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CN, HK 1982
Originaltitel:Shao Lin tzu
Alternativtitel:Shaolin - Kloster der Rächer
aka. Shaolin si
aka. Shaolin Temple 1
aka. Shaolin Temple, The
Länge:91:05 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Xinyan Zhang
Buch:Hou Xue
Kamera:Ling Pak Chau, Lam Fung Lau
Darsteller:Jet Li, Yan Di Hua, Ji Chun Hua, Yu Cheng Hui, Wang Jue, Liu Huai Liang, Qingfu Pan, Cui Zhi Qiang, Hu Chien Chiang, Wang Guang Quan
Vertrieb:MIG / EuroVideo
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:12.07.2007 (Kauf)



Inhalt
Der kleine Yuan (Jet Li) muß mit ansehen, wie sein Vater von Regierungstruppen getötet wird. Er jedoch kann fliehen und findet in einem Kloster der Shaolin Unterschlupf. Dort stellt sich heraus, dass er ein sehr talentierter Kung-Fu-Kämpfer ist. Nach langem und hartem Training wird er der beste Schüler des Klosters. Nun ist die Zeit der Rache gekommen. Yuan jagt die Mörder seines Vaters ...

Bild
Format2,35:1 (anamorph)
NormPAL
 Bis auf ein paar kleine Ausfälle kann das anamorphe Bild wirklich überzeugen. Die Schärfe weiß zu gefallen und lässt viele Details gut erkennen. Ebenfalls sehen die Farben sehr natürlich und kräftig aus. Auch wirkt der Kontrast sehr ausgewogen und nicht etwas zu steil, was in dunklen Szenen für eine gute Detailwiedergabe sorgt. Ein leichtes Bildrauschen ist zwar vorhanden, fällt aber nur bei homogenen Flächen etwas auf und wirkt sich nicht störend aus. In der Mitte des Films wird die Qualität in wenigen Passagen etwas schlechter, was man auch im Falle der Kompression sieht, da an diesen wenigen Stellen ein Blockrauschen bemerkbar wird. Da wir keine halben Punkte vergeben und gerade die Schärfe sehr gelungen ist für eine asiatische Produktion von 1981, runden wir gerne auf die volle Punktzahl von vier auf.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Mono)
SpracheDeutsch
Untertitel-
 Obwohl der Film nur in Mono vorliegt, kann man wirklich von einer hervorragenden Tonspur reden. Die Sprachausgabe ist sehr klar und natürlich. Rauschen oder andere Störungen sind nicht auszumachen. Mehr kann man wirklich nicht erwarten und so vergeben wir gerne unsere Höchstnote im Monobreich mit 2 Punkten.
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Extras
Extras
  • Trailershow:
    • Gozzako - seine Fäuste trommeln das Todeslied (1:59 Min.)
    • Kung Fu Man (4:07 Min.)
    • Die Rache der Gelben Spinne (3:09 Min.)
    • Karate Superman (3:04 Min.)
    • Meister der Shaolin Teil 2 (0:50 Min.)
VerpackungKeepCase
 Zwar gibt es nur eine Trailershow, doch macht diese richtig Spaß. Präsentiert werden seltene Trailer aus dem Eastern-Bereich, auf die man sich noch freuen darf, da sie schon vom Anbieter angekündigt wurden bzw. erhältlich sind.
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Fazit
Jeder große Darsteller fing einmal klein an, so auch Jet Li, der mit "Meister der Shaolin" sein Debüt feierte. Er bewies ein glückliches Händchen und suchte sich für seinen Einstand einen mittlerweile echten Klassiker aus. Wie bei den meisten Eastern bewegt sich die Story zwischen einer einfachen Rachegeschichte und Trainigssequenzen, um es mit dem Bösen aufnehmen zu können. Im Grunde ist die Geschichte nur ein Beiwerk, das handlungstechnisch nicht allzu viel bieten kann. In diesem Fall braucht sie es auch nicht, denn was Regisseur Xinyan Zhang (Interner Link"Meister der Shaolin 2") abliefert, ist ein grandioser Eastern, der durch perfekt choreografierte Kämpfe in einer prächtigen Landschaftskulisse überzeugt. Es werden direkt Erinnerungen an die Filme aus der Shaw Brothers-Schmiede wach, denn "Meister der Shaolin" steht diesen in nichts nach. Selbst die zwei kurzen Musical-Szenen können überzeugen und wurden passend in eingefügt. Auch gibt es eine leichte Prise Humor über den Film verstreut, doch auch dieser wirkt zu keinem Zeitpunkt aufdringlich und wechselt sich eher mit den spannenden Passagen ab, was wie ein kleiner Befreiungsschlag zum Atemholen wirkt. Etwas ungewöhnlich im Film ist der Umgang mit Tieren, da zwischendurch mal eben eine ganze Schafherde brutal abgeschlachtet wird oder ein Hund den Weg auf den Grill findet, um verspeist zu werden. Hier scheint es wohl auch eine Definition zu geben, die besagt, dass die Bösen nur aus Spaß töten und die Guten zum Überleben, was aber grundsätzlich ein wenig unpassend wirkt, da man sich nicht wirklich um den Verbleib der Tiere sorgt. Die Darsteller agieren allesamt gut und harmonieren in ihren Rollen. Gerade bei Jet Li fällt auf, dass der damals gerade 17jährige eine gute Mimik besitzt und es ihm leicht fällt, mit dieser zu spielen. Vergleicht man seine Frühwerke mit den amerikanischen Produktionen, fällt auf, dass er nie Asien den Rücken hätte kehren dürfen. An Kämpfen werden viele verschiedene Stilrichtungen geboten, was eine ordentliche Präsentation für das Auge ist, und auch der Einsatz von verschiedenen Schlagwaffen bringt einiges an Abwechslung mit sich.
Etwas überraschend ist die FSK-Freigabe, die mit "ab 16" deutlich milde ausgefallen ist, obwohl der Film einiges an brutalen Szenen zu bieten hat. Eastern- und Jet Li-Fans werden an "Meister der Shaolin" ihre helle Freude haben und man kann der DVD aus dem Hause MIG eine dicke Empfehlung aussprechen, da nicht nur der Film sondern zudem Bild und Ton gelungen sind.



Bilder der DVD




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