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FR, IT, CAN, PA 1976
Originaltitel:Magnum Special per Tony Saitta, Una
Alternativtitel:44 Special
aka. Autopsie im College - Feuerstoß
aka. Blazing Magnums
aka. Shadows in an Empty Room
aka. Special Magnum for Tony Saitta, A
aka. Strange Shadows in an Empty Room
aka. Tod im Collage - Feuerstoß
aka. Tough Tony Saitta
Länge:85:17 Minuten (gekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Alberto De Martino
Buch:Frank Clark, Gianfranco Clerici, Vincenzo Mannino, Vincent Mann
Kamera:Anthony Ford
Musik:Armando Trovajoli
Darsteller:Stuart Whitman, John Saxon, Martin Landau, Tisa Farrow, Carole Laure, Jean LeClerc, Gayle Hunnicutt, Jean Marchand, Anthony Forrest, Andrée St-Laurent, Peter MacNeill, Julie Wildman, James Tapp, Jérôme Tiberghien, Terence G. Ross
Vertrieb:UAP / Evolution
Norm:PAL
Regionalcode:0



Inhalt
Captain Saitta (Stuart Whitman) hat nur eines im Sinn: den Mord an seiner Schwester (Tisa Farrow) brutal zu rächen. Doch im Zuge seiner Privatermittlungen kommt er dahinter, dass im Leben seiner Schwester nicht alles so einwandfrei ist, wie er das bislang angenommen hatte.

Bild
Format1.85:1 (Letterbox)
NormPAL
 Eine richtige Restauration hat das Bild wohl nicht erfahren. Das beginnt bei den vielen kleinen Kratzern, geht über die subjektiv kräftigen, aber wenig ausgeglichenen Farben und erstreckt sich bis hin zur gerade befriedigenden Schärfe, die vom sehr feinen Rauschen beeinträchtigt wird. Besonders in dunklen Szenen schwindet das gute Aussehen. Der Kontrast nämlich ist höchstens auf mäßigem Videoniveau, weswegen Schatten weder einen richtigen Schwarzwert tragen, noch differenziert genug abgebildet sind. Mit dem Detailgrad des Filmes darf man zufrieden sein. Nur Bewegungen verwischen etwas, was den Gesamteindruck in diesem Bereich herunterzieht. Durchaus ist hier noch einiges machbar, denn man sieht, dass nicht viel Aufwand betrieben wurde. Besonders dass das Masterband manchmal kurze Aussetzer hat (grüne Streife), stört. Mit Altersbonus sind es trotzdem 3 Punkte.
 +++---

Ton
FormateDolby Digital 5.1, Dolby Digital 5.0, Dolby Digital 2.0
SpracheDeutsch
Untertitel-
 Etwas mysteriös, dass der Dolby Digital 5.1-Ton gleich zweimal auf der DVD ist, einmal unter diesem Namen und einmal bezeichnet als Surround, wobei dieser tatsächlich nur eine 5.0-Abmischung ist, der folglich der Tieftonkanal fehlt. Unterschiede gibt es scheinbar trotzdem nicht, beide sind ein Upmix aus einem Stereo- bzw. vermutlich sogar nur einem Monoton, denn sämtliche Laute aus den Frontkanälen werden einfach nur auf die Rears umgeleitet, wenn auch etwas leise. Deswegen sind die 5.x-Versionen ziemlich nutzlos, was man vielleicht schon vorher geahnt hat. Der vermeintliche Stereoton ist typisch fürs Alter, besitzt also kleinere Macken, bleibt aber gut verständlich und beeinträchtigt den Score nicht. Man hört kaum störendes Rauschen, keine Tonsprünge (bis auf zwei Stück zu Beginn) und die Stimmen kratzen auch nicht zu sehr. Natürlich sind etwas spitze S-Laute vernehmbar. Leider haftet sich der Klang sehr an die mittigen Frequenzen und wirkt dadurch etwas gedrungen.
 ++----

