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D, FR, CAN, USA 1999
Originaltitel:Relic Hunter
Alternativtitel:Sydney Fox l'aventurière
Länge:ca. 985 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 12 Jahre
Regie:Paolo Barzman, Ian Toynton, John Bell, Don McCutcheon, Wade Eastwood
Buch:Jurgen Wolff, Bill Taub, Rob Gilmer
Kamera:Alwyn Kumst, Kevin Rudge
Musik:Donald Quan
SFX:Ken Lailey
Darsteller:Tia Carrere, Christien Anholt, Lindy Booth, Tanja Reichert, Jane March, Thomas Kretschmann
Vertrieb:Kinowelt
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:27.04.2007 (Kauf)



Inhalt
Sydney Fox ist nicht nur überaus attraktiv, sondern auch ungemein clever. Private Sammler und auch staatliche Institutionen engagieren die smarte Professorin immer wieder, um verlorene Schätze und Kunstgegenstände aufzuspüren. Auf der Jagd nach den kostbaren Relikten schlittert sie mit ihrem Assistenten Nigel Bailey von einem gefährlichen Abenteuer ins nächste. Doch dank ihres enormen Wissens und ihrer beachtlichen Kampfsporttalente entkommt sie selbst den ausweglosesten Situationen ...

Bild
Format1,33:1 (Vollbild)
NormPAL
 Bildtechnisch liefert Kinowelt uns hier ein recht enttäuschendes Ergebnis ab. Das extreme Bildrauschen sowie die ebenso starken stehenden Rauschmuster und die daraus resultierende Bewegungsunschärfe trüben den Gesamteindruck ungemein. Schärfe ist kaum noch vorhanden, die Rauschmuster lassen keinerlei Tiefe zu und auch die Kantenschärfe ist einfach nur noch als mangelhaft zu bezeichnen. Da können die kräftigen, aber teilweise sehr erdigen Farben auch nichts mehr reißen. Zudem ist der Kontrast teilweise sehr schwach ausgefallen. Die mangelnde Kompression zeigt sich vor allem durch wirklich extremes Blockrauschen, sowie teilweise starke Artefaktebildungen. Auch wenn es keine Defekte und Verschmutzungen zu bemängeln gibt, sorgen diese Probleme dafür, dass wir im Schnitt nicht mehr als zwei Punkte für den Vollbildtransfer vergeben können.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0 Surround
SpracheDeutsch
Untertitel-
 Der deutsche Tonspur liegt in Dolby Digital 2.0 vor und ist noch das Beste an der ganzen Veröffentlichung. Die Stimmen sind gut zu verstehen und auch die Geräuschkulisse, sowie die Musikwiedergabe arbeiten fehlerfrei. Ingesamt klingt das Klangspektrum etwas dumpf, für eine Serie ist die Surroundspur aber völlig ausreichend und überzeugt vor allem darin, dass hin und wieder die Rears zum Einsatz kommen. Nicht spektakulär, aber dennoch gut. Leider gibt es keinen englischen Originalton.
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Extras
Extras
DVD 6:
  • Produktionsnotizen
  • Biografien:
    • Tia Carrere
    • Christien Anholt
  • Fotogalerie (33 Bilder)
  • Trailershow:
    • The Mission (1:03 Min.)
    • Baywatch (0:59 Min.)
    • Verlockende Falle (2:02 Min.)
    • Revlation (2:19 Min.)
    • Mini-Max (1:13 Min.)
    • Cascadeur (1:26 Min.)
    • Firefight (1:14 Min.)
    • Deutschland - Ein Sommermärchen (2:11 Min.)
    • Kinowelt TV (1:47 Min.)
VerpackungAlphaCase im Schuber
 Das gesamte Bonusmaterial befindet sich auf der sechsten Disc und ist nicht sehr umfangreich ausgefallen. Neben einer obligatorischen Trailershow gibt es nur noch zwei Biografien, Produktionsnotizen und eine kleine Bildergalerie.
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Fazit
Die meisten denken dass "Relic Hunter" ein billiges "Tomb Raider"-Plagiat ist, doch kaum jemand weiß, dass die Serie ursprünglich als direkte Spieleumsetzung geplant war, man sich dann aber doch dazu entschloss, Lara Croft auf die große Leinwand zu bringen. Doch die Produzenten sahen in der Serie immer noch das nötige Potenzial, änderten die Geschichte ab und aus "Tomb Raider" wurde "Relic Hunter", eine Mischung aus Lara Croft und Indiana Jones, mit der bezaubernden Tia Carrere ("Waynes World", Interner Link"True Lies") in der Hauptrolle.
Ganz im Stil ihrer Vorbilder ist Carrere als Syndney Fox im Namen der Wissenschaft unterwegs, um längst vergessene Reliquien wieder zu beschaffen. Dabei geht es stets heiß her und die sexy Geschichtsprofessorin bekommt alle Hände voll zu tun. Auch wenn Produktions bedingt vieles recht billig und dadurch unfreiwillig komisch erscheint, hat die Serie genügend Charme, um zwischenzeitlich für ein paar nette Stunden zu sorgen. Gepaart mit einigen witzigen Momenten und flotten Sprüchen, geizt Tia auch nicht mit ihren Reizen und man schafft es immer wieder, dank netter Geschichten und einer sauberen Inszenierung dem Publikum zumindest etwas Abwechslung zu bieten. Hin und wieder schafft es die Serie sogar, das Gefühl eines 80er Jahre- Abenteuerfilms à la Interner Link"Indiana Jones" aufkommen zu lassen, wobei es auch genügend Folgen gab, in dem allein aufgrund der teilweise recht billigen Spezialeffekte jeden Abenteurer die Nackenhaare zu Berge stehen dürften.
Andersherum werden Liebhaber von trashiger Unterhaltung immer dann auf ihre Kosten kommen, wenn die Serie unfreiwillig komisch erscheint und das ist doch etwas.

In allen Belangen enttäuschende Veröffentlichung der US-Serie, bei der nicht einmal der englische Originalton lizenziert wurde. Zudem nahm man ein deutsches TV-Master fürs Bild, das Ergebnis ist erschreckend. Die erste Staffel erscheint in einem AlphaCase mit Schuber. Nur für Hardcore-Fans zu empfehlen.



Bilder der DVD




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