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USA 2003
Originaltitel:Spiderbabe
Länge:88:38 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:keine Jugendfreigabe
Regie:Johnny Crash
Buch:Terry M. West, John Fedele
Kamera:M.A. Morales
Musik:Josh Robinson
SFX:Johnny Crash
Darsteller:Misty Mundae, Julian Wells, Darian Caine, Adam Cox, Christine Domaniecki, Peter Quarry, Michael R. Thomas, Shelby Taylor, John Link, Justin Wingenfeld, John Paul Fedele, Terry Shane, Terry West, T.J. Glenn, Suzi Lorraine
Vertrieb:Carol Media / Mo Asia
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:04.06.2007 (Verleih) / 04.06.2007 (Kauf)



Inhalt
Die schüchterne Studentin Patricia Porker (Misty Mundae) wird in der Uni von einer genetisch veränderten Spinne gebissen. Sie mutiert zu einer ständig an Sex denkenden Schönheit mit übermenschlichen Kräften. An Wänden hochgehend und mit Spinnennetzen sucht sie sich Opfer für ihre ausschweifenden Liebesspiele. Beim zügelosen Frauen-Wrestling will sie mit ihren Fähigkeit Geld verdienen und muss sich dabei Gegnerinnen erwehren, die alle Griffe anwenden. Von nun an nimmt Patricia als Spiderbabe den Kampf gegen das Verbrechen in New York auf und lebt dabei ihre hemmunglose Veranlagung aus. Was sie nicht weiß: Ihre lesbische Erzfeindin Lucinda Knoxx plant ihren Untergang und auch ein teuflischer Wissenschaftler ist ihr auf den Fersen.

