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D, USA 1979
Originaltitel:Bloodline
Alternativtitel:Sidney Sheldon's Bloodline
Länge:112:02 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Terence Young
Buch:Laird Koenig, Sidney Sheldon (Novel)
Kamera:Freddie Young
Musik:Ennio Morricone
SFX:Richard Richtsfeld
Darsteller:Audrey Hepburn, Ben Gazzara, James Mason, Claudia Mori, Irene Papas, Michelle Phillips, Maurice Ronet, Romy Schneider, Omar Sharif, Beatrice Straight, Gert Fröbe, Wolfgang Preiss
Vertrieb:Paramount
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:07.06.2007 (Kauf)



Inhalt
Der Tod ihres Vaters konfrontiert die reiche Erbin Elizabeth Roffe mit zwei Problemen: Mit ihrer plötzlichen Rolle als Konzernchefin und mit den weniger bedachten Miterben, die ihr offensichtlich nach dem Leben trachten. Denn während Inspektor Hornung verschiedenen Vermutungen über das plötzliche Ableben ihres Vaters nachgeht, entgeht Elizabeth selbst nur knapp einem Mordanschlag ...

Bild
Format1,78:1 (anamoprh)
NormPAL
 Die Restauration ist wirklich gelungen. Satte und kräftige Farben überzeugen ebenso wie ein ausgewogener Kontrast, der selbst in dunklen Sequenzen keinerlei Details verschluckt, einige helle Flächen aber etwas zu steil wiedergibt. Der hervorragende Schwarzwert sorgt für ein stets plastisch wirkendes Bild mit einer ausgesprochen brillanten Schärfe und sauberen, knackigen Konturen. Selbst die Detailschärfe ist auf einem hohen Level anzusiedeln und trumpft sogar in Halbtotalen und Totalen mit einem gestochen Scharfen und äußerst detailfreudigen Bild auf und nur selten lässt der Transfer etwas an Tiefe missen. Die Kompression arbeitet ebenfalls ausgesprochen sauber, zeigt nur ab und an leichtes Blockrauschen in homogenen Flächen. Dafür ist der Transfer nahezu frei von Rauschen und zeigt keinerlei störende Defekte und Verschmutzungen. So dürften Filme aus den 70er Jahren öfters ausschauen.
 +++++-

Ton
FormateDolby Digital 2.0 Mono
SpracheDeutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch
UntertitelDeutsch, Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Dänisch, Finnisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Norwegisch, Schwedisch, Spanisch
 Der deutsche Monoton ist ebenfalls hervorragend und bietet eine perfekte Sprachwiedergabe, bei der es keinerlei Mängel gibt. Kein Verzerren, kein Rauschen, so soll es sein. Im direkten Vergleich zur englischen Tonspur wirkt die deutsche etwas dumpfer, bietet aber dennoch eine bessere Sprachverständlichkeit. Der englische Monotrack klingt zwar natürlicher, bietet mehr Nebengeräusche, verschluckt dafür auch hin und wieder ein paar Dialoge. Zudem lässt sich im Hintergrund leichtes Rauschen und Knistern ausmachen, was in Anbetracht des Alters aber nicht sonderlich störend ist. Optional gibt es noch diverse Untertitel.
 ++----

Extras
Extras-
VerpackungKeepCase
 Leider gibt es keinerlei Extras zu verbuchen.
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Fazit
1979 an Originalschauplätzen wie Paris, Rom London, München, New York und Sardinien gedreht, ist diese 24 Millionen teure Produktion leider nur bedingt spannend und gehört nicht gerade zu den besten Filmen unter der Regie von Interner Link"Dr. No"-Regisseur Terence Young, der sich unter anderem auch für die James Bond-Klassiker Interner Link"Liebesgrüße aus Moskau" und Interner Link"Feuerball" auszeichnete. Die Geschichte ist zäh erzählt und entbehrt jeglicher Spannung. Einzig das Staraufgebot lässt diesen missglückten Comeback-Versuch Hepburns einigermaßen sehenswert erscheinen. So dürfen wir uns über ein Wiedersehen mit Romy Schneider, Omar Sharif und James Mason freuen. Aber auch Gerd Fröbe als Inspektor Hornung sollte nicht unerwähnt bleiben, da er eine durchaus interessante Performance abliefert, komischerweise aber immer zur rechten Zeit am richtigen Ort ist - wie er das schafft, weiß keiner.
Nach "Robin und Marian" ist "Blutspur" der zweite Film nach Audrey Hepburns fast 10jähriger Leinwandabstinenz und auch wenn es schön ist, den Star aus "Geschichte einer Nonne" und "Frühstück bei Tiffany" einmal wieder zu sehen, gibt sich "Blutspur" leider viel zu unmotiviert und hektisch in seiner Inszenierung. Hier werden ohne ersichtlichen Grund dauernd die Schauplätze gewechselt, was recht nervig werden kann - von den vielen Logiklöchern und der zwanghaft rein gequetsche "Mord im Rotlichtmilieu"-Story ganz zu schweigen. Hier hätten wir uns einen durchaus intelligenten und spannenden Thriller wünschen können, doch leider bleibt all das, was einen interessanten Thriller ausmacht, mehr oder weniger auf der Strecke und alle Darsteller spielen ihre Rollen sichtlich angenervt und scheinen keine wirkliche Lust gehabt zu haben. Dabei hätte man bei diesem Staraufgebot aus der vorhandenen Storyline deutlich mehr herausholen können und vor allem müssen. So macht das Gezeigte aber nur bedingt Spaß und dürfte lediglich für extreme Hepburn-Fans noch interessant sein. Alle anderen sollten es sich zweimal überlegen bevor sie sich "Blutspur" in Regal stellen. Als Schlaftablette zwar ideal geeignet, aber für einen aufregenden DVD-Abend doch alles andere als empfehlenswert. Dafür ist die DVD bild- und tontechnisch wirklich Top!



Bilder der DVD




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