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NZ 1985
Originaltitel:Quiet Earth, The
Länge:Quiet Earth, The
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Geoff Murphy
Buch:Craig Harrison, Bill Baer, Bruno Lawrence, Sam Pillsbury
Kamera:James Bartle
Musik:John Charles
SFX:Phil Addenbrook, Ken Durey, Bruce Tooley
Darsteller:Bruno Lawrence, Alison Routledge, Pete Smith, Anzac Wallace, Norman Fletcher, Tom Hyde
Vertrieb:Sunfilm
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:27.10.2006 (Kauf)



Inhalt
Als Folge eines wahnwitzigen militärischen Experiments gerät die Erde aus ihrem Raum-Zeit-Kontinuum. Das Unvorstellbare ist Wirklichkeit geworden - alles organische Leben ist schlagartig vernichtet. Nur ein einziger Mensch scheint überlebt zu haben ...

Bild
Format1.85:1 (anamorph)
NormPAL
 Die anamorphe Abtastung schwankt zwischen guter und mittelmäßiger Qualität, die für diesen Mitt-Achtziger-Titel nichts Ungewöhnliches ist. Zwischen den farblich ausgeglichenen, relativ detailreichen Szenen, die kaum Verschmutzungen aufweisen, tritt immer wieder das feine Rauschen hervor, welches die Detailschärfe ebenso beeinflusst wie der Rauschfilter. Deswegen ist die Plastizität oftmals nur durchschnittlich, verschwindet zusätzlich unter den Nebeneffekten der Normwandlung, die einfach unnötig sind. Der Kontrast könnte besser sein, dunkle Szenen sind nicht immer perfekt was Erkenntlichkeit angeht und auch einige wenige helle Momente überstrahlen ihre Umgebung. So neigt die Qualität doch eher zu 3 als zu 4 Punkten.
 +++---

Ton
FormateDolby Digital 2.0, Dolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Dolby Digital 5.1 ist bei einem diesem 20 Jahre alten Film nicht ganz unproblematisch. So wird dann auch nur eine Effektleistung geboten, wie man sie von einem Dolby Surround-Track erwarten würde. Das bedeutete hörbare, gleichzeitig mittenlastige und innerhalb des jeweiligen Kanals gefangene Effekteinspielungen, die nachträglich hinzugefügt worden. Auf den Rears hört man den Einsatz seltener, eher auf den Stereokanälen. Die Ausgangsqualität ist dabei nicht allzu toll. In den oftmals ruhigen Momenten hört man deutlich Rauschen durchdringen und manchmal ist ein leichtes Brummen zu hören. Der Bass (z.B. Effekt bei Minute 8:09) bleibt dumpf zurück und die Stimmen sind ebenso gedämpft. Beim englischen Ton lässt sich dann kaum noch Hintergrundrauschen ausmachen, feiner ist dieser aber nicht, besonders wegen der gealterten Sprachqualität. Die Stereospuren sind letztlich auch ganz ok, allzu viel verpasst man gegenüber 5.1 nicht.
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Extras
Extras
  • Audiokommentar
  • Originaltrailer (2:51 Min.)
  • Weitere DVDs:
    • The Tiger Blade (2:26 Min.)
    • White Skin (1:14 Min.)
    • Immortal (1:58 Min.)
    • Some (2:21 Min.)
    • The Gate - Das Tor zur Hölle (1:34 Min.)
    • Interceptor (1:54 Min.)
VerpackungKeepCase
 Es gibt die Möglichkeit, sich den Originaltrailer (mit deutschen Untertiteln) anzuschauen, der seltsamerweise als Vollbild innerhalb eines anamorphen Widescreens vorliegt (also dicke schwarze Balken am linken und rechten Rand), und den Ausführungen des Drehbuchautors und Produzenten Sam Pillsbury mittels Audiokommentar zu lauschen. Ist zwar gut verständlich und auch interessant, aber nicht übersetzt worden.
 +-----

Fazit
Science Fiction ohne Hi-Tech-Ansammlungen, außerirdisches Leben (bzw. die Suche danach) oder verrückte Wissenschaftler, das ist doch eher eine Seltenheit. "The Quiet Earth" ist keine pure Unterhaltungsshow der Effekte oder Action willen, sondern eine deprimierende Vorschau auf die Spuren, die der Mensch in unserem Universum hinterlässt, und deren möglicherweise fatale Folgen. Hinter dem missglückten Experiment, welches die Sonne und damit dieses Planetensystem aus dem Gleichgewicht wirft, und wie von Geisterhand sämtliches Leben auf der Erde auslöscht, könnte man ökologische Warnhinweise vermuten oder schlichtweg eine bitterböse Deutung von astrophysikalischen Zusammenhängen. Könnte man, aber dafür sind die Andeutungen über den Hintergrund der Katastrophe zu selten bzw. zu ungenau ausgeführt. Craig Harrisons gelieferte Buchvorlage beschäftigt sich in ihrer Verfilmung um die Menschen, die durch höchst seltsame Umstände überlebt haben und nun auf dem leer gefegten Planeten klar kommen müssen. Eine ganze Weile beobachten wir Zac, der zwischen Niedergeschlagenheit und unendlicher Freiheit jeden Luxus in vollen Zügen genießt, sich selbst übermütig zum Gott erklärt und merken muss, dass das Leben ganz allein keinen rechten Sinn macht. Irgendwann trifft er zufällig auf Joanne und Api, die zu Zwecken der Selbsterhaltung eine Gemeinschaft bilden. Man mag sich fragen, wie alle Drei den Fakt so gelassen aufnehmen können, dass ihre Spezies beinahe ausgelöscht ist und warum sie so hartnäckig versuchen, die pulsierende Sonne zu retten, aber für mich steht klar im Vordergrund die spannende Konstellation der Drei, die dafür sorgt, dass beinahe die letzte Chance der Menschheit auch noch vertan wird. Dass das bei Erscheinen von "The Quiet Earth" für Aufsehen gesorgt hat und heute noch ohne Abnutzungserscheinungen genossen werden kann, spricht für den Film und seine Darsteller.



Bilder der DVD




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