Extras
Extras
  • Bildergalerie (42 Bilder)
  • Filmografien (jew. 1 Seite):
    • Tisa Farrow
    • Gayle Hunnucutt
    • Martin Landau
    • John Saxon
    • Stuart Whitman
  • Trailer:
    • Stukas über London (2:31 Min.)
    • Reaper - Der Killer (0:30 Min.)
    • Time Served - Hölle hinter Gittern (0:31 Min.)
VerpackungKeepCase
 Als Bonus würde ich es nicht gleich bezeichnen, wenn 5 Darstellerinfos geboten werden, die lediglich eine Titelauflistung sind. Die Menus bestehen aus Standbildern, die aus dem Film heraus geschossen wurden und verpixelt aussehen. Selbiges gilt für die Bildergalerie. Bei einigen Menuteilen liegt ein Soundtrack darunter. Wobei das Hauptmenu mit den zwei ausgeschnittenen Darstellern und die selbst angefertigte Covercollage nicht gerade gut aussehen.
 +-----

Fazit
Zwei Dinge machen diese italienisch-kanadische Co-Produktion interessant für jeden Fan von harter Polizei-Thriller-Kost vergangener Tage: Zuerst wäre da natürlich die Darstellerriege aus namhaften Personen des Genre-Films mit Stuart Whitman als ruppigen Ermittler ganz im Dirty Harry-Stil, John Saxon als dessen etwas blass charakterisierter Partner, Tisa Farrow als geheimnisvolle Leiche (als Lebende sogar "oben ohne" zu sehen) und Martin Landau als Dr. Tracer, der zur Toten ein zu ergründendes Verhältnis hatte und nun unter Mordverdacht steht. Da macht es bereits einfach nur Spaß zuzusehen, auch wenn der Plot für meine Geschmäcker etwas amerikanisch ist und somit erstmal nur ein Standardthriller inszeniert wird. Denn Captain Saitta hangelt sich von einer Information zur Nächsten, macht jede Menge Hausbesuche bei Informanten, um den mysteriösen Umständen des Todesfalls (im Film übrigens seine Schwester, weswegen die ganze Sache natürlich noch etwas persönlicher und härter abgehandelt wird) auf die Schliche zu kommen. Jene Aufeinandertreffen mit den Kriminellen sind dann das zweite große Plus des Films, frei nach dem Motto "Erst wird geprügelt, dann gefragt". So mischt er nicht nur eine Transvestiten-WG ordentlich auf, auch mit verdeckten Ermittlern der Polizei werden handfeste Freundlichkeiten ausgetauscht, wobei Whitman trotz gehobenen Alters ordentlichen Körpereinsatz beweist. Klassische Action wird auch beim eigentlichen Highlight des Filmes, der minutenlangen Verfolgungsjagd geboten. Der behebige, wuchtige amerikanische Straßenkreuzer tritt dabei gegen ein Muscle Car an und es werden jede Menge wirklich waghalsige Stunts gestartet. Waghalsig, weil im Schneideraum nicht aller halbe Sekunde umgeschaltet wird auf Alternativmaterial, um Rasanz und Gefährlichkeit zu montieren, und weil man als Zuschauer einen wunderbaren Überblick über die Tricks der Fahrer bekommt. Das sieht man ja leider bei aktuellen Action-Filmen gar nicht mehr. Als Fan des italienischen Thrillers werden mehrfach Giallo artige Motive eingebaut, bei der sich beispielsweise eine blinde Professorin vor einem herannahenden Killer in Sicherheit bringen muss. Erinnert definitiv an Argentos Werke, auch wenn künstlerisch doch noch Welten in der Umsetzung liegen, weil Soundtrack und Bild nicht jene Perfektion erreichen.
Die deutsche DVD von UAP gilt als gekürzt, ist technisch eher für das Low Price-Segment ausgelegt und bietet auch keinerlei nennenswerte Extras. Wer einfach nur mal reinschauen möchte, der sollte nicht mehr als 5 Euro investieren. Wer sich jedoch mehr dem Genre verbunden fühlt, der hofft (mit mir) auf eine dicke, restaurierte Edition aus Übersee.



Bilder der DVD




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Feuerstoss
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