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USA 2002
Originaltitel:Lord of the G-Strings: The Femaleship of the String, The
Alternativtitel:Lord of the G-Strings, The
Länge:87:10 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Terry M. West
Buch:Terry M. West
Kamera:Giorgy Benaskovich
Musik:Josh Robinson
SFX:Johnny Crash
Darsteller:Misty Mundae (Erin Brown), Darian Caine, A.J. Khan, Barbara Joyce, Michael R. Thomas, John Link, Anoushka, Allanah Rhodes, Julian Wells, Timothy McBride, Zachary Stone, Chelsea Mundae
Vertrieb:Carol Media / Mo Asia
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:04.06.2007 (Verleih) / 04.06.2007 (Kauf)



Inhalt
Im mythischen Diddle Earth lebt der weibliche Throbbit Dildo Saggins (Misty Mundae). Er wird von dem mächtigen Zauberer Smirnoff auf eine lange Reise gesandt, um den legendären G-String zu vernichten. Der G-String ist eine mächtige alte Waffe, die dessen Besitzer zu unglaublicher Lust, Stärke, Macht und Befriedigung verhilft. Dildo wird auf ihrer gefährlichen Mission von Throbbit Horne (Darian Caine) und Spam (A.J. Khan) begleitet. Beide klein von Statur, aber umso größer ist ihr erotischer Appetit. Auf ihrer Reise ist das Trio ständig auf der Flucht vor dem bösen Zauberer Sauerarsch und seinen Schergen. Während eines Kampfes schließt sich noch die entthronte Königin Araporn (Barbara Joyce) an. Nur sie kennt den Ort, wo der G-String zerstört werden kann. Begleitet von erotischen Fantasien durch den G-String, machen sich die vier auf die gefährliche Reise.

