Wicked-Vision-Index

Login 18er Bereich

Registrieren

Startseite und Neuigkeiten Reviews
• Filmberichte
• DVD/HD-Reviews
• Bildvergleiche
• Literatur
• Hörspiele Weitere, medienbezogene Informationen
• Hidden Features
• Schnittvergleiche
• Videocover
USA 2006
Originaltitel:Pulse
Länge:84:32 Minuten (ungekürzt / Unrated)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Jim Sonzero
Buch:Kiyoshi Kurosawa, Wes Craven, Ray Wright
Kamera:Mark Plummer
Musik:Elia Cmiral
SFX:Gary Tunnicliffe
Darsteller:Kristen Bell, Ian Somerhalder, Christina Milian, Rick Gonzalez, Jonathan Tucker, Samm Levine, Octavia Spencer, Jeremy Guskin, Ron Rifkin, Joseph Gatt, Kel O'Neill, Tate Hanyok, Brad Dourif, Christine Barger, Di Quon, Robert Clotworthy, Moira Price
Vertrieb:Kinowelt
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:05.06.2007 (Verleih) / 06.07.2007 (Kauf)



Inhalt
Der plötzliche Selbstmord ihres Ex-Freundes Josh wirft Psychologiestudentin Mattie völlig aus der Bahn. Umso größer ist ihr Schock, als sie E-Mails mit seinem Absender erhält. Gemeinsam mit ihren Freunden versucht sie, Joshs Computer zu finden. Dabei stößt sie auf den Bastler Dexter, der ihr hilft, den rätselhaften Vorgängen auf den Grund zu gehen. Immer mehr Menschen erhalten rätselhafte E-Mails und verfallen nach dem Öffnen in tiefe Depressionen. Die Suizidrate im ganzen Land schnellt nach oben, auch in Matties engstem Freundeskreis gibt es weitere Tote. Schließlich kommen Mattie und Dexter einem Experiment auf die Spur, das auf schreckliche Weise fehlgeschlagen ist ...

Bild
Format2,40:1 (anamorph)
NormPAL
 Der Bildtransfer ist weitergehend als gelungen zu bezeichnen. Durch die künstlerisch kalte Farbpalette mit ihren vielen Blautönen kommt eine gelungene Atmosphäre zustande. Hierfür zeichnet sich der Einsatz von Farbfiltern aus. Der Kontrast arbeitet ohne Fehler und kann mit einem satten Schwarzwert aufwarten, der keinerlei Details verschluckt. Auch die Schärfe hinterlässt einen guten Eindruck und wirkt in Nahaufnahmen sehr detailliert. Die Kompression ist zwar gelungen, hätte aber etwas besser ausfallen können, da ein leichtes Blockrauschen sichtbar ist. Ein Rauschen ist sichtbar ,was gelegentlich zu kleineren Unschärfen führt und das Bild etwas schwammig werden lässt.
 ++++--

Ton
FormateDolby Digital 5.1, DTS-ES 6.1
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Tonal kann die DVD ebenfalls überzeugen und kommt mit einem sehr sauberen und homogenen Klangbild daher. Den klaren Vorzug sollte der DTS-ES-Spur gegeben werden. Hier hat der Subwoofer einiges zu tun, um den starken Bass zu verarbeiten. Durch den Einsatz aller Speaker und der dazugehörigen perfekten Abmischung entsteht ein gelungenes Raumklangbild. Hier dürfen sich die Geister im heimischen Kino so richtig austoben. Die Sprachqualität ist sehr gut und erlaubt sich keine Fehler. Auch sind alle Tonspuren frei von Rauschen oder anderen Störungen. Die beiden 5.1-Varianten sind etwas zurückhaltender, aber dennoch dynamisch.
 +++++-

