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USA 2002
Originaltitel:Deadly Species
Länge:87:57 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Daniel Springen
Buch:Rory Penland, Bill Suchy
Kamera:Stephen Campbell
Musik:Jon Greathouse
SFX:Infinite Mirth Studio
Darsteller:Pete Penuel, Allison Adams, Brian Minyard, Jeff Brozovich, William Cefalo, Samara Ibanez, Britt George, Heather Patrone, Kristina Moore, Babette Garber, Haans Siver, Liz Toro, Dan Grisham, Travis Kruger, Jenny Coyle, David Midthunder
Vertrieb:Marketing
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:30.10.2002 (Verleih) / 30.10.2002 (Kauf)



Inhalt
Der reiche Wilson Friels leitet eine Expedition tief in den dichten Dschungel der Everglades in Florida um einen verlorenen, sagenumwobenen Indianerstamm, den Calusa, zu suchen. Begleitet wird er vom dem Archäologen Brinson Thomas und dessen Team. Doch der harmlose Forschungsausflug wird schnell zu einem tödlichen Trip des Schreckens, denn mitten in der Wildnis wartet ein grausames Geheimnis. Die Expedition stößt auf ein altes Forschungslager und die Überreste eines früheren Teams, das nicht überlebte. In den Winkeln des Grauens, die gnadenlos Jagd auf Menschen machen. Die Forscher stehen der Bedrohung ahnungslos gegenüber, nur der zwielichtige Friels scheint das Geheimnis des Dschungels zu kennen.

