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USA 2006
Originaltitel:Deadwood
Länge:ca. 585 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Daniel Attias, Gregg Fienberg, Mark Tinker
Buch:David Milch, Regina Corrado, Ted Mann
Kamera:Joseph Gallagher, James Glennon, Xavier Pérez Grob
Musik:Shawn Thomas Odyssey
Darsteller:Anna Gunn, Brad Dourif, Ian McShane, Jim Beaver, John Hawkes, Kim Dickens, Molly Parker, Robin Weigert, Timothy Olyphant, W. Earl Brown
Vertrieb:Paramount
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:16.08.2007 (Kauf)



Inhalt
Die Ära der Gesetzlosigkeit geht in Deadwood langsam zu Ende. Der Termin der ersten Wahlen nähert sich und es wird deutlich, dass die Zivilisation auf dem Vormarsch ist, ob willkommen oder nicht. Aber eine zivilisierte Stadt ist nicht zwangsläufig eine friedliche Stadt und die Machtkämpfe um das Schicksal von Deadwood waren noch nie zuvor so brutal. Ein rücksichtsloser Neuankömmling, der Geschäftsmann George Hearst, will die Stadt nach seinen Vorstellungen neu formen. Dadurch zwingt er die Siedler von Deadwood - darunter Seth Bullock, der standhafte Mann des Gesetzes und der skrupellose Saloonbesitzer Al Swearengen - strategische Allianzen zu schmieden, wenn sie überleben wollen. Während blutige Konflikte das Gesicht und das Schicksal der Stadt verändern, kommen die Bewohner von Deadwood zu der ernüchternden Erkenntnis ... manche Reichtümer lässt man besser ruhen.

Disc 1:
01. Kampf der Kandidaten
02. Das Loch in der Wand
03. Goldgier

Disc 2:
04. Bankgeschäfte
05. Aug um Auge
06. Afrikanisches Gold

Disc 3:
07. Nie mehr Zimt
08. Der Leviathan grinst
09. Talentschuppen

Disc 4:
10. Ziel verfehlt
11. Der Druck steigt
12. Abreise

Bild
Format1,85:1 (anamorph)
NormPAL
 Erstaunlich wie sich die Bildqualität von Serien im Laufe der Jahre verändert hat. Damals noch verrauscht, matschig und unscharf, wirken viele Serien heute wie Blockbuster-Kinoproduktionen. So verhält es sich auch bei "Deadwood", dessen warme und stets satte Farben, sowie der ausgewogene Kontrast und der gute Schwarzwert sich nicht hinter größere Kinoproduktionen zu verstecken brauchen. Lediglich die Schärfe könnte etwas ausgewogener sein, denn trotz einer guten bis sehr guten Detailschärfe in Halbtotalen und Nahaufnahmen wirken viele Szenen einfach weich und oftmals sogar unscharf. Dabei hinterlässt die Kantenschärfe einen guten Eindruck und lediglich leichte stehende Rauschmuster beeinträchtigen den Transfer etwas. Hinzu kommt ein leichtes Blockrauschen im Hintergrund, sowie dezent auftauchende Kompressionsartefakte auf homogenen Flächen. Insgesamt können wir hier aber von einem mehr als gelungenen Transfer sprechen.
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Ton
FormateDolby Surround, Dolby Digital 5.1 (nur engl.)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch, Englisch, Dänisch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Isländisch, Italienisch, Kroatisch, Niederländisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Schwedisch, Türkisch, Tschechisch, Ungarisch
 Der deutsche Track liegt zwar "nur" in Dolby Surround vor, überzeugt aber mit einer klaren und sauberen Front, sowie einen guten Einsatz der Effektkanäle für den Score und der Nebengeräusche, wodurch trotz aller Frontlastigkeit eine gute Atmosphäre erschaffen wird. Der englische 5.1-Mix klingt etwas weiträumiger, in den Stimmen aber auch eine Spur dumpfer und zeigt des Öfteren Probleme im Hochtonbereich. Die Rears wurden ebenfalls für Umgebungsgeräusche und den Score eingesetzt, unterscheiden sich aber nicht sonderlich vom Surround Track. Optional lassen sich wie immer diverse Untertitel hinzuschalten.
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Extras
Extras-
VerpackungKeepCase
 Leider spendiert man uns keine Extras.
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Fazit
- "A hell of a place to make your fortune."

"Deadwood", eine mehrfach preisgekrönte Fernsehserie des US-Senders HBO, spielt im Jahre 1876, kurz nach der Schlacht am Little Bighorn, in Deadwood (South Dakota). Serienschöpfer David Milch zeigt ein sich im Aufbau befindliches Dorf voller Abenteurer, Goldsucher, Tyrannen und Herumtreiber. Dabei versucht man sich so dicht wie nur möglich an die wahren Geschehnisse zu halten und vermischt historische Tatsachen mit fiktiven Elementen. Zudem greift man auf Charaktere zurück, die damals wirklich in Deadwood lebten. Milch schuf hier eine ungewöhnlich harte und rohe Western-Serie, deren explizite Darstellungen von Sexualität, grober, aber "historisch korrekter" Umgang mit dem weiblichen Geschlecht, sowie die rauen Umgangssprache in die Schusslinie amerikanischer Moralaposteln gerieten. Dabei versuchte man nur, den wahren "Wilden Westen" zu zeigen, der sich düster, dreckig und alles andere als einladend zeigt. Das ganze bleibt stets ernst, kompromisslos und zeigt mit einer nüchternen Kälte die heute mehr als moralisch verwerfliche Lebensweise in diesem gesetzlosen Ort. Hier wird keine Stellung seitens der Macher bezogen. Vielmehr gefällt dem Schöpfer die Position in der Mitte und so lässt er sein Publikum als neutraler Beobachter am Geschehen in Deadwood teilhaben. Es gibt keine wirklichen Helden, keine wirklichen Bösewichter, nur Menschenm, die mit allen Mitteln versuchen, eine Existenz innerhalb Deadwoods aufzubauen. In den Hauptrollen sehen wir Timothy Olyphant als ehemaligen Gesetzeshüter Seth Bullock, sein Kumpel Sol Starr (John Hawkes), Keith Carradine als Wild Bill Hickock, Robin Weigert, Molly Parker als drogensüchtige Witwe und Paula Malcomson als Hure, um nur einen Teil der Darsteller zu nennen. Sie alle versuchen in Deadwood etwas zu erschaffen - man könnte es Zivilisation nennen. Doch bis dahin ist es noch ein langer Weg voller Flüche, Schweiß und Blut.
Leider ist die dritte Staffel die bisher letzte und David Milch widmet sich im Moment bei HBO einer Surfer-Serie. Der US-Sender plant aber zusammen mit Milch eine abschließende Staffel bzw. zwei Kinofilme, damit er seine Geschichte zu Ende erzählen kann. "Deadwood" ist meisterhaft, schmutzig, rau und unversöhnlich. Die Dialoge gehören zum Besten und zugleich Umstrittesten, was jemals im TV zu hören war und die gesamte Optik lässt eine einmalige Atmosphäre entstehen. Die DVD-Edition bietet wieder ein hochwertiges Digipack und eine gute Bild- und Tonqualität. Leider fehlen Extras wie Making of, Interviews etc.
Western-Fans werden gern zugreifen, sollte aber mit Staffel 1 anfangen, da man ansonsten nur schwerlich in die komplexe Handlung mit ihren vielen Charakteren hinein finden wird.



Bilder der DVD




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