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USA 1985
Originaltitel:Ripper, The
Länge:102:12 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:Juristisch geprüft / Strafrechtlich unbedenklich
Regie:Christopher Lewis
Buch:Bill Groves
Kamera:Paul MacFarlane
Musik:Rod Slane
SFX:David Powell, Robert Brewer
Darsteller:Andrea Adams, Tom Savini, Tom Schreier, Wade Tower, Mona Van Pernis, Randall White, Bennie Lee McGowan, Jeffrey Fontana, Wilma Cummins, Karen Morgan Williams, Patti Beth Abbott, Alicia Todd
Vertrieb:CMV-Laservision
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:15.12.2006 (Kauf)



Inhalt
1888 - Binnen zwei Monaten werden im Londoner East End mehrere Frauen bestialisch verstümmelt. Die Verbrechen konnten nie aufgeklärt werden. Eine Legende entsteht um die mysteriösen White-Chapel-Morde - die Legende von Jack the Ripper!
100 Jahre später - Richard Harwell, Geschichtsdozent an einer Universität in Oklahoma, hält eine Vorlesung über berühmte Serienkiller. Bei seinen Recherchen stößt er auf die Abbildung eines Rings, der beim letzten Opfer gefunden worden ist. Ein Ring, der ihm tags zuvor in einem Trödelladen als Rarität zum Kauf angeboten wurde ...
Ist es Zufall, dass mit dem Auftauchen des Rings eine Reihe rätselhafter Todesfälle auftreten, die die Handschrift des berüchtigten englischen Frauenmörders tragen? Steve, ein junger Student, dessen Verlobte unter den Opfern ist, geht schließlich auf eigene Faust den Spuren nach und entdeckt ein grauenvolles Geheimnis ...

Bild
Format1,33:1 (Vollbild)
NormPAL
 Von diesem Non-Budget-Film aus dem Jahre 1985 haben wir bildtechnisch nicht viel erwartet und werden dementsprechend auch nicht so enttäuscht. Die Schärfe ist stets im unteren Durchschnitt anzusiedeln und die reichlich verwaschenen Farben und stehenden Rauschmuster sorgen dafür, dass sich im Detailbereich gleich Null abspielt. Vielmehr wirkt das Bild permanent unscharf, der Kontrast erscheint zu dunkel, verschluckt Details und anstelle Schwarz tendiert das Bild immerzu ins Bläuliche. Hinzu kommt sichtbares Blockrauschen und Artefaktebildung, wodurch es schwer fällt, dem Vollbildtransfer mehr als 2 Punkte zu geben. Auf einem Röhrenfernseher halb so schlimm, werden die Fehler für Großbildschirmbesitzer erst richtig sichtbar.
 ++----

Ton
FormateDolby Digital 2.0 Stereo
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Der deutsche Stereoton macht seine Arbeit solide und liefert ebenso wie der englische Track ein zufrieden stellendes Ergebnis ab. Die Dialoge sind gut zu verstehen und die Front wirkt überwiegend sauber und rauschfrei. Über die deutsche Synchronisation sollte man lieber den Mantel des Schweigens legen, denn was sich der alte Verleih (Focus Film) hier gerissen hat, ist jenseits von Gut und Böse. Leider gibt es keine deutschen Untertitel für den englischen Track.
 ++----

Extras
Extras
  • Bildergalerie (20 Bilder)
  • Trailer:
    • City of Rott (1:02 Min)
    • The Stabilizer (3:20 Min)
VerpackungKleine Hartbox
 Als Bonus gibt es lediglich eine Bildergalerie und eine kleine Trailershow. Leider fehlt der Originaltrailer.
 +-----

Fazit
Direkt auf Super-VHS-Format gedreht, kann diese inhaltlich äußerst schwache Produktion ihre unterirdische Machart nur schwer kaschieren. Die hanebüchene Geschichte um einen in der Neuzeit aufgetauchten verwunschenen Ring Jack the Rippers, welcher einen Professor der Kriminologie beseelt und ihn als Quasi-Reinkarnation zahlreiche Morde begehen lässt, entbehrt in ihrem extrem zähen Storyfluss jegliche Art von Spannung oder gar Atmosphäre. In massive Kunstnebelschwaben getaucht, huschen die blassen Darsteller durch schlecht ausgeleuchtete Szenarien und kurz bevor man ob der grassierenden Langeweile des einfältigen Drehbuchs einnickt, wird in regelmäßigen Abständen durch saftige Bluteffekte wieder zeitweise bedingt Interesse geweckt. Diese sich stetig wiederholenden Gore-Szenen von sudelnden Kehlenschnitten und Magenöffnungen können auf Grund der soliden Tricktechnik Tom Savinis, der auch den Geist des Rippers mimt, zwar überzeugen - im Gesamten ist der Film aber einfach zu schwach, um ihm selbst hartgesottenen Freaks zu empfehlen. Der Name Savini mag zwar lockend sein, aber gerade mal fünf Minuten Präsenz wird dem Spezialeffektkünstler am Ende eingeräumt. Doch weder sein Erscheinen noch die vorangegangenen F/X entschädigen die verschwendete aufzuwendende Zeit. Dann doch lieber noch einmal Jess Francos Interner Link"Jack the Ripper - Der Dirnenmörder von London" mit Klaus Kinski!

Die Nummero 42 der CMV Trash Collection wird der Reihe einmal wieder gerecht, Wobei wir diesmal Trash geboten bekommen, der ausnahmsweise einmal kein Spaß macht. Beim Bild und Ton scheint das Label das Maximum herausgeholt zu haben und es ist bei solch einem Titel verständlich, dass man nicht noch unnötig Geld in die Restauration etc. hineinsteckt. Dann lieber ein paar Trash-Titel mehr ...



Bilder der DVD




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NewsCMV-Neuheiten im November / Dezember '06
Ripper, The
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