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ZA, USA 2006
Originaltitel:Breed, The
Länge:87:13 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Nicholas Mastandrea
Buch:Robert Conte, Peter Martin Wortmann
Kamera:Giulio Biccari
Musik:Tom Mesmer, Marcus Trumpp
SFX:Anton Voster, Simon Hansen
Darsteller:Michelle Rodriguez, Oliver Hudson, Taryn Manning, Eric Lively, Hill Harper, Nick Boraine, Lisa-Marie Schneider
Vertrieb:McOne/Ascot Elite
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:24.10.2006 (Verleih) / 07.12.2006 (Kauf)



Inhalt
Sie sind die Herren der Insel und die fünf menschlichen Besucher sind ihnen nicht willkommen. Die Brüder Matt und John und ihre Freunde hatten nicht damit gerechnet, dass die unbewohnte Insel mit dem alten Blockhaus gar nicht so verlassen ist. Plötzlich, wie aus dem Nichts, sind sie aufgetaucht - eine Meute bissiger, hochintelligenter Kreaturen beherrscht den idyllischen Ort. Unmissverständlich und blutig machen sie den Eindringlingen klar, dass sie nur ein Ziel haben: TÖTEN! Ein verzweifelter Kampf ums Überleben beginnt ...

Bild
Format1.78:1 (anamorph)
NormPAL
 Highend-Qualität liefert "The Breed" nicht, wahrscheinlich schon von der Vorlage her, aber zu einem guten Eindruck mit zeitgemäßer Leistung reicht es doch sicher. Bei der Schärfe ist es nur der Detailbereich (z.B. Gesichter), der etwas abgeschwächt erscheint, weswegen das anamorphe Bild einfach nicht so recht knackig aussehen will. Das Rauschen wurde fast vollständig eliminiert und scheint vormals sehr fein gewesen zu sein. Es mag also auch daran liegen, dass die Detailschärfe ein wenig hinterher hinkt. Das andere Manko, welches wirklich eins ist und ab dem zweiten Drittel deutlich wird, ist der nicht grad angepasste Kontrast. Normalerweise würde man einfach mehr sehen, wenn die Protagonisten durch schattige Räume laufen, z.B. den Weinkeller. So wird ziemlich schnell etwas im Dunkel verschluckt, wobei der Schwarzwert etwas deftiger sein dürfte. Die Farben fallen dafür sommerlich kräftig aus, das fast noch taufrische Material ist störungsfrei und die Kompression macht sich nur ganz dezent bemerkbar.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Mit dem klaren, hellen Klang, der natürlich komplett rauschfrei ist, und den dynamischen Einsätzen durch die Musik bietet "The Breed" alles das, was eine aktuelle Produktion so leisten sollte. Der Subwoofer kommt stellenweise gut zur Geltung, darüber hinaus ist aber grad der Surround-Bereich nicht optimal genutzt. Da müssten sich weitaus mehr Geräusche zwischen den Effekten befinden, die auch mal ordentlich durch die Bude rocken. Dahingehend ist "The Breed" vielleicht etwas verhalten, was sich aber auch beim O-Ton nicht ändert, obwohl hier etwas mehr Druck ausgeübt wird. Beide Sprachen haben aber die vier Punkte redlich verdient, weil ein Mindestmaß an Surround-Sound erreicht wird und es ein paar Momente gibt, die richtig krachig ausfallen.
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Extras
Extras
  • Trailer (1:52 Min.)
  • Fotogalerie (20 Bilder)
  • Making Of (34:53 Min.)
  • Behind The Scenes (30:47 Min.)
  • Credits (5 Seiten)
  • Programmhinweise:
    • Shadow Of The Sword (1:47 Min.)
    • Saint Martyrs - Stadt der Verdammten (1:16 Min.)
    • High Tension (1:44 Min.)
    • Puerto Vallarta - Squeeze (2:16 Min.)
    • Kaena (1:25 Min.)
    • Ong-Bak (2:09 Min.)
    • Stephen King's Riding The Bullet (1:22 Min.)
    • Reeker (1:57 Min.)
    • Sonata (2:23 Min.)
VerpackungKeepCase im Pappschuber