Bild
Format1.66:1 (Letterbox)
NormPAL
 Die Bildqualität ist etwas durchwachsen, denn die Billigproduktion hat manchmal mit widrigen Umständen im Dschungel zu kämpfen. Grundlegend hat Marketing wohl etwas an den Farben gedreht, was dem Material nicht schlecht steht, aber auch auffällig wird, wenn die Farben mal nicht die gewohnt kräftige, sehr satte Töne darstellen. Nun ja, das passiert weniger, fast genauso selten wie der plötzliche Grünstich. Die Auflösung des Bildes ist in den meisten Szenen sehr angenehm, weswegen ich auch das feine Bildrauschen in Kauf nehme, aber im Detail verhält es sich etwas schwächer. Scheinbar hat eine leichte Filterung das ergeben. Abfällig wird das Bild leider in einigen Szenen, erscheint dann leicht matschig. Anders als bei sonstigen Marketing-DVDs bleibt das Bild in Bewegungen weitestgehend beständig und selbst die Kompression bereitet keine größeren Probleme. Hin und wieder treten kleinere Verschmutzungen auf, zumindest das wäre nicht nötig gewesen. Für eine solche Produktion ist das Ergebnis insgesamt aber noch sehr annehmbar, die Farben sind schließlich wie auch der Kontrast sehr ausgewogen, deswegen kann man noch knapp 4 Punkte vergeben.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1 (Deu), Dolby Digital 2.0 (Deu, En)
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 C-Movie, Dolby Digital 5.1, Marketing - diese Kombination macht mich immer wieder skeptisch. Die Musik zu Beginn ist überraschend kräftig und sehr beweglich angelegt. Bassstark wird der Score auch später untermauert, ist gegenüber dem englischen O-Ton (in Stereo) sogar sehr laut. Zwar ist es abermals nur ein Upmix, aber es scheint, als ob ein separater Musik Track zur Verfügung stand, so dass die hinteren Lautsprecher nicht zugemüllt werden. An echten Effekten wird man daher auch nicht wirklich viel zu hören bekommen, eben nur das, was sich aus den fein aufgelösten Frontlautsprechern umleiten lässt. Manchmal hört sich alles etwas sehr basslastig an: Die Stimmen sind brummig, ein anfahrender Pickup klingt wie ein Panzer und Fußgeräusche haben etwas zuviel Wucht. Regelt man die Lautstärke zurück, passt das. Der Klang bleibt trotzdem lebendig und klar. Sehr zwiespältig ist dafür die lustlose deutsche Synchro, was aber nichts an den knapp erkämpften 4 Punkten ändert.
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Extras
Extras
  • Trailer dt./engl. (1:08 Min.)
  • Slideshow (34 Bilder)
  • Hinter den Kulissen (8:54 Min.)
  • Filmografien:
    • Britt George (1 Seite)
    • Pete Penuel (1 Seite)
    • William Cefalo (1 Seite)
  • Trailer "Shadow Of The Dragon" (1:50 Min.)
VerpackungKeepCase
 Das Hauptmenu ist nett gemacht, baut sich aber etwas träge auf. Im Bonusbereich hat das Label bereits Routine mit ihren selbst kreierten Extras, beispielsweise den kompakten, überflüssigen Filmografien. Der Trailer ist Standard, hier in 2 Sprachen vertreten, die Slideshow mit echtem Fotomaterial gefüllt und ebenso wie die Szenen hinter den Kulissen sehenswert. Letzteres entstand scheinbar nicht wirklich während des Drehs von "Deadly Species", sondern sieht mir mehr nach einem Showreel aus, bei welchem zwei Darsteller (einer ist später nicht im fertigen Film zu sehen) ein wenig durchs Dickicht rennen und das Monster mehrere Minuten lang drollige Bewegungen übt. Irgendwann sitzt es im Schatten und gönnt sich ein Bier, was die beiden Menschen natürlich nicht dulden. Lustig gemacht, wenn auch zu lang.
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Fazit
Nur um mal kurz ein paar Fakten, um das Niveau dieser Verfilmung aus dem Hause Creative Light (der Name ist leider NICHT Programm) aufzuzeigen: Die Crew besteht aus einem Forscherpärchen, ihren Schülern (größtenteils weiblich und gut aussehend), die Safari findet nach kurzer Bootsfahrt schon ihr Ziel, obwohl der Dschungel unerforscht und entlegen sein soll, und trotz höchster Warnstufe ob der grässlichen, tödlichen Kreatur, die ihr Unwesen in den Wäldern treibt, wagt sich immer wieder einer der Gruppe dorthin, um sein Leben zu riskieren. Hat man den Schock über die Belanglosigkeit des Themas, die billige Umsetzung, die unsympathischen Figuren und das müllige Skript erst mal überwunden, kann man doch noch ein wenig Freude an dieser Kopie der Kopie haben. Denn es ist nicht irgendein Monster, der sich durch die Bäume schwingt (bzw. über die Gräser hüpft), sondern die Kreuzung aus Turtle und Predator, der für klaffende Wunden sorgt. Naja, überbewerten sollte man das nicht, weil letztlich weder viel gezeigt, noch die Effekte handwerklich stimmig sind, aber wer sich damit abgefunden hat, dass es hier eh nur drum geht, 10 kleine Städter zu meucheln, der könnte ein wenig Spaß haben. An der einfallslosen Geschichte kränkelt "Deadly Species" eher noch als handwerklich und Spannung wird auch nicht aufgebaut, hektische Action-Szenen helfen aber vor dem Totalausfall. Wer an Trash oder atmosphärischen SciFi-Horror glaubt, dürfte enttäuscht werden. Selbst die "frontal nudes" der weiblichen Schausteller (was anderes sind sie oftmals nicht) verschafft dem Film nicht sonderlich viel Drive. Wo andere mit Gore oder Explosionen nicht geizen, muss "Deadly Species" auf eine konventionelle Hatz im Dschungel zurückgreifen, die gefüttert ist mit sinnfreien Dialogen (warum reden die Leute denn noch?) und vielen Standardszenen. Denn merke: Schaut man einer Figur in einer halbwegs bedrohlichen Szene von hinten über die Schulter, folgt sogleich die böse Überraschung, wenn von hinten die Gummipranke greift.

Muss man also nicht gesehen haben. Positiv sticht zumindest die kaum beachtete Rahmenhandlung des spanischen Eroberers, der Indianer und des heiligen Ortes mit magischen Kräften heraus, was gegen Ende nochmal aufgegriffen wird. Die deutsche DVD erreicht zwar in beiden technischen Kategorien 4 Punkte, aber das auch nur knapp. Für etwas Bonusmaterial ist gesorgt, wobei man nicht viel erwarten sollte von fast "30 min. Zusatzmaterial".



Bilder der DVD




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