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USA 2002
Originaltitel:Dragon Fighter
Länge:90:08 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 12 Jahre
Regie:Phillip J. Roth
Buch:Micheal Baldwin, Phillip J. Roth
Kamera:Todd Barron
Musik:Anthony Riparetti (als Tony Riparetti)
Darsteller:Dean Cain, Kristine Byers, Robert Zachar, Marcus Aurelius, Robert DiTillio, Vesela Dimitrova, Hristo Shopov, Chuck Echert, Kelly Wilborn, Hector Kleist, John Barnsall, Chad Boyer, Matthew Coe, Matt Harris, Darius Kerns
Vertrieb:e-m-s
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
England 1109 AD. Die Insel wird von riesigen feuerspeienden Drachen beherrscht. Niemand ist vor Ihnen sicher. Mit ihrem todbringendem Atem zerstören sie ganze Dörfer und Festungen. Nur eine Handvoll wagemutiger Ritter stellt sich den Bestien entgegen. Gegenwart: Drachen sind nur noch Mythos und Legende. Allein der Genforscher und Anthropologe Dr. Ian Drakovich (Robert Zachar) glaubt an die urzeitliche Existenz der Fabelwesen. In einem Labor tief unter der Erde von Nord Kalifornien versucht er mit seinem Forscherteam aus den fossilen Überresten eines bisher unbekannten Flugsauriers klonfähige DNA zu extrahieren. Ihnen gelingt das Unfassbare: Sie erwecken die längst ausgestorbene Spezies zu neuem Leben... ein Leben, das nur ein Ziel hat: sich zum Herrscher über die Welt zu erheben und die Menschheit auszulöschen. Nun liegt es an Drakovich und seinem Sicherheitsexperten Captain David Carver (Dean Cain) ihre Schöpfung zu stoppen.

Bild
Format1.85:1 (anamorph)
NormPAL
 Der anamorphe Transfer fällt durch sein starkes Bildrauschen auf, welches sich den gesamten Film über zu erkennen gibt. Die Farben wirken zwar sauber und auch der Kontrast kann überzeugen, aber dafür ist das Bild viel zu unscharf ausgefallen und wirkt stellenweise zu weich. Die Detailschärfe hätte man sich ebenfalls besser gewünscht und so bekommen wir ein gerade mal befriedigendes Ergebnis vorgelegt, was in Anbetracht des jungen Alters des Film recht enttäuschend ausgefallen ist. Zumindest leisten die Kompressionen keine größeren Patzer und offenbaren nur leichtes Blockrauschen im Hintergrund.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Soundtechnisch haut uns die vorliegende Abmischung ebenso wenig um, wie die durchschnittliche Bildqualität. Zwar sind die Dialoge bis auf leichte Verzerrungen stets gut zu verstehen, aber der deutsche und englische 5.1 Upmix klingt viel zu frontlastig, zurückhaltend und wenig überzeugend. Der Bass ist viel zu zahm und die Effektlautsprecher kommen kaum zum Einsatz. Insgesamt also will hier keine richtige Räumlichkeit aufkommen und selbst dem Score fehlt es an Dynamik und Druck. Erstaunlicherweise klingen die Dolby Surround-Spuren wesentlich kräftiger als die 5.1-Variante. Deutsche Untertitel lassen sich optional hinzuschalten.
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Extras
Extras
  • Filmo-/Biografie Dean Chain
  • Deutscher Trailer (1:31 Min.)
  • Original Trailer (1:31 Min.)
  • Trailershow:
    • Monster (2:23 Min.)
    • Antibody (1:47 Min)
    • Hyper Sonic (1:56 Min.)
    • Shark Hunter (1:37 Min.)
    • Landspeed (1:34 Min.)
    • Lost Voyage (1:31 Min.)
    • Ying-Master (1:24 Min.)
    • Wenn die Glocke 13 schlägt (1:03 Min.)
 Neben einigen e-m-s-Trailern und dem Original-Trailer zum Film gibt es lediglich noch eine Bio-/Filmografie über Dean Cain.
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Fazit
"Dragon Fighter" fängt vielversprechend an und bietet in den ersten Minuten sogar nette CGI-Effekte. Dies ändert sich aber schlagartig und die Produktionsfirma UFO wird ihrem Ruf wieder einmal gerecht. Billige Filme, billige Effekte, sowie Stories aus der Retorte. Nachdem wir uns mühsam durchs Mittelalter geboxt haben, werden wir in der Gegenwart Zeuge eines grauenvollen Plots aus den Federn von Michael "ich habe 10 Brüder" Baldwin. Geklonte Drachen, dreistes Klauen aus Filmen wie "Reign of Fire" und ein Held, der den Tag rettet, ist alles, was uns geboten wird. Dies ist weder spannend, noch blutig, noch auf irgendeine Weise aufregend. Viel mehr kämpft man hier 90 Minuten mit sich selbst, nur um schlussendlich dieses platte Monsterfilmchen wieder zu vergessen und es in den tiefsten Schubladen seiner Sammlung verschwinden zu lassen. Interessant ist hier lediglich der ebenfalls dreiste Klau der Schnitttechnik aus Ann Lees "Hulk", die wenigstens etwas an Optik zu bieten hat.
Auch technisch gesehen wird uns nicht viel geboten, weder Bild noch Ton können richtig überzeugen und Zusatzmaterial gibt es auch nicht. Da sollte man lieber bei den großen Monsterfilmen bleiben.



Bilder der DVD




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