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CAN 2003
Originaltitel:Fear of the Dark
Länge:82 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:K.C. Bascombe
Buch:John Sullivan & K.C. Bascombe
Kamera:Marc Charlebois
Musik:Sari Dijani, Yves Frulla, Johann Martin, Rudy Toussaint, Maurice Williams
SFX:Ryal Cosgrove
Darsteller:Kevin Zegers, Jesse James, Linda Purl, Rachel Skarsten, Charles Powell, Derrick Damon Reeve
Vertrieb:Splendid
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Der neunjährige Ryan Billings (Jesse James) hat nach einem traumatischen Erlebnis eine akute Phobie gegen die Dunkelheit. Jede Nacht liegt er gequält vor Angst im seinem Bett - unfähig zu schlafen. Er sieht grausame Gestalten, die sich langsam auf ihn zu bewegen um ihn zu holen. Doch immer wenn sein älterer Bruder Dale (Kevin Zegers) den Raum betritt sind die mysteriösen Erscheinungen verschwunden. In einer stürmischen Nacht, in der Dale auf Ryan aufpassen muss, fällt plötzlich der Strom aus. Im ganzen Haus herrscht eine beklemmende Dunkelheit und eine Reihe unerklärlicher Dinge geschehen. Der Fernseher flimmert auf, Wände uns Statuen erwachen zum Leben. Ryans dunkelste Vorahnungen scheinen Realität zu werden und auch Dale gefriert das Blut in den Adern. Ein Wettlauf gegen die Finsternis beginnt ...

Bild
Format1.85:1 (anamorph)
NormPAL
 Da "Fear of the Dark" überwiegend in dunklen oder halbdunklen Räumen spielt, spielt der passende Kontrast eine große Rolle. Dieser wirkt aber leider deutlich zu stark und verschluckt viele Details. Wer Lust hat, kann den Kontrast am TV-Gerät nachregeln, was aber kaum Sinn und Zweck der Geschichte sein kann. Dafür ist die Farbgebung sehr kräftig ausgefallen, bleibt aber stets natürlich. Lediglich die Schärfe kann weniger überzeugen und so wirkt das Bild selbst in Nahaufnahmen noch deutlich zu weich. Die Kantenschärfe geht dabei in Ordnung, dafür gibt sich aber die Detailsschärfe recht wechselhaft und im Hintergrund ist ein leiches Bildrauschen zu erkennen.
Die Kompressionen machen einen guten Eindruck, können jedoch anhand von leichtem Blockrauschen den Einsatz von Rauschfiltern nicht verleugnen und eine leichte Bewegungsunschärfe ist ebenfalls auszumachen. Insgesamt ein ordentlicher, aber bei weitem nicht umwerfender Transfer, den uns Splendid hier serviert.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Der Dolby Digital-Ton wurde solide abgemischt, wirkt jedoch zu frontlastig. Zwar sind die Dialoge gut zu verstehen, wirken aber zu dünn. Die Schockeffekte wurden gut eingesetzt und ab und an bekommen selbst die vernachlässigten Rearspeaker ein wenig zu tun. Aber auch hier spielt sich das Geschehen mehr im Frontbereich ab und selbst der recht guten Musikabmischung fehlt es an Dynamik und dem Bass deutlich an Druck.
Die englische Dolby Digital-Spur unterscheidet sich zwar kaum von der deutschen Version, klingt aber insgesamt nicht schlecht. Für einen Film, der von druckvollen Schockmomenten leben sollte, erweist sich der Ton leider viel zu unspektakulär. Und deutsche Untertitel sind bedauerlicherweise auch nicht vorhanden.
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Extras
Extras-
 Leider gibt es kein Zusatzmaterial.
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Fazit
"Fear of the Dark" ist sicherlich kein innovativer Horrorfilm, versteht es aber dank einer effektiven Kameraarbeit und dem perfekten Spiel mit Schatten und Licht wohlige Gruselstimmung zu erzeugen. Löblicherweise verzichtet Regisseur K.C. Bascombe auf unnötige Effekthascherei und versucht den Fokus auf das wahre Übel zu lenken: die Dunkelheit. Zwar bedient man sich auch hier klassischer Genremotive und verfällt ab und an in eine klischeehafte Inszenierung, jedoch ohne dass dies wirklich stören würde. Ganz im Gegenteil, man spielt mit dem Zuschauer, der stets im Dunkel tappt, ob der kleine Junge nun wirklich Monster sieht oder nicht. Im übrigen ist deren Einsatz wirklich hervorragend gelungen und sorgt bei den weiblichen Zuschauern mit Sicherheit für einiges an Unbehagen. Lediglich der Schluss wirkt recht kitschig und beraubt den Film etwas an seiner Wirkung. "Fear of the Dark" versucht ein atmosphärischer Horrorfilm zu sein, was auch durchweg gelungen ist. Zum anderen zeigt er, was die Angst aus einem machen kann und beschäftigt sich am Rande mit dem "Bedroom-Visitor-Syndrom". Dieses Syndrom wurde von einigen PSI-Research-Instituten bei Kindern bis zum 8. Lebensjahr sehr häufig beobachtet. Diese Kinder behaupten, dass sich ein Monster in ihren Zimmern aufhält und sich manchmal sogar ans Fußende des Bettes setzt.
Technisch gesehen bietet man uns kaum etwas, was den recht hohen Preis dieser DVD rechtfertigen würde. Weder deutsche Untertitel noch Bonusmaterial sind vorhanden, da hilft es auch nicht weiter, dass Bild und Ton auf einem soliden Stand sind.



Bilder der DVD




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