Bild
Format1,33:1 (Vollbild)
NormPAL
 Produktionsbedingt ist das Bild guter Durchschnitt geworden. Der Farbwert geht durchaus in Ordnung und verfügt über eine angenehme Stärke. Auch der Kontrast weiß zu gefallen und verfügt über einen etwas wechselhaften Schwarzwert, der gelegentlich zum Gräulichen tendiert. Hierbei werden aber keine Details verschluckt. Ein Bildrauschen ist vorhanden und bewirkt im Bereich der Hintergrunddetails eine Unschärfe. Genau genommen wirkt das Bild etwas zu weich. Defekte oder Verschmutzungen sind keine auszumachen und die Kompression arbeitet recht sauber
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Ton
FormateDolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Die deutsche 5.1-Spur ist gut verständlich, wirkt aber etwas dünn. Die hinteren Boxen werden zwar für ein räumliches Klangbild benutzt sind aber im direkten Vergleich mit den Vorderen deutlich leiser abgemischt. Hier ist es von Nöten, dass der Receiver lauter gestellt wird als es normal wäre. Ansonsten kann man mit einer guten Sprachqualität zufrieden sein. Etwas nervig ist der vorhandene Brummton, der die deutsche Tonspur begleitet. Besonders auffällig ist dieser in etwas ruhigeren Szenen, da er nicht von Nebengeräuschen übertönt wird. Die englische Version verfügt nur über eine Stereospur, die etwas leiser ausgefallen, aber ebenfalls gut verständlich ist. Zudem ist hier kein Brummen vorhanden, nur ein leichtes Rauschen.
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Extras
Extras
  • Behind the Scenes (36:37 Min.)
  • Interviews (4:44 Min.)
  • Versprecher und Outtakes (4:40 Min.)
  • Photogalerie (2:31 Min.)
  • Originaltrailer (2:09 Min.)
  • Trailershow:
    • Playmate of the Apes (1:17 Min)
    • Dr. Jeckyll and Mistress Hyde (1:21 Min.)
    • Gladiator Eroticus (1:17 Min.)
    • Lord of the G-String (2:09 Min.)
VerpackungKeepCase
 Die Extras verfügen über einen netten Blick hinter die Kulissen der Dreharbeiten, die einiges über die Produktion anhand von Interviews und Making of-Sequenzen zeigen. Ebenfalls wird ein kurze Interview-Featurette geboten, in dem der Regisseur Johnny Crash zusammen mit Misty Mundae und Julian Wells noch ein paar Anekdoten erzählt. Hierbei verstricken sich die drei aber etwas in werbelastigen Aussagen. Unter Versprecher und Outtakes gibt es die bekannten und bei jedem Film beliebten verpatzten Szenen, die zudem zeigen, dass man beim Dreh ordentlich Spaß hatte. Neben dem Trailer zum Film gibt es noch eine mit Musik untermalte Fotogalerie und eine Trailershow mit weiteren Filmen mit Misty Mundae. Außer zu den Trailern kann man zu allen anderen Punkten im Bonusbereich deutsche Untertitel anwählen.
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Fazit
Die zweite Veröffentlichung aus dem Hause Seduction Cinema, die es nach Deutschland durch Carol Media / Mo Asia schafft, ist die erotische Persiflage auf Interner Link"Spiderman" mit Namen "Spiderbabe". Wie auch bei der ersten Veröffentlichung Interner Link"Lord of the G-String" haben wir es einem liebevoll inszenierten Trashfilm mit mit Hauptaugenmerk "nackte Haut" zu tun, der sicherlich nur entstanden ist, um dem sagenumwobenen "Spiderman" ein paar Dollar aus dem Netz zu schütteln. Wie es sich für eine ordentliche Parodie gehört werden bekannte Szenenelemente des großen Vorbildes und auch die Namensgebung quer durch den Kakao gezogen, um dem Fan einen Wiedererkennungswert zu vermitteln. Unterbrochen wird das Ganze durch einiges an Sexszenen, die meist lesbischer Natur sind. Ein großes Plus ist, dass die Frauen allesamt sehr gut aussehen, angeführt von der überaus reizenden Misty Mundae. Ihr wurde auch die Hauptrolle als Patricia Porker anvertraut, die durch einen Spinnenbiss zu Spiderbabe mutiert und ab diesem Zeitpunkt die Welt vor bösen Schurken beschützt, zugleich aber auch einen unersättlichen Appetit auf die schönste Nebensache der Welt verspürt. So wird viel Zeit investiert, um blanke Brüste und recht erotische Szenen auf den Bildschirm zu zaubern. Im Gegensatz zu Spiderman, der seine Netze aus den Unterarmen versprühen konnte, werden diese bei Spiderbabe aus ihrer Vagina geschleudert sobald sie in Erregung kommt. Daher ist ihr erster Gedanke, sich Pussyweb zu nennen, auch ein gelungener Schenkelklopfer. Prinzipiell sind die humoristischen Szenen aber eher nebenrangig und die Macher lenken die Aufmerksamkeit des Zuschauers eher auf die nackten Körper und die züngelnden Zungen. Doch wenn man den großen Blockbuster veralbert gelingt dies stets. Gerade die Wrestlingszene und die sagenumwobene Kussszene kopfüber dürften allen Fans des Originals Tränen in die Augen drücken.
Dass der Produktionsschmiede Seduction Cinema wie üblich nicht das wirklich große Budget zur Verfügung stand, beweisen die Effekte und die Ausstattung des Films, die eher unterstes Niveau darstellen und dabei doch irgendwie liebevoll an vergangene Zeiten erinnert, wie z.B. wenn Spiderbabe die Hauswand hochklettert, wie es Adam West in seinen besten Batman-Zeiten zu Stande brachte. Dies sollte aber nicht negativ hervorgehoben werden, sondern eher positiv, da es deutlich den trashigen Funfaktor anhebt. Bei der Wahl der Darsteller konnte man wieder, wie weiter oben bereits angedeutet, eine ansehnliche Schar für die Produktion gewinnen, was bei der erotischen Thematik schon von Vorteil ist, wenn sich die nackten Körper aneinander reiben. Hierbei wird aber niemals der Bereich der Pornografie beschritten oder auch nur ansatzweise angekratzt. Das Gezeigte bewegt sich in etwa auf dem Niveau, den man aus den netten kleinen Clips des TV-Senders DSF kennt. Somit werden allzu intime Szenen geschickt verdeckt oder einfach frühzeitig weggeblendet. Daher verwundert die Freigabe ab 18 Jahre doch schon etwas, denn die erste Veröffentlichung "Lord of the G-String" bekam ja auch eine 16er-Freigabe. Sicherlich lag "Spiderbabe" einem recht prüden Gremium zur Prüfung vor. Schaut man sich im Bonusbereich der DVD um, darf man sich auf die im Trailerbereich befindlicher Anheizer freuen, die hoffentlich auch bald den Weg in die eigene Sammlung finden werden. Zumindest für jene dürfte das zutreffen, die ein Faible für erotischen Trash besitzen oder einfach einen weiteren Film mit Misty Mundae in ihren Besitz aufnehmen wollen.

Qualitativ ist die DVD solide produziert und kann mit einigen netten Extras und einer passablen Qualität aufwarten. Etwas mehr Sorgfalt im Bereich der Tonabmischung wäre wünschenswert gewesen da das unterschwellige Brummen in der deutschen Synchronspur mit der Zeit doch etwas nervt.



Bilder der DVD




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