 Ein Pappschuber als Verpackung, der mit Prägedruck erstellt wurde, ist immer gern gesehen und kann imho auch noch gegen Steelbooks ankommen. Die DVD wartet mit einem anständigen Hauptmenu auf, in welchem dann im Bonusbereich weit oben der deutsche Trailer zur Anwahl bereit steht. Die Fotogalerie kann gleich übersprungen werden, enthält sie doch nur Material aus dem Film. Fürs Making Of gilt das glücklicherweise nicht, die hier gebotenen Einblicke bestehen ausschließlich aus Aufnahmen am Set, die unkommentiert und damit auch ungefiltert ausfallen. Was dann beim eigentlich betitelten "Behind The Scenes"-Video anders sein soll, erschließt sich mir nicht ganz. Die Aufnahmen stammen hier aus der selben Quelle, sind abermals deutsch untertitelt und beinhalten lediglich noch angenehm geführte Interviews mit einigen Personen der Crew, die in anderen Specials dieser Art sonst nicht zu Wort kommen würden. Rechnet man diese zwei Specials zusammen, kommt man bereits auf eine sehenswerte Stunde Bonus. Zum Schluss bieten die Programmhinweise noch einen Überblick über Genre relevante Veröffentlichungen des Labels, wobei der Trailer zu Interner Link"High Tension" per Einstellung am TV-Gerät anamorphotisch entzerrt werden muss, weil das Flag im Stream fehlt.
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Fazit
Das, was im Auftaktmord so vor sich geht, ist gleichweg überraschend (naja, zumindest: erschreckend) wie blutig, wenn ein leicht angesäuseltes Dummchen, das gerade eben mit dem Boot ihres Freundes auf der Insel angelegt hat, durch den Wald gezerrt wird von einer Bestie, die man vorerst nicht zu Gesicht bekommt. So wird sie, bereits ziemlich zerfleischt, weggezogen und als Zuschauer ist man erstmal beeindruckt. Immer öfter scheinen solche Opener aber als Freikarte dafür herzuhalten, es im weiteren Verlauf etwas schleifen zu lassen - zumindest was die Brutalität angeht. Denn dann läuft wieder alles nach Schema F ab: Eine Gruppe Teens, fünf an der Zahl, kommen hippig-flippig mit ihrem Wasserflugzeug vorbeige"cruist", um ein paar Tage in der idyllischen Hütte am See zu verbringen. Ziemlich dämlich, diese stets wiederkehrende Blödelei, bei der sich allesamt so kasperhaft verhalten, wie es eben nur Schauspieler tun würden, die genau wissen, dass eine Kamera die gesamte Zeit über auf sie drauf hält. "The Breed" outet sich also schnell als durchschnittliche Schreckorgie, bei der die Spannungsschraube sekündlich angezogen und wieder gelockert werden kann, nicht als klassischer Horrorfilm (das schlichte Cover weckte doch Hoffnungen!). Das erste Schoßhündchen, noch niedlich und klein, erweist sich übrigens fix als Vorbote einer hungrigen Meute von gefräßigen Killer-Schäferhunden, die irgendwie (genau: das geheime Labor in der Nähe) zu schlauen Tötungsmaschinen mutiert sind und nun die Blockhütte belagern, auf dass sich mal einer der Fünf unvorsichtig herauswagt. Das Rudel ist dann auch der heimliche Star des Filmes, denn in Sachen Intelligenz ist sie den halbwegs prominent besetzten humanen Darstellern weit überlegen. So gibt es fortan die rasant inszenierte Hatz zu bestaunen, die zwar relativ unblutig ist, aber einige spannende Momente bereithält. Immer wieder werden die Tierchen in aufwendige Stunts verwickelt, die weit über das einfache Nagen am Opfer hinausgehen. Auf stillen Zuruf hin bleiben die Hunde konzentriert und grimmig stehen, verschwinden dann wieder. Solche Aktionen sind gerade für ein Regiedebüt sehr riskant, bringt die Arbeit mit Tieren doch normalerweise viele Probleme mit sich. Hier aber scheinen sie sehr gut dressiert worden zu sein.
Für Tierhorror-Fans ist das was, auch wenn mehr grobe Effekte und etwas weniger bekloppte Figuren den Film gut getan hätten. So wird man "The Breed" wahrscheinlich schnell wieder vergessen, denn der übliche Teenie-Horror ragt mit seinen negativen Eigenschaften zu sehr hinein in die eigentlich immer sehenswerte Tierhorror-Domäne.



Bilder der DVD




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News"The Breed" Teaser Poster online
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