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USA 2006
Originaltitel:House Next Door, The
Alternativtitel:Das Haus nebenan
Länge:85:48 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 12 Jahre
Regie:Jeff Woolnough
Buch:Suzette Couture, Anne Rivers Siddons (Novel)
Kamera:David Herrington
Musik:Andrew Lockington
SFX:Brock Jolliffe
Darsteller:Colin Ferguson, Megan Vincent, Stephen Amell, Lara Flynn Boyle, Emma Campbell, Victoria Fodor, Mark-Paul Gosselaar, Heather Hanson, Natalie Lisinska, Michael Scratch, Charlotte Sullivan, Niamh Wilson
Vertrieb:Paramount
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:29.05.2007 (Kauf)



Inhalt
Das ruhige Leben von Col und ihrem Ehemann Walker wird plötzlich empfindlich gestört, als Kim, ein ambitionierter Architekt, ein atemberaubendes neues Haus direkt nebenan baut. Allen Menschen, die in diesem Haus wohnen, passieren nämlich auf einmal komische und beunruhigende Dinge. Nachdem es zu immer mehr Unfällen, Unglücken und sogar Todesfällen kommt, wird den beiden klar, dass das wunderschöne Haus in seinen Bewohnern das Schlimmste zum Vorschein bringt. Col und Walker kämpfen um ihr Leben und darum, ihren Verstand zu behalten, während das Böse dieses Hauses die ganze Nachbarschaft durchdringt. Entschlossen versuchen sie, das Haus und seinen Erbauer zu zerstören, bevor sie selbst zu Opfern werden ...

Bild
Format1,85:1 (anamorph)
NormPAL
 Farben und Kontrast wirken recht natürlich, wobei letzteres mit einem viel zu geringen Schwarzwert aufwartet, wodurch das Bild etwas zu milchig wirkt, was aber durchaus ein Stilmittel sein kann. Bildrauschen gibt es nicht zu bemängeln, dafür aber eine sehr schwache Schärfe. Der anamorphe Transfer zeigt nur eine bedingt gute Kantenschärfe und insgesamt ein extrem weiches Bild, bei dem selbst Nahaufnahmen kaum wirkliche Details offenbaren. Der Rauschfilter arbeitet dafür aber sehr sauber und ruhig - stehende Rauschmuster sind kaum auszumachen und auch die Kompressionen arbeiten bis auf dezentes Blockrauschen sehr ausgewogen im Hintergrund. Defekte und Verschmutzungen sind keine zu bemängeln.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Stereo), Dolby Digital 5.1 (nur engl.)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch, Englisch
 Der deutsche Surround-Mix klingt sehr natürlich und stets gut verständlich. Die Musik wird dabei sehr sauber wiedergegeben, darf sich hin und wieder sogar in den Rears wiederfinden und im Grunde gibt es bei der Abmischung nicht wirklich etwas zu bemängeln. Der englische Mix liegt in Dolby Digital 5.1 vor, bietet aber ebenfalls nur bedingt mehr. Dominant in der Front, wird uns eine gute und sehr natürliche Sprachwiedergabe geboten. Die Rears werden dabei dezent für den Score genutzt. Direktional spielt sich hier eher weniger ab und selbst Umgebungsgeräusche wurden viel zu leise auf die Rears gelegt. Räumlichkeit entsteht dadurch nur selten und zudem wirkt das ganze sehr kraftlos und der Subwoofer bleibt die meiste Zeit über stumm. Optional lassen sich deutsche und englische Untertitel hinzuschalten.
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Extras
Extras-
VerpackungKeepCase
 Keine Extras und ein langweiliges DVD-Menü sind alles, was wir spendiert bekommen.
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Fazit
Zugegeben, interessiert hat mich "The House Next Door" nur wegen Lara Flynn Boyle, welche ich zuletzt in ihrer Rolle als Donna in der Kultserie Interner Link"Twin Peaks" bewundern durfte. Dazwischen liegen jetzt rund 17 Jahre - eine lange Zeit, die bestimmt nicht ganz ohne Nachhilfe an ihr vorbei gegangen ist, denn nur so kann man sich die vollen Lippen erklären, die auf einigen PR-Fotos sogar richtig aufgepumpt wirkten. Ansonsten ist sie immer noch eine sehr hübsche Frau, vielleicht heute mit 37 Jahren mehr als zu "Twin Peaks"-Zeiten und ihr Markenzeichen, ihre Augen, verfehlen auch hier nicht ihre Wirkung. Sie und ihr Filmpartner Colin Fergusom ("CSI:Miami") werden bei dieser TV-Produktion aber kaum überfordert. Wer hier einen Haunted House-Horror erwartet, wird ebenso enttäuscht wie diejenigen, welche auf einen Psychothriller hoffen. Viel mehr ist "The House Next Door" irgendwo zwischen den Genres angesiedelt, denn es fehlen von beiden Kategorien sämtliche Eigenschaften. Für einen Horrorfilm passiert nie wirklich Gruseliges und ein Psychothriller sollte mehr zu bieten haben.
Zwar heißt das nicht, dass der Film langweilig ist, ganz im Gegenteil - für eine Fernsehproduktion ist das ganze sogar recht unterhaltsam -, es fehlt aber an der nötigen Spannung und Dramaturgie. Aus der Geschichte um ein Haus, welches seine Bewohner (nur die männlichen) böse werden lässt und auch die Frauen verändert, hätte man selbst für eine TV-Produktion deutlich mehr herausholen können. Doch leider bleibt das ganze etwas seicht inszeniert und bietet keinerlei Höhepunkte. Es ziehen lediglich immer wieder neue Bewohner in das Haus, welche sich dann auch kurzerhand entweder gegenseitig umbringen oder sich selbst umbringen, weil sie in den Wahnsinn getrieben werden. Doch das Böse, von dem die ganze Zeit gesprochen, wird niemals präsent, zieht die beiden Hauptdarsteller zeitweise selbst in den Bann des Hauses, was beinahe fatale Folgen für sie gehabt hätte.
Schlussendlich ist "The House Next Door" bereits nach 15 Minuten sehr vorher schaubar und man weiß schnell, wie sich Film und Charaktere entwickeln werden. Die üblichen Klischees werden verheizt, was nicht einmal schlimm ist, hätte man das ganze noch mit etwas mehr Erotik angereichert, denn allein Lara Flynn Boyles Anblick lässt Männer dahin schmelzen und ihre Präsenz im Film lässt ihn erträglich werden. Inszenatorisch wird kaum was falsch gemacht, wobei ich schon schmunzeln musste, als man bei der 17. Minuten das Mikrofon ins Bild huschen sieht.

"The House Next Door" ist ein netter Was-auch-immer, sollte aber im Fernsehen verweilen und muss nicht ins DVD-Regal wandern. Gruselig oder gar wirklich spannend wird es nie und somit verschenkt man hier jegliches Potenzial, einen guten Horrorschocker zu kreieren. Die DVD bietet keine Extras, lediglich Standbilder und eine eher durchschnittliche Bild- und Tonqualität. Die FSK gab den Film im April 2007 unter dem TV-Titel "Das Haus nebenan" ab 12 Jahren frei. Auf der DVD steht aber das FSK16-Logo.



Bilder der DVD




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