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USA 2003
Originaltitel:Vampires Anonymous
Alternativtitel:Willkommen im Club der Anonymen Vampire
Länge:88:43 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Michael Keller
Buch:Michael Keller, J.P. Srinivasan
Kamera:Seo Mutarevic
SFX:Rennie Johnson
Darsteller:Paul Popowich, Michael Madsen, Judith Scott, Neil D'Monte, Carolyn Lawrence, Brent Hinkley, Ping Wu, Michelle Stafford, John Boyd West, Bo Keister, Nicole Forester, Olivia Honeycutt
Vertrieb:MIB
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:08.05.2007 (Kauf)



Inhalt
Nachdem der Vampir Vic Weller einer Freundin das Blut ausgesaugt hat, beschließt er sein Vampirleben zu beenden und zu den Vampires Anonymous zu gehen.Diese Gruppe hilft Vampiren ihren Durst auf menschliches Blut zu kontrollieren.Nach einem 12-Schritte-Programm wird beschlossen, dass er in eine Kleinstadt ziehen muss und Schafe zu seiner neuen Nahrung werden. Dort verliebt er sich in Maggie, die Schafhirtin. Als immer mehr Schafe verschwinden, schöpfen die Bewohner Verdacht und heuern einen Vampirjäger an, um dem Treiben ein Ende zu setzen.Vics neues Leben gerät außer Kontrolle. Was soll ein guter Vampir in dieser Situation tun?

Bild
Format1,37:1 (Vollbild)
NormPAL
 Das Positive zuerst: Die Farben sind sehr kräftig und der Kontrast macht ebenfalls eine solide Figur. Bildrauschen fällt ebenfalls nicht störend auf und lässt auf Rauschfilter schließen. Das war es schon, der Rest ist vielmehr ein schlechter Scherz, denn schon lange haben wir nicht mehr so ein miserablen NTSC-PAL-Transfer vorgesetzt bekommen. Wirkt das Bild in ruhigen Kameraeinstellungen noch recht angenehm, bietet man uns aber nur eine mittelmäßige Schärfe und eine recht dürftige Detailschärfe, so bricht das Bild in Bewegungen förmlich zusammen. In normalen Schwenks oder leichten Bewegungen wird das Bild ja schon sehr unscharf und zieht nach, sobald wir schnelle Schwenks oder Bewegungen zu Gesicht bekommen, bleibt vom Bild nicht mehr viel übrig und teilweise bekommen wir einen richtigen Pixelbrei vorgesetzt. Zudem arbeitet die Kommpression nicht sonderlich gut und zeigen hin und wieder deutliches Blockrauschen bis hin zur dezenten Artefaktebildung.
 +-----

Ton
FormateDolby Digital 2.0 Surround
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Die deutsche Synchronisation ist passend zum Film recht trashiger Natur, ansonsten gibt es nicht viel zu sagen. Die Dialoge sind gut zu verstehen, jedoch wirkt der gesamte Track nicht sonderlich kräftig, bietet dafür aber einen netten Bass, der bei der Musik zum Einsatz kommt. Diese wiederum wurde mit auf die Rears gelegt, was für etwas Räumlichkeit sorgt. Der englische Surround-Mix bietet eine etwas kräftigere Front und natürlichere Stimmen und eine etwas feinere Klangwiedergabe, was vor allem bei den Umgebungsgeräuschen zur Geltung kommt. Der Bass darf in den Musikstücken ebenfalls wesentlich stärker zum Einsatz kommen und die wenigen Surroundeffekte wirken in der englischen Fassung viel angenehmer. Deutsche Untertitel gibt es leider nicht.
 +++---

Extras
Extras
  • Slideshow (10 Bilder / 3:00 Min.)
  • Trailer: Kung Fu Cult Master (2:54 Min.)
VerpackungKeepCase
 An Bonus gibt es auf der DVD eine kleine Slideshow, die 10 Bilder aus dem Film präsentiert, sowie den Trailer des ebenfalls von MIB erhältlichen Interner Link"Kung Fu Cult Master". Um in diesem Bereich zu punkten hätte aber mindestens noch der Trailer zum Film vorhanden sein müssen.
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Fazit
Was macht ein Vampir, wenn er der Liebe seines Lebens das letzte bisschen Blut ausgesaugt hat, woran sie dann stirbt? Richtig, er tritt den anonymen Vampiren bei. Hier kann man sich in einer Gruppentherapie psychologischen Ratschlag holen und sich einem Test unterziehen. Bei diesem wird festgestellt, welchen Bluttyp man geschmacklich am besten verträgt, um seinen Durst auf menschliches Blut zu kontrollieren. Unser Held Victor, kurz Vic genannt, hat das Glück, dass das Testergebnis auf "Schaf" zutrifft und es wird innerhalb der Gruppe beschlossen, dass er aufs Land ziehen muss. Hier gibt es Schafe im Überfluss, doch die Bewohner schöpfen verdacht als immer mehr Tiere verschwinden und wenig später blutleer aufgefunden werden. Ein Vampirjäger muss her und zu allem Überfluss verliebt sich Vic noch in Maggie, die in einen kleinen Laden arbeitet und so gar keine netten Freunde hat. Zumindest keine netten für Vic, denn Schlägereien sind vorprogrammiert. Bei all dem Trouble muss er noch verbergen, dass er ein Vampir ist. Nur gut, dass sich die Zeiten geändert haben und Vampire dank Sonnencreme und Brille auch am Tage ihren Geschäften nachgehen können. Dass hierbei für allerlei Humor gesorgt ist, dürfte schon eigentlich selbstverständlich sein, und so ist "Vampires Anonymous" auch eine nette Vampirkomödie geworden, die zudem noch einiges an brutalen Effekten bereithält. Michael Keller, der neben der Regie auch zusammen mit J.P. Srinivasan für das Drehbuch verantwortlich war, schaffte es, der Handlung dank der abstrusen Ideen einen ordentlichen Schwung zu verleihen. Dies führt von Schafhirten, die ihre Tiere etwas zu sehr lieb haben, zu drogensüchtigen Vampirjägern. Das ganze Dorf scheint fast nur aus Debilen zu bestehen, zur Freude des Zuschauers der deswegen einiges zu Lachen bekommt. Die Darsteller wurden passend besetzt und erlauben sich so gut wie keine Aussetzer. Natürlich wird das Rad nicht neu erfunden und so hat man das meiste schon mal irgendwo gesehen, es kann aber in dieser Verbindung gut unterhalten.
Technisch ist die DVD wirklich im unteren Bereich anzusiedeln, vor allem in puncto Bildqualität liefert uns MIB eine wirklich miese Normwandlung. Hier sollte man lieber zu einer besseren ausländischen DVD greifen.



Bilder der DVD




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