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NZ, USA 2006
Originaltitel:Fatal Contact: Bird Flu in America
Länge:80:57 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Richard Pearce
Buch:Ron McGee
Kamera:Ivan Strasburg
Musik:Mark Adler
SFX:Jason Durey
Darsteller:David Aston, Susan Brady, Katrina Cerio, Matthew Chamberlain, Scott Cohen, Ann Cusack, Kayte Ferguson, Latham Gaines, Brad Hills, Stacy Keach, Geraline Knox, Justina Machado
Vertrieb:Sony Pictures
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:19.07.2007 (Kauf)



Inhalt
Ein Land ohne Hoffnung auf Rettung, während die Vogelgrippe H5N1 immer weiter um sich greift. Als eine Mutation des Virus auf einem Dorfmarktplatz entdeckt wird, wendet sich die chinesische Regierung verzweifelt an Dr. Iris Varnack (Joely Richardson) vom Epidemic Intelligence Service. Bei ihrer Ankunft stellt sie fest, dass es vielleicht schon zu spät ist - denn ein amerikanischer Geschäftsmann ist bereits als erster einem neuen Virusstamm zum Opfer gefallen, der von Mensch zu Mensch übertragen wird. Als die Grippe sich unaufhaltsam ausbreitet, beginnt für Gesundheitsminister Collin Reed (Stacy Keach) ein Wettlauf mit der Zeit, um das unvermeidliche Chaos in den Griff zu bekommen. Denise Connelly (Ann Cusack), die Frau des Verstorbenen, tut was sie kann, um anderen am Virus erkrankten Menschen zu helfen. Aber mit dieser schrecklichen Entwicklung hatte niemand gerechnet - bis sie eintrat.

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 Die Farben wirken natürlich, wurden in den nötigen Szenen aber sehr kühl und etwas zurückhaltend gewählt. Der Kontrast hinterlässt einen guten Eindruck, zeigt selbst in dunklen Szenen alle nötigen Details und überzeugt mit einen ordentlichen Schwarzwert. Die Schärfe geht soweit in Ordnung, wobei die Konturen- und Kantenschärfe etwas besser hätte ausfallen dürfen. Zudem mangelt es etwas an Tiefenschärfe. Zwar sind Details gut zu erkennen, insgesamt könnte der Transfer aber etwas brillanter und detaillierter sein. Im Hintergrund lässt sich leichtes Bildrauschen ausmachen, was etwas zu Lasten der Schärfe geht. Die Kompression arbeitet recht sauber und Defekte und Verschmutzungen sind nicht auszumachen. Für eine TV-Produktion ein ziemlich gutes Ergebnis.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1 (nur engl.) Dolby Digital 2.0 Stereo
SpracheDeutsch, Englisch, Polnisch, Ungarisch, Italienisch, Spanisch
UntertitelDeutsch, Englisch, Holländisch, Arabisch, Polnisch, Bulgarisch, Tschechisch, Dänisch, Finnisch, Hebräisch, Hindi, Ungarisch, Isländisch, Norwegisch, Rumänisch, Schwedisch, ortugiesisch, Türkisch
 Bis auf die englische Sprachfassung liegen alle Tonspuren in Stereo vor. Die deutsche bietet eine ordentliche Stereofront mit einer guten Sprach- und Musikwiedergabe, eben so, wie man es erwartet und überzeugt zudem mit einer guten Dynamik. Der englische 5.1-Mix klingt natürlicher, spielt sich aber ebenfalls meist im Frontbereich ab und löst sich bis auf den Score und dezente Umgebungsgeräusche nicht aus den Frontkanälen. Anders war es auch nicht zu erwarten, da es sich hierbei nicht um einen Effektfilm handelt. Optional gibt es deutsche Untertitel.
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Extras
Extras-
VerpackungKeepCase
 Leider gibt es kein Extras.
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Fazit
Immer noch aktuell in unseren Köpfen und noch lange nicht gebannt, nimmt sich jetzt auch Hollywood dem Vogelgrippe-Thema an und auch wenn man zu Beginn denkt "Och ne, bitte nicht wieder so 'ne Panikmache", ist das Thema und deren filmische Umsetzung gar nicht mal so abgedroschen. Schließlich sind bereits einige Menschen an der Vogelgrippe gestorben und noch heute warnt man davor, dass die Vogelgrippe, sobald sie mutiert, auch von Mensch zu Mensch übertragen werden könnten. Was dann passiert zeigt uns die TV-Produktion "Fatal Contact", der uns eine Epidemie unvorstellbaren Ausmaßes zeigt, oder besser gesagt andeutet.
Natürlich bleibt hier alles in amerikanischer Hand und man zeigt somit nur einen kleinen Teil der Weltbevölkerung, die von der Vogelgrippe dahingerafft wird. Am Ende beträgt der Body Count weit über 25 Millionen Tote und lässt das Publikum etwas hilflos zurück.
Kein Film für zwischendurch also; kein Film, den man sich nur der Unterhaltung wegen anschaut. Dafür ist die "Gefahr" einfach zu real und auch wenn typische Klischees nicht fehlen dürfen, damit "Fatal Contact" trotz aller Ernsthaftigkeit massentauglich genug bleibt, haben die Macher ihre Hausaufgaben gemacht und bieten uns ein morbides, realitätsnahes Szenario, bei dem Regisseur Richard Pearce eine stimmige Endzeitatmosphäre abliefert, die man in einer Fernsehproduktion nur äußerst selten sieht.
Die Straßen voller Leichensäcke, die ersten Plünderungen, überfüllte Krankenhäuser, Selbstmord und Berge voller Kadaver. Doch der Zuschauer verfolgt das Geschehen auf einer angemessen Distanz. Bezugspersonen gibt es nicht und vielmehr wechselt das Szenario und der Personenkreis ständig, wodurch es schwer fällt, so etwas wie Mitgefühl für die Protagonisten zu entwickeln. Hier kränkelt der Film dann auch am meisten, denn eine gute Charakterisierung findet einfach nicht statt, alles wirkt oberflächlich und der Fokus wird "nur" auf die Katastrophe an sich gelenkt und mit unnötigen politischen Diskussionen und Debatten etwas in die Länge gezogen, wobei man hier die einzelnen Schicksale der Menschen viel mehr herauskristallisiert hätte sollen. So ist das ganze nach knapp 80 Minuten wieder vorbei, hat einige wirklich tolle und vor allem beängstigende Szenen zu bieten und kann zumindest mit Stacy Keach als Präsident mit einen bekannte Namen aufwarten. Hier und da etwas straffen, etwas mehr Charaktertiefe und "Fatal Contact" wäre wirklich eine sehr gute TV-Produktion geworden. So aber hätte man das ganze größer aufpumpen müssen, um als richtiges Epos das Publikum in seinen Bann zu ziehen.
Technisch bietet man uns eine gute Bild- und Tonqualität, Extras dürfen wir allerdings nicht erwarten und selbst das DVD-Menü ist etwas langweilig geraten.



Bilder der DVD




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