Bild
Format1,33:1 (Vollbild)
NormPAL
 Das Bild dieser Ultra-Low-Budget-Produktion ist überraschen gut ausgefallen. Die Farben wirken natürlich. Der Schwarzwert weiß zu gefallen und kann in Verbindung mit dem Kontrast punkten. Weniger gut ist die Ausleuchtung des Filmsets, da einige Szenen etwas zu dunkel geraten sind. Ein leichtes Rauschen ist vorhanden, mindert aber nicht das Sehvergnügen. Stellenweise wirkt das Bild etwas körnig. Die Schärfe hingegen ist alles andere als perfekt und wirkt etwas zu weich. So gehen viele Details verloren, was besonders die Hintergrunddetails betrifft. Die Kompression geht bis auf ein leichtes Blockrauschen in Ordnung.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Tonal sind beide Tonspuren sehr gut zu verstehen. Bei der Deutschen fällt auf, dass diese etwas klarer und auch lauter abgemischt wurde. Die englische Spur ist ein wenig dumpf. Ein weiterer Pluspunkt für die deutsche Synchronfassung liegt in der 5.1-Spur. Viel darf man zwar nicht erwarten, da nur der Score aus den hinteren Boxen zu hören ist, aber wenigstens bleiben sie nicht stumm. Auffällig ist, dass einige Nebengeräusche, die in der Originalspur zu hören sind, nicht in der Deutschen auftauchen. Dies wird möglicherweise an einem fehlenden M & E Track liegen.
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Extras
Extras
  • Behind the Scenes (6:54 Min. / 38:00 Min.)
  • Photogalerie (30 Bilder / 2:31 Min.)
  • Originaltrailer (2:09 Min.)
  • Trailershow:
    • Playmate of the Apes (1:17 Min.)
    • Dr. Jeckyll & Mistress Hyde (1:21 Min.)
    • Gladiator Eroticus (1:17 Min.)
    • Spiderbabe (2:09 Min.)
VerpackungKeepCase
 An Extras bietet die DVD ein paar Behind the Scenes, in welchen kurioserweise noch ein Interview mit John Link vorgeschaltet ist. Warum man hierfür keinen separat anwählbaren Punkt ins Menü baute, ist unverständlich. Ist das Interview beendet, startet direkt der Behind the Scenes-Blick und offenbart wie es hinter den Kulissen abging. In einer Photoshow werden Bilder aus dem Film präsentiert. Ebenfalls ist der Trailer zum Film vorhanden. Für alle, die sich für weitere Filme der Seduction Cinema Studios interessieren, gibt es noch eine Trailershow mit weiteren Titeln.
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Fazit
Seduction Cinema ist eine Produktionsfirma, die es sich zur Aufgabe gemacht hat in regelmäßigen Abständen bekannte und kommerziell anvisierte Blockbuster als softerotische Versionen mit stellenweise grenzdebilen Humor nachzudrehen. So wurde aus Interner Link"Gladiator" von Ridley Scott kurzerhand "Gladiator Eroticvs" oder aus Interner Link"Spiderman" von Sam Raimi wurde Interner Link"Spiderbabe". Dies sind aber nur zwei Titel der immer länger werdenden Liste. Aufgrund des sehr geringen Budgets sind die Kulissen recht klein und billig. Auch die darstellerischen Leistungen lassen stellenweise sehr zu wünschen übrig, aber dennoch haben die Filme etwas, das ihnen eine Daseinsberechtigung ermöglicht: einen unübertroffenen trashigen Charme. Dies liegt wohl an der billigen Machart, aber auch an der Art, wie die Filme handlungstechnisch mit dem Originalmotiv umgehen. "Lord of the G-String" wird sicher ein Dorn in den Augen der Tolkien-Fans sein und im Gegensatz zu diesem Epos wird die Geschichte in diesem Film in rund 80 Minuten erzählt - aber so wie es Tolkien nie gewagt hätte. Regisseur Terry M. West versteht es nur zu gut, seine Parodie auf Interner Link"Herr der Ringe" verständlich und sehr erotisch auf dem Markt zu etablieren. Dies gelingt auch durch das Zugpferd von Seduction Cinema namens Misty Mundae, die in jeder Produktion einen festen Stammplatz hat und verdammt süß aussieht. Doch nicht nur sie sondern auch ihre Kolleginnen, wie A.J. Kahn oder Darian Caine, können den erotischen Aspekt hervorheben, der dann urplötzlich in eine Verarsche abdriftet. Dies wird man schon an der Namensgebung bemerken, wenn aus Frodo plötzlich Dildo wird oder Saruman wird zum Sauerarsch. Und aus dem wichtigsten Element des Tolkien'schen Werkes, dem Ring, wird ein String. Dieser muss natürlich vernichtet werden, da der Träger ansonsten in dauerhafter Erregung lebt. Einige Dinge aus "Herr der Ringe" werden direkt aufgegriffen, um aber dann von Softsexszenen abgelöst zu werden. Wobei die Darstellerinnen die meiste Zeit über unbekleidet sind. Wirkliche Kritikpunkte sind die Kulissen, die budgetbedingt sehr einfach und billig wirken. Der Großteil des Films wird wohl irgendwo in einem Waldstück gedreht worden sein. Wenn sich die Handlungsorte ändern, wird der Zuschauer durch eine Computergrafik, die den neuen Ort darzustellen versucht, darauf hingewiesen. Man fühlt sich in die gute alte C64-Zeit versetzt. Aber muss das sein? Im deutschen Amateurfilmbereich gibt es ja mittlerweile schon bessere Programmierer. "Lord of the G-String" ist eigentlich ein naiver kleiner Film, schaut man sich allerdings andere Parodien zum Thema an wie den unsagbar schlechten "The Ring Thing", kann diese mit Erotik und debilen Humor vollgepackte Version beim Trashfan deutlich punkten. Hierfür sorgt auch die gelungene Synchronisation, die den Schwachsinn gut zu vermitteln weiß. Auffällig sind dennoch die vielen Goofs, insbesondere bei den Erotiksequenzen. Hier sollte Terry M. West doch etwas mehr Sorgfalt walten lassen. Es ist auch mal schön, dass sich ein Label dazu entschließt, diese Filme einem deutschen Publikum zu präsentieren und ich verbleibe in der Hoffnung noch mehr von Misty Mundae in der nächsten Zeit sehen zu können.



Bilder der DVD




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