eben mit kleinen Produktionen wie eben auch Interner Link"Warriors of Terra". Im Großen und Ganzen darf man also mit seiner Leistung zufrieden sein, die für eine DVD-Premiere in Ordnung geht, wenn auch nicht unbedingt glaubhaft ist, da man ihm in bestimmten Situationen seinen charakterlichen Verlauf vom Niemand zum Business Man inklusive diverser Nervenzusammenbrüche nicht vollends abkaufen möchte. Hier merkt man doch allzu deutlich, dass die Alkohol- und Drogenvergangenheit schon Früchte getragen hat, da sein Gesicht doch etwas aufgedunsen wirkt. Aber für die Gesamtproduktion geht das Ergebnis wie schon gesagt einen routinierten Weg. Neben Furlong geben sich noch zwei B-Promis die Ehre: Michael Madsen, bei dem man dachte er würde nach Interner Link"Kill Bill" weiter in den Hollywood-Olymp aufsteigen, was nicht geschehen ist und wohl auch für seine langweilige Darbietung in der Welt der B-Movies verantwortlich ist. Die zweite im Bunde ist Chandra West, die dann zugleich auch die einzige der Hauptpersonen ist, die glaubwürdig spielt, und der es wohl auch nicht sonderlich viel ausmacht, in einem Film auf TV-Format aufzutreten. Der Grundplot der Handlung hat jedoch ein paar Schwierigkeiten, die der anfangs aufkommenden Spannung über die gesamte Laufzeit zu schaffen machen, da viele Abläufe sehr vorhersehbar sind und wirklichen Überraschungen kaum Freiraum zulassen. Dies ist wohl hauptsächlich dem etwas uninspirierten Drehbuch von Michael Angelella zu verdanken, der hauptsächlich die Ideen aus "Im Auftrag des Teufels" übernahm oder leicht variierte und viel zu wenig Eigenständigkeit in der Geschichte einfließen ließ. Dass hierbei die Dialoge der Protagonisten eher schwächer sind, ist kein Beinbruch, da sie zur Handlung passend wirken. Was aber ein Ärgernis darstellt, sind die CGI-Effekte des Films. Auch mit wenig Geld hätten andere Firmen wesentlich bessere Arbeiten abgeliefert, da das Vorhandene schon in so manch einem Amateurfilm zu sehen ist. Weniger wäre wohl mehr gewesen, wenn man von Produktionsbeginn an weiß, dass nur wenig Geld zur Verfügung steht. Somit kann "Der Teufelspakt" von Michael Bafaro als solide Produktion auf TV-Niveau über einen verregneten Sonntagnachmittag hinwegtrösten.

Der technische Gesichtspunkt der DVD aus dem Hause MIB ist anständig geworden, wobei aber auch gesagt werden muss, dass die Synchronisation schon etwas gewöhnungsbedürftig ist und die Sprecher nicht unbedingt immer zu ihren Rollen passen. Aber man gewöhnt sich recht schnell daran und kann sich auch über die gute Bildqualität freuen.



Bilder der DVD




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