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USA 1964
Originaltitel:Disorderly Orderly, The
Länge:85:31 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 12 Jahre
Regie:Frank Tashlin
Buch:Ed Haas, Norm Liebmann, Frank Tashlin
Kamera:W. Wallace Kelley
Musik:Joseph J. Lilley
SFX:Paul K. Lerpae
Darsteller:Jerry Lewis, Glenda Farrell, Everett Sloane, Karen Sharpe, Kathleen Freeman, Del Moore, Alice Pearce, Milton Frome, John Macchia, Jack E. Leonard, Barbara Nichols, Susan Oliver
Vertrieb:Paramount
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:03.05.2007 (Kauf)



Inhalt
Armer Jerome Littlefield. Er wäre so gerne ein Arzt - aber für einen zart besaiteten Menschen ist das leider nicht die optimale Berufswahl. Also begnügt er sich mit einer Stelle als Krankenpfleger im Whitestone Sanatorium, eine Entscheidung, die garantiert für Lachkrämpfe sorgt.

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 Auch beim "Tölpel vom Dienst" liefert man uns ein gut restauriertes Bild ab. Die Farben sind kräftig und satt und auch der Kontrast arbeitet durchweg sehr sauber und lässt nur selten feinere Details missen. Die Schärfe befindet sich hierbei auf einem angenehmen Niveau, wobei die Detailschärfe ruhig hätte besser ausfallen dürfen und der anamorphe Transfer überwiegend weich wirkt. Zudem wirken die Konturen etwas schwammig und zeigen hin und wieder leichte Treppenbildung. Bildrauschen ist kaum auszumachen und lediglich leichtes Blockrauschen ist im Hintergrund auszumachen und macht vor allem auf homogenen Flächen auf sich aufmerksam. Ansonsten arbeiten die Kompressionen sehr sauber und Defekte und Verschmutzungen halten sich angenehm zurück.
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Ton
FormateDolby Digital 1.0 (Mono)
SpracheDeutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch
UntertitelDeutsch, Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Dänisch, Finnisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Norwegisch, Schwedisch, Spanisch
 Der deutsche Monoton überzeugt durch eine gute Verständlichkeit und leidet nicht, wie sonst üblich, unter Alterserscheinungen. Bis auf leichte Verzerrungen in den Stimmen erscheint der Ton frei von Rauschen und Defekten. Das einzige Manko: Der Ton ist insgesamt recht dumpf, klingt jedoch frischer als der englische Monotrack. Dieser klingt sehr leise und ist deutlich schlechter zu verstehen. Zudem wirkt er recht kratzig und dumpf. Altersbedingt aber noch völlig in Ordnung. Dennoch sollte man die deutsche Tonspur hinzuschalten.
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Extras
Extras
  • 4 Outtakes (6:10 Min.)
  • Original Kinotrailer (2:04 Min.)
VerpackungKeepCase
 Neben dem Originaltrailer gibt es hier noch 6 Minuten an Outtakes, welche in schwarzweiß, mit deutschen Untertiteln vorliegen.
 +-----

Fazit
Für mich ist "Der Töpel vom Dienst" einer der schwächeren Titel von Ulkkanone Jerry Lewis. Zwar gibt es hier Gags am laufenden Band, doch leider wollen diese nicht immer zünden. Viele Sachen wirken einfach schon zu überzogen, als dass sie wirklich zum Lachen anregen können. Fast wie Jim Carrey in "Ace Ventura" hetzt Jerry Lewis durch das Szenario der recht einfachen Geschichte und versucht uns einen Lacher nach dem anderen abzuringen. Als Krankenpfleger und Sohn eines berühmten Mediziners sollten Jerome Littlefield eigentlich alle Türen offen stehen, doch leider ist Lewis Charakter tollpatschig und übersensibel. Sobald er mitbekommt, wie es einem Menschen schlecht geht, und wenn dieser nur davon spricht, dann ist es vorbei und Jerome bemerkt die gleichen Symptome auch bei sich. Dennoch wird er geduldet, da die Krankenhauschefin eine große Zukunft für ihn ahnt. Ganz zum Leidwesen seiner Kolleginnen, die ihn am liebsten zum Mond schießen würden. Außer die hübschen Julie (Karen Sharpe Kramer) mag den "Tölpel vom Dienst" niemand, doch dieser verliebt sich kurzerhand in eine Patientin, welche aber nur wenig für den Krankenpfleger übrig hat. Bis es aber zum üblichen Happy End kommt, darf Jewis so richtig aufdrehen und wenn ich lachen musste, dann bei der Szene, als Jerome im Krankenzimmer den Fernseher reparieren sollte, da das Bild voller Schnee war. Kurzerhand schraubt er das Gehäuse aus und entfacht einen wahren Schneesturm. Soviel zum Thema überzogener Humor. Dennoch war das witzig wie genial. Der Rest ist unterhaltsam und es wird trotz kleiner Längen nie wirklich langweilig. Doch keine Frage: Jerry Lewis hat schon deutlich besseres gedreht, weshalb "Der Tölpel vom Dienst" es bei mir nicht in die Top 10 der besten Jerry Lewis-Filme schafft. Aber zumindest gehört er in jede ordentlich sortierte Lewis-Sammlung und bei dieser gut produzierten DVD greift man gerne zu.



Bilder der DVD




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