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CAN 2006
Originaltitel:Last Sect, The
Länge:85:02 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:SPIO/JK
Regie:Jonathan Dueck
Buch:David Robbeson
Kamera:Curtis Petersen, Brendan Steacy
Musik:Brad Ketchen
SFX:Max MacDonald, Randy Daudlin
Darsteller:David Carradine, Natalie Brown, Deborah Odell, Julian Richings, Sebastien Roberts, Jordan Van Dyck, Christine Tizzard, Megan Fahlenbock, Erin Berry, Richard Blackburn, Joe MacLeod, Rosalba Martinni
Vertrieb:MIB
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:04.01.2007 (Verleih) / 08.02.2007 (Kauf)



Inhalt
"The last Sect" ist die letzte Gruppe von Vampiren, die kurz vor dem Tod steht, wenn sie nicht bald frisches Blut bekommt. Ein apokalyptischer Kampf zwischen der Anführerin Anna und Van Helsing, ein Vampirjäger, der zwischen den Zeiten umherwandelt, beginnt.
Sexy Anna und ihre Begleiter brauchen dringend Blut und verlassen ihre geheimen Verstecke, um junge Frauen und Männer zu jagen. Leider kommt ihnen die junge Reporterin Sydney auf die Spur. Was die Reporterin nicht ahnt, dass es sich bei den Mördern um Vampire handelt. Kurzerhand gerät sie in die Fänge der Blutsauger und erliegt Annas hypnotischer Energie. Immer mehr verliert sie ihren eigenen Willen und wird zur Marionette von Anna. Van Helsing versucht den Clan aufzuspüren und zu vernichten, aber die Zeit läuft gegen ihn, denn Sydney wird bald selbst zum Vampir werden ...

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 Das Bild der Low Budget-Produktion geht für den Produktionsstandart absolut in Ordnung. Die Farben wirken, aufgrund des verwendeten Filters, etwas matt. Die Kompression ist nicht ganz gelungen und wird von einem leichten Blockrauschen begleitet. Dies führt zu einer leichten Unschärfe. Der Kontrast wirkt auch etwas zu stark und verschluckt in dunklen Passsagen einiges. Doch kann man nicht von einem perfekten Schwarzwert reden, da dieser oft ins Gräuliche tendiert.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Wirklich überzeugen kann der Dolby Digital-Ton in der deutschen Fassung nicht. Die Abmischung ist recht leise aufgenommen worden, was dazu führt, dass man den Receiver erst einmal lauter einstellt. Eine Räumlichkeit entsteht dennoch nicht, da der Film seinem Tempo angemessen Ruhe versprüht. Nur der Score wird auf alle Boxen verteilt und schafft so etwas Raumklang. Die originale Spur mit dem englischen Track hingegen ist nicht nur lauter, sondern kann auch mit einer recht guten Klangkulisse punkten. In beiden Tonspuren ist ein leichtes Rauschen auszumachen.
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Extras
Extras-
VerpackungKeepCase
 Es befindet sich keinerlei Bonusmaterial auf der DVD.
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Fazit
Wäre der Film von Jonathan Dueck mit einer ordentlichen Portion Erotik versehen, hätte man durchaus seinen Spaß mit "The Last Sect" haben können. Denn in seiner jetzigen Form kann das Regiedebüt nicht sonderlich überzeugen. Dies liegt an der lahmen Erzählweise, die zu keinem Zeitpunkt an Fahrt gewinnt. Die Kritik gebührt sicherlich auch dem Drehbuchautor, der sicherlich beim Schreiben noch Interner Link"Bordello of Blood" im Hinterkopf gehabt haben wird. Ganz unähnlich sind sich die Themen nämlich nicht. Doch zurück zum Drehbuch und der Geschichte um "The Last Sect". Die gesamte Handlung wird an drei Drehorten fest gemacht: das Appartement von Sidney, der Wohnung von Van Helsing und dem Vampirhort. Eigentlich recht wenig, aber gewisse Regisseure können auch mit solchen Situationen fertig werden, Jonathan Dueck ist leider nicht von dieser Sorte. Denn man weiß eigentlich nicht, was der Regisseur mit diesem Film bezwecken möchte. Alles wirkt steril und langweilig und von irgendwelchen Actionszenen ist man weit entfernt. Das Schlimme ist aber, dass sich David Carradine für diesen Film hergegeben hat. Obwohl - seiner Mimik nach zu urteilen brauchte er wohl nur die Kohle, die er für die Rolle des Van Helsing bekommen hat. So ein lustloses Schauspiel ist man eigentlich nicht von ihm gewohnt und man dachte eigentlich, dass nach dem Erfolg von Interner Link"Kill Bill" wieder bessere Rollen für ihn parat stehen würden. Somit passt er sich direkt der Geschichte an und langweilt mit seiner Anwesenheit. Zwei Sequenzen sollten Erwähnung finden, da man ihn zum einen ein paar Schattenkämpfe und zum anderen seine Flöte spielen sieht. Beides soll wohl eine Hommage an seine Erfolgsserie "Kung Fu" sein. Seine Hauptaufgabe besteht darin, knapp eine Stunde der Filmlaufzeit mit seinem schnöseligen und unsympathischen Studenten über uninteressante Dinge zu referieren. Zwischenzeitlich werden die Reporterin Sydney und ihr Fotograf auf die Partneragentur Artemis aufmerksam und bekommen zeitgleich Zugang zum versteckten Portal der Vampire im Internet, dem Vampire Web. Warum das alles so ist und welche Bewandtnis hinter dem Internetportal steckt, wird einfach unter den Tisch gekehrt und man möchte Sydney zu einem der Vampire machen, der dann während des kommenden und mehrjährigen Schlafes zur Regeneration auf die Bande aufpassen soll. Nach einer Stunde treffen dann alle aufeinander und die Action kann beginnen!
Nein, dem ist nicht so, man bekommt zwar eine kleine Goreszene mit einer aufgerissenen Kehle zu sehen, der Rest ist aber belanglos und gipfelt in einem sehr unbefriedigenden Schluss. Neben Carradine sind keine bekannten Darsteller mit an Bord, aber die Laien können trotz der sehr schwachen Geschichte mit ihrer Darstellung der Rollen auf soliden Pfaden wandeln. Effekte gibt es bis auf die angesprochene Goreszene keine, außer natürlich den Masken der Vampire. Diese können als kleiner Wehrmutstropfen doch ein wenig gefallen, aber nicht für diesen Stumpfsinn entschädigen.
Bleibt noch die Frage zu klären, warum "The Last Sect" von der SPIO/JK eingestuft wurde, denn die Freigabe ist lächerlich und völlig unverständlich. Um dem Ganzen noch eine Krone aufzusetzen, gibt es auch noch eine "keine Jugendfreigabe"-Fassung, welche um knapp 1,5 Minuten geschnitten wurde. Merkwürdig, aber als Entschädigung für die Schnitte gibt es wenigsten noch Bonus in Form einer Bildergalerie, die auf der ungeschnittenen Fassung nicht vorhanden ist. Verpasst hat man aber nichts. Wenn man sich den Film also unbedingt ansehen möchte, weil man ein Fan von Vampiren ist oder weil gerade die neue Freundin zu Besuch kommt und man ihr nicht sofort mit dem neuesten Zombie-Kracher "imponieren" möchte, kann man direkt zur Uncut-Scheibe greifen. Doch wären die Euros im Biergarten besser investiert.



Bilder der DVD




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