Extras
Extras
  • Audiokommentar mit Regisseur Jim Sonzero und SFX Designer Gary Tunnicliffe
  • Audiokommentar von den Produzenten, Visuell Effects Supervisor, Line Producer und Darsteller
  • Trailer (Deutsch) (0:49 Min.)
  • Trailer (Englisch) (2:24 Min.)
  • Deleted Scenes (12:11 Min.)
  • Musikvideo "Denied" von Sonic Syndicate (3:56 Min.)
  • Interviews (10:02 Min.)
  • Making Of (7:01 Min.)
  • Die visuellen Effekte in Pulse (5:57 Min.)
  • Reale Paranormale Phänomene (4:22 Min.)
  • Produktionsnotizen (4 Textseiten
  • TV Spots (1:02 Min.)
  • Fotogalerie (2:52 Min.)
  • Trailershow:
    • See No Evil (0:31 Min.)
    • Wolf Creek (2:02 Min.)
    • The Fountain (2:24 Min.)
    • Chaos (1:44 Min.)
    • Saw 1 & 2 Steel Edition (0:54 Min.)
    • 88 Minutes (1:41 Min.)
    • Kinowelt TV (1:47 Min.)
VerpackungKeepCase
 Der Bonusbereich ist sehr umfangreich ausgefallen und enthält das gesamte Material der US-DVD. 2 Audiokommentare geben viele Informationen zum Film und dessen Entstehung preis. Der deutsche und der Originaltrailer dürften dagegen schon als Standard angesehen werden. Neben Deleted Scenes und einem Musikvideo der Gruppe Sonic Syndicate gibt es noch Interviews mit den beiden Hauptdarstellerinnen zu sehen und mehrere Dokumentationen, die über die Entstehung des Films berichten. Die Interviews und auch die Interviewfragmente innerhalb der Dokumentationen sind allerdings sehr werbelastig. Wirklich gelungen ist der kurze Bericht über reale Phänomene. Produktionsnotizen, eine Fotogalerie und zwei TV-Spots runden das Bonusprogramm ab. Eine Trailershow darf natürlich ebenfalls nicht fehlen und zeigt einen Überblick erhältlicher Titel aus dem Programm des Anbieters.
 +++---

Fazit
Remakes von asiatischen Filmhits sind in Amerika mittlerweile mehr als üblich. Kein geringer als Wes Craven (Interner Link"A Nightmare on Elm Street") nahm sich die Drehbuchumsetzung des japanischen Gruselhits "Kairo" von Kiyoshi Kurosawa an. Unterstützung bekam er von dem Newcomer Ray Wright. Aufgrund der offensichtlichen Logiklöcher stellt sich aber die Frage, wer von den beiden wirklich den Hauptteil entworfen hat. Eine wirkliche Handschrift von Craven kann man nämlich nicht feststellen. So bekommt man einen an "Kairo" orientierten Film serviert, der schon schmecken kann. Das Publikum war eher zwiegespalten in ihrer Auffassung des Films, doch muss man gestehen, wenn keine Vergleiche zum Original gezogen werden, dass hier ein recht spannendes Filmchen von Regisseur Jim Sonzero geschaffen wurde. Viel ist der Optik zu verdanken, die sich der ehemalige Werbeclip-Regisseur bei seinen früheren Arbeiten aneignen konnte. Durch eine recht kühle Farbgebung und die sterile und extrem kalte Kulisse wird eine verstörende Atmosphäre geschaffen. Hinzu gesellt sich noch die Darstellung der Geister, die entgegen ihrem Ursprung nicht als weiße Gestalten daherkommen, sondern der Zeit angepasst wie elektromagnetische Wellen aus dem Nichts auftauchen. Hierbei wurde Wert darauf gelegt etwas Menschliches auf diese Wesen zu projizieren. Gänsehautfaktor also vorprogrammiert. Die Darsteller können als typisch amerikanisch bezeichnet werden und zeigen eine solide Leistung. Wirklicher Kritikpunkt sind eigentlich nur die Logiklöcher, die den Film etwas herunterziehen. Warum begehen die Menschen am Anfang Selbstmord und später zerfallen sie einfach nur so zu staub? Mögliche Ursache wäre, dass sich das Virus weiterentwickelt bzw. die Toten mehr Kraft erlangen, umso länger sie sich auf Erden befinden. Warum hält rotes Isolierband die Erscheinungen ab? Der Fragenkatalog könnte so direkt weitergeführt werden, da man zu vielem überhaupt keine Antwort erhält und wenn, dann nur unterschwellig und nebenher. Sicherlich hätte man sich hier etwas Mühe geben können doch auch so kann man sich noch prächtig unterhalten und die wenigsten Zuschauer werden Interesse daran hegen, den Film beim Ansehen zu analysieren. Spannung ist nämlich genug vorhanden.

Die Umsetzung der DVD ist zudem sehr gelungen, da man zum einen gleich den Unrated Cut veröffentlichte und eine ansprechende Bild- und Tonqualität präsentiert. Somit sollte man "Pulse" eine Chance geben und den Film einfach nur auf sich wirken lassen ohne viel zu hinterfragen.



Bilder der DVD




Druckbare Version
Pulse - Du bist tot, bevor Du stirbst
IMDb.com OFDb.de



Alle Bilder und Texte sind Eigentum des jeweiligen Rechteinhabers

Copyright by Wicked-Vision 2000-2013/Designed by Daniel Pereé 2000-2013.